Gartentipp
Wie wird das Wetter?
- Ringelblumen sind pflanzliche Hygrometer. Sie schließen ihre Blüten vorzeitig, wenn sich die Luftfeuchte vor einem Schauer erhöht.
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"Wetterpflanzen" helfen bei Voraussage
Heute können Meteorologen das Wetter relativ zuverlässig vorhersagen. Doch wie war das früher? Pflanzen galten neben den Tieren als bewährte Wetterboten. Tipp: Einfach einmal bewusst durch den Garten gehen und die "Wetterplanzen" beobachten!
Die Wetter- oder Silberdistel (Carlina acaulis) gilt bis heute als verlässlicher Wetterprophet. Die geöffnete Blüte verspricht Sonnenschein in den nächsten Stunden. Falls sich die Blüte selbst bei Sonnenschein nicht öffnet, kündigt dies Regen oder Gewitter an. Im Sommer verraten die Samendolden der Möhre das Wetter. Vor dem Regen krümmen sie sich nach innen.
Beobachten Sie im Sommer die Blütenspitze der kleinblütigen Königskerze (Verbascum thapsus), die auch Wetterkerze genannt wird. Neigt sich der Blütenstängel nach Westen, kommt Regen. Zeigt er nach Osten, wird es ein sonniger Tag. Sie sagt auch langfristig das Wetter voraus. Im ersten Jahr bildet sich eine Blattrosette. Liegen die Blätter im unteren Teil sehr dicht beieinander, wird es wohl schon zeitig Schnee geben.
Feuchte warme Luft verstärkt den Duft aromatischer Pflanzen. Wenn der Waldmeister und die Nachtviole (Hesperis matronalis) einen starken Duft verströmen, sollten Sie den Regenschirm bereithalten. Birken duften vor Regen besonders würzig und Lindenblüten riechen noch intensiver. ab
Autor:Blickpunkt MIL aus Miltenberg |
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