Jahrgang 1940 Miltenberg
2-tägiger Ausflug zum Weinort Markelsheim und Kloster Bronnbach im Taubertal machte viel Freude

Jahrgang 1940 Miltenberg unternahm am 7. und 8. September 2021 einen  Ausflug zum Weinort Markelsheim und Kloster Bronnbach im Taubertal.

Für die unternehmungslustigen „Achtziger“ ging es im Weinort Markelsheim gleich richtig los. Das Winzerehepaar vom Jakobshof war bereit mit einem Planwagen, der von einem Bulldog gezogen wurde, die „jung gebliebenen Alten“ durch die Markelsheimer Weinberge zu fahren. Die Winzersfrau, attraktiv, mit viel Witz und echtem Humor ausgestattet, hatte schon bei der Begrüßung die Lacher auf ihrer Seite. Bei herrlichem Sonnenschein wurde öfters Halt gemacht, um fachkundige Informationen vom Winzerehepaar über den Weinbau und die bald anstehende Weinlese zu erhalten und dabei den Blick auf das Taubertal zu werfen. Schon während der Rundfahrt wurden die guten Rot- und Weißweine verkostet. So war es kein Wunder, dass die Zungen lockerer wurden und die sangesfreudigen Weinliebhaber das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ aus voller Brust sangen. Nach weiteren Wein- und Wanderliedern, begleitet von der Winzerfrau mit ihrer Ziehharmonika und ihren Gedanken vom Winzerleben erreichten wir einen schönen Platz für das Vesper und umfangreicher Weinprobe. So konnte jeder dem Maß seiner Trinkfestigkeit geschuldet, die angebotenen Weine verkosten und genießen. Bei guter Stimmung und weinseliger Laune war es Nachmittag geworden und Zeit für ein kräftebringendes Mittagsschläfchen, um dann den Abend in fröhlicher Gemeinschaft zu erleben.

Der zweite Tag war dem in landschaftlicher Abgeschiedenheit liegenden Kloster Bronnbach gewidmet. Die 1153 gegründete ehemalige Zisterzienser-Abtei gehört zu den ältesten und besterhaltenen Klosteranlagen in Süddeutschland. In der ersten Führung erzählte uns der Gästeführer mit großer Begeisterung und Sachverstand vieles aus dem Leben der Mönche und der Landbevölkerung. Es war ein harter Alltag mit vielen Entbehrungen und einem kurzen Leben.

Für den Klosterbau wurden nur die besten Baumeister und Handwerker auch mit großer Erfahrung von anderen Baustellen angeworben. Besonders die Klosterkirche mit einer seltenen Gewölbedecke aus Stein mit einem geheimnisvollen Mörtel verbunden, hat sich in hohem Maße bewährt.
Die zweite Führung führte in das Dachgeschoss der Kirche, um den Dachstuhl, der in einigen Jahren 600 Jahre alt wird, zu bestaunen. Der Weg zum Dachgeschoss führte uns über eine sehr, sehr steile, Sandsteintreppe mit Stufen von ca. 18 -35 cm Tritthöhe. Eine Hühnerleiter hätte nicht anspruchsvoller für Auf- und Abstieg sein können.

Doch es hat sich gelohnt, die meisterhafte Zimmermannsarbeit fachkundig erklärt zu bekommen. Mit Hochachtung und Bewunderung standen wir vor den Leistungen unserer Vorfahren.
Den Abschluss unserer erlebnisreichen Fahrt machten wir in Wertheim bei einer Schifffahrt auf dem Main. Jetzt schon ist die Vorfreude auf weitere Abenteuer groß.

Autor:

Hermann Schneider aus Miltenberg

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