Hab Mut, steh auf!
Familiengottesdienst und Verabschiedung Gemeindeteam
- Frau Eck (mit Mikrophon) und Frau Küster nehmen Bezug auf das Evangelium von der Heilung des blinden Bettlers Bartimäus
- Foto: Martin Winkler
- hochgeladen von Nina Reuling
„Hab Mut, steh auf!“ – unter diesem Motto fand am 16.05.26 ein Familiengottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus statt. Pfarrer Kleinhenz begrüßte die Gläubigen und teilte mit, dass der Katholikentag in Würzburg vom 13.05. bis 17.05. auch unter diesem Leitwort stehe. Es sei dem Markusevangelium entnommen und handele von der Heilung des blinden Bettlers Bartimäus durch Jesus. Von dieser Heilung würden wir nun Näheres erfahren. Frau Eck und Frau Küster vom Familiengottesdienstteam baten die Gläubigen, sich vorzustellen, am Straßenrand zu sitzen und nichts sehen zu können. Damit dies besser gelinge, sollten alle ihren Augen schließen. So gehe es Bartimäus; er sitze dort Tag für Tag. Die meisten ignorierten seine Bitten um Hilfe und täten so, als würden sie ihn nicht sehen. Als Jesus und seine Jünger Jericho verlassen wollten, habe Bartimäus laut um Hilfe gerufen und sei zunächst von den Leuten mit den Worten „Halt den Mund!“ angefahren worden. Daraufhin habe Bartimäus um so lauter geschrieen und Jesus habe zu den Menschen gesagt, dass sie Bartimäus herrufen sollten. Die gleichen Leute hätten dann zu dem blinden Bettler gesagt: „Hab Mut! Steh auf! Jesus ruft dich!“. Daraufhin sei Bartimäus aufgesprungen und Jesus habe ihn von seiner Blindheit geheilt. Er habe sich Jesus angeschlossen und sei ihm nachgefolgt. Nachdem alle ihre Augen wieder geöffnet hatten, durften sie darüber nachdenken, wofür sie Mut benötigen würden und dies auf eine Karte schreiben. Pfarrer Kleinhenz erläuterte, Jesus habe Bartimäus gerufen und ihn an Leib und Seele geheilt. Genau wie Bartimäus seien auch wir von Jesus gerufen, Mut zu haben, aufzustehen und etwas zu tun. Jesus wolle uns heilen und uns die Angst vor der Zukunft nehmen. Im Gegenzug sollten wir Christen vielen Menschen von unserer Liebesbeziehung zu Jesus erzählen. Der Pfarrer dankte dem Familiengottesdienstteam für die inhaltliche Vorbereitung und der Ökum. Kinder- und Jugendkantorei (Ltg. Michael Bailer) für die musikalische Gestaltung. Am Ende des Gottesdienstes wurden fünf Mitglieder des Gemeindeteams verabschiedet. Diakon Florian Grimm fasste die Aufgabenbereiche der ausscheidenden Mitglieder zusammen und bedankte sich gemeinsam mit Dr. Albert Brendle (Vorstand) bei Gabi Firmbach, Elisabeth Marschall-Osterrieder und Nina Reuling. Außerdem wurden Lukas Hartmann (mit Fr. Osterrieder Vertreter des Pfarrgemeinderats im Gde-Team) und Maria Schön (port. Gemeinde) in Abwesenheit verabschiedet. Die Geehrten erhielten als Dank ein Präsent vom Weltladen. Trotz ihres Ausscheidens aus dem Gemeindeteam engagieren sich die drei Frauen weiterhin ehrenamtlich: Frau Firmbach unterstützt den Festausschuss und das Kirchencafé mit Leckereien, Frau Marschall-Osterrieder kümmert sich um den Kinderbibeltag und das Café Burgweg und Frau Reuling führt die Öffentlichkeitsarbeit für die Pfarrei St. Jakobus fort. Beim anschließenden „Dämmerschoppen“ im Pfarrgarten bestand die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Nina Reuling
Autor:Nina Reuling aus Miltenberg |
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