Kreisbauamt
Schulbau bleibt im Fokus
- hochgeladen von Blickpunkt MIL
Sporthallensanierungen an den Gymnasien Erlenbach und Miltenberg, Neubau/Generalsanierung der Berufsschule
Das Schulbauprogramm III beweist über vier Legislaturperioden und drei Landräte hinweg, dass der Kreistag die Bildung als zentralen Faktor der Kreisentwicklung sieht. Das dritte Schulbauprogramm beinhaltet die Sanierung der Sporthallen am Hermann-Staudinger-Gymnasium (HSG) und am Johannes-Butzbach-Gymnasium (JBG) sowie die Sanierung der Berufsschule (BSM).
Die Sporthallen am Hermann-Staudinger-Gymnasium (HSG) stehen unmittelbar vor der Übergabe an die Schulfamilie. Die in den 60-er Jahren erbauten Hallen konnten nun auf den Standard einer modernen Sportstätte gebracht werden. Die Sanierung war umfassend mit neuer Haustechnik, neuer baulicher Hülle einschließlich Fassade und Fenster sowie im Innenraum ein umfassender Facelift. Die Bauarbeiten dauerten nun fast zwei Jahre. Das ist deutlich mehr als einmal geplant war. Zwei Firmeninsolvenzen waren die Hauptfaktoren, die zu diesem Zeitverzug führten. Nun aber ist es geschafft.
Im Inneren der Sportstätte erinnert nichts mehr an die Atmosphäre der alten Halle, außen wird gerade der Schulhof neugestaltet. Ein großer Dank gilt dabei dem Erlenbacher Sportverein, der der Schule für die Zeit der Sanierung seine Halle zur Verfügung stellte. Auch den beteiligten Firmen und Planern gilt der Dank des Kreisbauamtes.
Als nächstes Projekt in der Umsetzungskette haben im Frühjahr die Arbeiten an den Sporthallen des Johannes-Butzbach-Gymnasiums (JBG) begonnen. Auch hier ist eine umfassende Sanierung geplant. Diese beginnt zunächst mit einem Rückbau – von Abriss kann hier nicht die Rede sein – der nicht mehr zu nutzenden Konstruktionen und Haustechnik. Auch diese beiden Hallen müssen umfänglich umstrukturiert werden. Aus zwei Umkleiden werden vier, ein Kraftraum wird ergänzt. Die Hallen, ebenso wie die Hallen des HSG, werden barrierefrei gestaltet und energetisch saniert. Geplant für diese Sportstätte ist eine Fertigstellung Anfang Oktober nächsten Jahres.
Einen weiteren Weg zur Umsetzung hat die Berufsschule am Standort Miltenberg (BSM). Aber auch hier hat sich viel getan. Das Projekt ist das größte Bauprojekt seit dem Bau des Klinikums in Erlenbach in den 70-er Jahren. Der Kreistag hatte im Herbst 2025 die Verwaltung mit der Ausarbeitung der weiteren Planung beauftragt. Die Vorplanung ist mittlerweile zu mehr als 90 Prozent abgeschlossen. wo
Beteiligte der Baumaßnahmen:
HSG: Architektur Stendel Architekten, Tragwerk Kimmelmann&Sälzer, Elektro IB Metzger, HLS IB Zienser, GLT Frecotec, Bauphysik IB Sorge, Hauptgewerke Fa. Trautmann, Fa. Fleischmann, Fa. Wirl, Fa. Klemenz Ott, Fa. Volz, Fa. Ruf,
Fa. Holzapfel, Fa. Alu Technik, Fa. Kempf, Fa. Gebr. Müller, Fa. G+R Baudekoration
JBG: Architektur Wolf Architekten, Tragwerk ALS Ingenieure, Elektro IB Metzger, HLS AG-Planung, Brandschutz IB Schulz, Bauphysik IB Sorge
BSM: Architektur Kreisbauamt, Tragwerk Kimmelmann&Sälzer, Technik Helfrich Ingenieure, Brandschutz IB Bastian, Bauphysik IB Sorge, Werkstattplanung Plan A²/ing4LAB GmbH
Autor:Blickpunkt MIL aus Miltenberg |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.