Realschule Miltenberg
Johannes-Hartung-Realschule erhält das Schulprofil „Inklusion“

Seit dem 1. August 2021 gehört unsere Schule zu dem Kreis der Schulen, die das Profil „Inklusion“ tragen. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, da wir nun wesentlich dazu beitragen können, Inklusion vor Ort und in unserer Region zu stärken und im Alltag zu leben.
Um es mit einem Zitat Willy Brandts zu sagen: „Die Zukunft ist offen. Sie hängt von uns ab- von uns allen.“ Inklusion ist kein Expertenthema, sondern gelingt nur, wenn alle mitmachen. Jeder kann etwas dazu beitragen, doch es ist nicht nur guter Wille gefragt, sondern es ist vor allem wichtig, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Inklusion in der Schule gelingen kann. In Bayern gibt es in diesem Schuljahr schon 432 Profilschulen, sodass Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam lernen können und durch ein geschultes Team im Alltag unterstützt werden.
Seit vielen Jahren beschulen wir Kinder und Jugendliche mit sozial-emotionalen Störungen, ADS/ADHS oder Autismus-Spektrum-Störungen. Auch die Wiedereingliederung nach längerfristigen krankheitsbedingten Unterrichtsausfällen der Schüler gelingt aufgrund der getroffenen organisatorischen Maßnahmen vor Ort gut, hier ist eine Vernetzung mit externen Partnern des MSD sehr wichtig.
Weitere externe Partner, welche mit den Verbindungslehrern, dem Beratungslehrer sowie der Schulleitung kommunizieren, sind das Jugendamt, die Beratungsstelle der Caritas sowie die Schulpsychologin. Sollte ein Schüler eine spezielle sonderpädagogische Förderung oder eine Schulbegleitung benötigen, wird dies mit der zuständigen Person des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes (MSD) besprochen, sodass die Möglichkeiten der individuellen Unterstützung im Rahmen des Art. 52 Abs.5 BayEUG greifen.
Die Lehrkräfte werden regelmäßig von Mitarbeitern des MSD fortgebildet, sodass die Schüler individuell unterstützt und gefördert werden können. Durch die Erteilung des Schulprofils können wir nun das Inklusionsteam erweitern, wodurch die Schulleitung und der Beratungslehrer von ausgewählten Lehrkräften in der Betreuung unterstützt sind, die Schüler mit Rücksicht auf ihren Förderbedarf unterrichtet werden und eine enge Zusammenarbeit sowohl mit den Eltern als auch mit den Beratungsstellen des MSD stattfindet. Ein Inklusionsberater koordiniert den Fortbildungsbedarf der Lehrkräfte, stimmt diesen mit der Schulleitung ab und sucht den Kontakt mit den externen Partnern.
Wir sind gespannt, welche weiteren Möglichkeiten der Zusammenarbeit umgesetzt werden können und freuen uns, Botschafter der schulischen Inklusion zu sein!
C.Neike

Autor:

Silke Bundschuh aus Miltenberg

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