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AZUBI
Welche Versicherungen Auszubildende benötigen? Nur wenige Policen machen Sinn.

Unser freier Finanz- & Versicherungsmakler Turkan Yilmaz aus Miltenberg rät:
„Lassen Sie sich keine unnötigen Versicherungen aufschwätzen.“
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Auch in Zeiten Corona starten bald rund 500.000 Schulabgänger in ihre Ausbildung. Sie benötigen erstmals einen eigenen Versicherungsschutz, da sie als Auszubildende nicht mehr über ihre Eltern abgesichert sind. Oft werden Azubis falsche und überflüssige Verträge aufgeschwatzt. Meist sind nur eine Handvoll Verträge nötig. Doch welche sind wirklich notwendig und welche weniger sinnvoll? Wir haben den Finanz- und Versicherungsexperten aus Miltenberg, Turkan Yilmaz gefragt.

Was gilt für die Privathaftpflicht?

Die Privathaftpflichtversicherung ist unverzichtbar. Sie schützt, wenn jemand Schäden bei anderen verursacht.
Hier gilt aber: Haben die Eltern eine Haftpflichtpolice, müssen Azubis in ihrer ersten Berufsausbildung keine eigene abschließen. Sie sind auch als Volljährige in der Lehrzeit mitversichert. Erst bei Heirat oder nach der Ausbildung könnte eventuell ein eigener Vertrag notwendig werden. Einige Versicherer versichern jedoch auch verheiratete oder Voll Berufstätige Personen mit in die Familienversicherung mit. Lassen Sie daher am besten die aktuelle Police der Eltern überprüfen. 

Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung nötig?

Ja, auch die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist zwingend notwendig.
Sie springt sofort ein, wenn der Versicherte aufgrund eines Unfalls oder Krankheit erwerbsunfähig wird, also nicht mehr arbeiten kann. Das ist ein klarer Vorteil zur gesetzlichen Rentenversicherung. Denn diese überweist erst nach 5 Jahren Beitragszahlung eine minimale Rente.
Auch wenn diese Versicherung nicht gerade günstig ist, sollte trotzdem kein junger Mensch darauf verzichten. Die Beiträge richten sich nach dem Beruf und dem Eintrittsalter. So zahlt ein Azubi im kaufmännischen Bereich nur 30 Euro im Monat, während Maler-Lehrlinge etwa 80 Euro bezahlen müssen. Je früher diese Versicherung abgeschlossen wird, desto günstiger ist sie. Auf später verschieben bringt hier nichts, denn die Beiträge werden dadurch einfach teurer!
Hier gilt: Lassen Sie sich Angebote unterschiedlicher Versicherer geben. So vergleichen Sie mehrere Policen und können einige hunderte Euro an Beiträgen sparen ohne auf Leistung verzichten zu müssen.

Braucht man eine Unfallversicherung?

Wer noch finanziellen Spielraum hat, kann sich zusätzlich mit einer Unfallversicherung absichern. Ein Vorteil dieser Versicherung ist, dass sie bereits ab 1% Invalidität in Folge eines Unfalls eine einmalige Kapitalleistung bezahlt. Als Faustregel für die Höhe der Versicherungssumme sollte man den eigenen Monatsbedarf mal 200 rechnen.
Die Kosten für eine Unfallversicherung mit einer Versicherungssumme von über 100.000 Euro belaufen sich auf ca. 5 Euro im Monat.

Was ist mit einer Hausratsversicherung?

Wenn man als Azubi noch Zuhause wohnt, ist eine Hausratspolice überflüssig. Sogar in der ersten eigenen, recht sparsam eingerichteten Wohnung ist diese Versicherung in der Regel noch nicht notwendig.
Nur wer sich schon in der Ausbildung einen hochwertigen Hausrat anschafft, sollte über diese Absicherung nachdenken. Üblicherweise deckt sie Einbruchdiebstahl, Sturm, Blitzeinschlag, Brand, Explosion und Schäden durch Rohrbrüche ab.

Wie steht es um die Krankenversicherung?

Generell müssen bei der Krankenversicherung zwei Dinge beachtet werden
• Auszubildende sind in der Regel pflichtversichert und somit in der gesetzlichen Krankenkasse und Pflegeversicherung
• Die Leistungen der Krankenkassen sind zu 95 Prozent gleich
Es ist ratsam, sich möglichst schnell selbst für eine Krankenkasse zu entscheiden, da sonst der Arbeitgeber die Absicherung festlegt. Wer möchte, kann sich auch eine private Krankenzusatzversicherung zulegen. Dies ist aber kein Muss.

Was ist mit der Altersvorsorge?

Von einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung sollten junge Berufseinsteiger erst einmal die Finger lassen, da man sich dazu verpflichtet, bis ins Alter stetige beziehungsweise regelmäßige Zahlungen zu leisten. Und wer vorzeitig aus diesem Vertrag wieder raus möchte, muss meistens teuer dafür bezahlen.
Auszubildende, die noch Geld übrig haben, sollten das lieber in einen Riester Vertrag investieren, welcher auch noch vom Staat mit einem zusätzlichen Startbonus über 200 Euro gefördert wird, oder in die betriebliche Altersvorsorge. So können Sie sich zusätzlich zur gesetzlichen Rente ein Extra-Polster ansparen.

Was ist mit einem Bausparvertrag und Vermögenswirksamen Leistungen (VWL)?

Jedem Berufstätigen soll es möglich sein, sich ein Startkapital aufzubauen – zum Beispiel für die erste eigene Wohnung. Das muss man nicht allein schaffen. Arbeitgeber und Staat unterstützen auch Auszubildende dabei. Das ist das Prinzip der Vermögenswirksamen Leistungen (VWL).
Die Leistungen des Arbeitgebers können bis zu 40 Euro im Monat betragen. Zuzüglich legt der Staat mit der Arbeitnehmersparzulage und der Wohnungsbauprämie auch noch etwas darauf. Somit können auch Auszubildende ganz einfach vom VWL-Sparen profitieren. Unterstützungen sollten Auszubildende daher hier unbedingt nutzten. 

Fazit: Auszubildende sollten sich generell erst informieren und verschiedene Tarife vergleichen lassen, bevor sie Verträge unterschreiben, die sie eventuell gar nicht brauchen. Das spart vielleicht keine Zeit, aber Geld.

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Unser freier Finanz- & Versicherungsmakler Turkan Yilmaz aus Miltenberg rät:
„Lassen Sie sich keine unnötigen Versicherungen aufschwätzen.“

Siehe auch: Auto Versicherung Miltenberg, KFZ Versicherung Miltenberg, Autoversicherung Miltenberg

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