Roter Mond am Montag-Morgen, dem 21. Januar 2019
Totale Mondfinsternis im kalten, wieder winterlichen Januar 2019: Am kommenden Montag färbt sich der Mond rot

Ende Juli vergangenen Jahres war der Blutmond 103 Minuten lang zu sehen, so wie hier in Franken über dem Bayerischen Odenwald bei Miltenberg. -  Foto Roland Schönmüller.
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  • Ende Juli vergangenen Jahres war der Blutmond 103 Minuten lang zu sehen, so wie hier in Franken über dem Bayerischen Odenwald bei Miltenberg. - Foto Roland Schönmüller.
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Am frühen Morgen 21. Januars 2019 präsentiert sich bei unserem Erdtrabanten ein besonderes Ereignis - eine totale Mondfinsternis.

Wir werden davon ausführlich in Bild und Wort berichten. Anbei einige Mond-Eindrücke und Naturaufnahmen vom Januar 2019 sowie aus den vergangenen Jahren.

Weitere Bilder und Infos folgen!

Faszinierte Frühaufsteher werden am  Montagmorgen einen sogenannten Blutmond am Himmel beobachten können - wenn das Wetter mitspielt. 

Wie geht das vonstatten und welche Landstriche haben die besten Wetterbedingungen?

Zunächst dürfte sich das Frühaufstehen lohnen: Wer am Montagmorgen noch vor Sonnenaufgang schon auf den Beinen ist, könnte den Vollmond rötlich schimmern sehen - vorausgesetzt es herrschen ideale Wetterbedingungen.

Ab 5.41 Uhr an wird der Mond etwa eine Stunde lang vollständig im Kernschatten der Erde liegen.

Weil er gerade auf einem besonders erdnahen Abschnitt seiner in etwa elliptischen Bahn ist, erscheint er zudem besonders groß.

Meteorologen meinen, dass die optimalen Wetterverhältnisse wohl in der Mitte Deutschlands sein dürften.

Übrigens: Zu einer richtigen Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond kommen. Sonne, Erde und Mond liegen bei diesem besonderen Phänomen exakt auf einer Linie.

Schon gegen 4.34 Uhr nachts startet die spezielle Himmelserscheinung: der Vollmond rückt langsam in den Kernschatten unser Erde.

Beim Beobachten hat man dann den Eindruck, dass sich der Mond von einer Seite her langsam verdunkelt.

Berechnungen zufolge ist gegen 5.41 Uhr der Mond dann komplett im Kernschatten verschwunden.

Allerdings ist er dann nicht vollständig schwarz, sondern leuchtet rötlich.  Man spricht vom sogenannten Blutmond.

Was ist der Grund? Die Sonnenstrahlen werden in der Atmosphäre der Erde gebrochen, dabei gelangen nur die roten Strahlen der Sonne  zum Mond.

So entsteht diese besondere rötliche Färbung. Entsprechend der jeweiligen  Zusammensetzung der Atmosphäre mit Wolken und Staubteilchen - fällt die Mond-Finsternis unterschiedlich rotgefärbt aus.

Finsternis-Fans dürften rund eine Stunde lang den rötlichen Vollmond bestaunen können,  bevor unser Erdtrabant um 6.44 Uhr wieder allmählich aus dem Kernschatten herausrückt.

Um 7.51 Uhr soll das außergewöhnliche Mond-Spektakel auch schon wieder vorbei sein und der Erdtrabant zu 100 Prozent aus dem Kernschatten heraustreten.
Ein paar Minuten später geht unser Erdbegleiter tief im Westen unter.

Freie Sicht in Richtung Westen zum Horizont sind Voraussetzung für diesen speziellen Monduntergang, betont eine Astronomin.

Die Mondfinsternis ist nach Angaben der Fachleute bei guten Bedingungen zu sehen in ganz Europa, Afrika mit Ausnahme der östlichen Küstenregion, über dem Atlantik, in Nord- und Südamerika, Grönland sowie in der Nordpolar-Region.

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