Nichtrauchen mit Preisen belohnt

Preisübergabe des Nichtraucherwettbewerbs „Be Smart – Don’t Start“ mit (vordere Reihe) Landrat Jens Marco Scherf und Birgit Gardner (Suchtprävention), Moritz Lenz und Annika Lenck (mittlere Reihe) sowie Franziska Köhler und JBG-Schulleiter Ansgar Stich.
  • Preisübergabe des Nichtraucherwettbewerbs „Be Smart – Don’t Start“ mit (vordere Reihe) Landrat Jens Marco Scherf und Birgit Gardner (Suchtprävention), Moritz Lenz und Annika Lenck (mittlere Reihe) sowie Franziska Köhler und JBG-Schulleiter Ansgar Stich.
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Mit einer Schülerzeitung zum Thema Nichtrauchen hat sich die Klasse 7c des Miltenberger Johannes-Butzbach-Gymnasiums den ersten Preis beim Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ auf Landkreisebene gesichert. Aber, so Landrat Jens Marco Scherf bei der Siegerehrung am Donnerstag im Landratsamt, alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler seien Gewinner,

Bei dem bundesweiten Wettbewerb, der auf Landkreisebene vom Präventionsausschuss des Landkreises unterstützt wird, hatten laut Birgit Gardner (Fachstelle für Suchtprävention) 7248 Klassen bundesweit mitgemacht, darunter 17 im Landkreis Miltenberg. 13 Klassen hätten es im Landkreis geschafft, ein halbes Jahr rauchfrei zu bleiben, freute sich Landrat Jens Marco Scherf, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bescheinigte, bereits jetzt „die Weichen für ein gesundes Leben gestellt und Lebenszeit gewonnen“ zu haben. Denn, so Scherf: „Nichtrauchen, Bewegung und gesunde Ernährung bedeuten statistisch zehn Jahre mehr Lebenszeit.“

Vor 15 Jahren hätten noch 70 Prozent aller Schülerinnen und Schüler angegeben, gelegentlich zu rauchen. Heute seien es nur 25 Prozent, wusste Scherf und stellte fest: „Nichtrauchen ist in.“ Die Werbung versuche, zum Rauchen zu verführen, stellte er klar. Was aber nicht gesagt werde: Im Tabakrauch befänden sich 5000 Gifte wie Arsen, Ammoniak, Phenol, Butadin, Nickel und Polonium. Erfreulich sei zudem, dass sich der

Anteil der Mütter, die während der Schwangerschaft rauchen, in den letzten zehn bis 15 Jahren halbiert habe.

Scherf bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern für ihren Einsatz im Nichtraucherwettbewerb und ihr Engagement. Mit den Landkreispreisen wolle man das Engagement anerkennen und dazu motivieren, weiterhin bei „Be Smart – Don’t Start“ mitzumachen.

In diesem Schuljahr hätten sich neun Klassen erfolgreich um die Landkreispreise beworben, so der Landrat. Eine Klasse – die 7c des Miltenberger Gymnasiums – habe eine zusätzliche Aktion eingereicht und damit den Wettbewerb für sich entscheiden können. Die Klasse 7c habe auch im bayernweiten Kreativwettbewerb überzeugen können und einen Geldpreis erringen können. Mit der Schülerzeitung habe die Klasse die Botschaft des Nichtrauchens auf die ganze Schulgemeinschaft ausgeweitet. In der selbstgestalteten Nichtraucherzeitung habe Jeder eine eigene Seite gestaltet und seine eigenen Ideen einfließen lassen. Eine Woche lang wurde die Zeitung in den Pausen verkauft, im Schulgebäude wurden durch Plakate und „Rauchwolken“ weitere Infos zum Nichtrauchen verbreitet. Zusätzlich wurde am Elterninformationsabend für die vierten Klassen ein Stand aufgebaut. Jens Marco Scherf überreichte den Klassensprechern Moritz Lenz und Annika Lenck, die von Lehrerin Franziska Köhler und Schulleiter Ansgar Stich begleitet wurden, einen Scheck von 250 Euro für die Klassenkasse. Der Landrat würdigte darüber hinaus den Einsatz der Klassenlehrerin Franziska Köhler sowie der Suchtpräventionsbeauftragten des Gymnasiums, Melanie Raab, die seit Jahren den Suchtpräventionsgedanken mit viel Einsatz und Energie unterstützt.

In diesem Jahr erhielten aber auf Anregung des Präventionsausschusses auch alle acht Klassen, die keinen Beitrag eingereicht hatten, einen Anerkennungspreis in Höhe von 50 Euro für die Klassenkasse. Diese Preise gingen an die Klassen 7a, 7c, 8a, 8c und 8d der Main-Limes-Realschule Obernburg sowie an die Klassen 7b, 8a und 8b des Karl-Ernst-Gymnasiums Amorbach. Der Landrat kündigte an, den Klassen noch mit einer kurzen Videobotschaft zu gratulieren. „Macht kräftig Werbung für das Nichtrauchen und den Wettbewerb“, gab Birgit Gardner den jungen Leuten mit auf den Nachhauseweg.

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