Ohne Ehrenamt geht es nicht
Johanniter-Vorstand dankt Helfenden aus Unterfranken

Die Arbeit der Johanniter wäre ohne die Unterstützung ihrer bundesweit 40.000 ehrenamtlichen Helfer nicht denkbar. Allein bei den Johannitern in Unterfranken engagieren sich knapp 800 Frauen und Männer für das Gemeinwohl – in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung.

Sie übernehmen Aufgaben im Bevölkerungsschutz und Sanitätsdienst, bei der Hilfe für Kinder und Jugendliche, in der Erste-Hilfe-Ausbildung und derzeit auch an den Corona-Testzentren in Würzburg und Schweinfurt. „Gerne nutzen wir den Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember, um das vielfältige Engagement unserer ehrenamtlichen Helfer zu würdigen und uns dafür zu bedanken“, sagt Dr. med. Frank Schiefelbein, ehrenamtliches Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter in Unterfranken.

„Besonders jetzt, während der Corona-Pandemie, zeigt unser Ehrenamt vollen Einsatz. Unsere Helfenden engagieren sich an vielen weiteren Orten, wo Menschen Hilfe benötigen. Das Ehrenamt ist eine relevante Stütze in unserer Gesellschaft“, so Schiefelbein weiter.

Ehrenamt bei den Johannitern
Zu den Grundsätzen der Ehrenamtsarbeit der Johanniter zählt die fundierte Ausbildung: Jeder Helfer durchläuft zur Vorbereitung auf seine anspruchsvollen Aufgaben zunächst eine Grundausbildung und nimmt danach regelmäßig an Weiterbildungen und Übungen teil. Sogenannte Ehrenamtskoordinatoren vor Ort unterstützen diejenigen, die sich engagieren möchten, ein zu ihren Interessen und Erfahrungen passendes Aufgabengebiet zu finden und stehen ihnen auch danach jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Unter den ehrenamtlichen Helfern der Johanniter sind alle Altersgruppen vertreten. Viele wachsen von klein auf in ihre Aufgabe hinein: Rund 12.000 Kinder und Jugendliche bundesweit engagieren sich in der Johanniter-Jugend, etwa als Gruppenleiter oder in den rund 500 Schulsanitätsdiensten in ganz Deutschland.
Aber auch viele ältere Menschen empfinden es als Bereicherung, sich nach dem Ende ihrer Berufstätigkeit weiter für das Gemeinwohl zu engagieren. Knapp ein Viertel aller über sechzigjährigen Menschen in Deutschland ist ehrenamtlich tätig. Die Gründe liegen auf der Hand: Der freiwillige Einsatz für andere bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen, bringt Wertschätzung und soziale Anerkennung und erhält den Kontakt zu gleichgesinnten Menschen.
Einen kleinen Einblick und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme gibt es hier: https://www.johanniter.de/mitarbeiten-lernen/ehrenamt/

Bildunterschrift: Bei realitätsnahen Übungen proben die Ehrenamtlichen für den Einsatz im Ernstfall. (Oliver Langenbach/Foto-Club Leinach)

Autor:

Theresa Batta aus Miltenberg

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