„Sicherheit auf dem Schulweg ist das Wichtigste“

Alfons Motzel, Landrat Jens Marco Scherf, Andreas Dirsch (Raiffeisenbank), Stephan Müller (Sparkasse Miltenberg-Obernburg) und Burkard Englert (hinten von links) freuen sich mit einigen der Erstklässlern über die Sicherheitswesten, die für Sicherheit auf dem Schulweg sorgen sollen.
  • Alfons Motzel, Landrat Jens Marco Scherf, Andreas Dirsch (Raiffeisenbank), Stephan Müller (Sparkasse Miltenberg-Obernburg) und Burkard Englert (hinten von links) freuen sich mit einigen der Erstklässlern über die Sicherheitswesten, die für Sicherheit auf dem Schulweg sorgen sollen.
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„Das Wichtigste ist, dass die Kinder sicher zur Schule und sicher nach Hause kommen“ – mit diesen Worten hat Landrat Jens Marco Scherf bei der zentralen Aktion der Kreisverkehrswacht „Sicher zur Schule, sicher nach Hause“ die neuen Schulkinder zur Vorsicht im Straßenverkehr ermahnt.

In der Eschauer Grundschule hatten sich am ersten Schultag (Dienstag, 13. September 2016) zahlreiche Schulkinder mit ihren Eltern, Großeltern und Ehrengästen eingefunden, um diesen bedeutsamen Tag gemeinsam zu feiern – so wie in allen Grundschulen im gesamten Landkreis. Traditionell nutzen die Kreisverkehrswachten Miltenberg und Obernburg diesen Tag, um Schüler und Eltern um umsichtiges Handeln im Straßenverkehr zu bitten. Gleichzeitig überreichen die Vertreter der Verkehrswachten den ABC-Schützen reflektierende Mützen oder, wie am Dienstag in Eschau, Warnwesten.

Landrat Jens Marco Scherf fand passende Worte für die Eltern, indem er ein Gleichnis aus China zitierte. Man könne Samen ausbringen, Pflanzen düngen und ihnen beim Wachsen zusehen, aber man dürfe nicht zu sehr ziehen, um die Wurzeln nicht zu schädigen oder auszureißen. Dieses Bild übertrug er auf die Erstklässler: „Sie dürfen keinen übergroßen Druck auf die Schülerinnen und Schüler ausüben“, riet er den Eltern, „es ist wichtig, den Kindern Zeit für die Entwicklung zu geben.“ Den gespannt lauschenden Erstklässlern nahm er das Versprechen ab, stets vorsichtig im Verkehr zu sein. In der Schule habe man bei mangelnder Aufmerksamkeit eine zweite oder dritte Chance, im Verkehr dagegen nicht, erklärte der Landrat. Am Beispiel eines Kindes zeigte er mit Hilfe von Burkard Englert (Kreisverkehrswacht), wie einfach eine solche Weste angelegt werden kann. „Damit werdet ihr von den Autofahrern sehr gut gesehen“, versicherte der Landrat. Er würdigte auch die Unterstützung der Aktion durch die Sparkasse Miltenberg-Obernburg, die die finanzielle Mittel für die Beschaffung der Westen bereitstellt, sowie durch die Raiffeisenbank, die den Kindern ein Starterpaket zum Schulanfang spendiert.

Burkard Englert stimmte zu und gab die Devise aus: „Immer die Weste anziehen.“ Die Kreisverkehrswacht erfülle die Aktion „Sicher zur Schule, sicher nach Hause“ bereits im 47. Jahr mit Leben, wusste er. Aber auch die Verkehrserziehung im Kindergarten sowie die Fahrradausbildung an der Grundschule lägen den Verantwortlichen am Herzen. Alle Schulanfängerinnen und Schulanfänger bekämen eine Weste, versprach er.

Alfons Motzel, der Schulverbindungsbeamte der Polizei Obernburg, bat diejenigen Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, morgens lieber fünf Minuten früher aus dem Haus zu gehen und die Kinder sorgfältig anzuschnallen und sicher zu fahren.

Der kleinen Feier, die von Rektor Gerhard Ammon moderiert wurde, wohnten auch Eschaus Bürgermeister Michael Günther, Schulrat Michael Brummer sowie Vertreter der Sparkasse Miltenberg-Obernburg (Stephan Müller und Peter Hünerth), der Raiffeisenbank Elsavatal (Andreas Dirsch) und der Kreisverkehrswacht (Burkard Englert und Berthold Speth) bei. Die Zweitklässler unterhielten die Gäste mit zwei Liedern und überbrachten den Neuankömmlingen mehrere gute Wünsche für die Schulzeit.

Mit ihren Klassenlehrerinnen Clarissa Siegl, Jutta Thoma und Tanja Platz gingen die Erstklässler anschließend in die drei jahrgangsgemischten ersten und zweiten Klassen, um sich kennenzulernen. Die Eltern unterhielten sich währenddessen bei Kaffee und Kuchen, die vom Elternbeirat und den Eltern der Zweitklässler vorbereitet worden waren.

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