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Ausflugstipp: Auf zum Miltenberger Weinherbst!
- So wird der Miltenberger Weinherbst auch 2026 wieder zu einem Treffpunkt für Genießer, Entdecker und Freunde fränkischer Lebensart. Wer kommt, findet ausgezeichnete Weine, kulinarische Vielfalt und eine Altstadt, die scheinbar eigens dafür gebaut wurde, um mit einem Glas in der Hand durch sie hindurchzuschlendern.
- hochgeladen von Roland Schönmüller
Miltenberger Weinherbst 2026:
Wenn der Engelplatz zum fränkischen Wohnzimmer wird.
Es gibt Feste, die besucht man. Und es gibt Feste, zu denen man zurückkehrt. Der Miltenberger Weinherbst gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Seit seiner ersten Auflage im Jahr 2000 hat sich die Veranstaltung zu einem der beliebtesten Weinfeste Nordbayerns entwickelt und lockt Jahr für Jahr Gäste aus Nah und Fern in die romantische Fachwerkstadt am Main.
Vom 25. bis 27. September sowie vom 1. bis 4. Oktober 2026 wird der Engelplatz erneut zur genussvollen Mitte der Stadt. Zwischen historischen Fassaden, fränkischer Gastfreundschaft und dem unverwechselbaren Flair der Altstadt erwartet die Besucher eine weitläufige Genussmeile mit regionalen Spezialitäten, erlesenen Frankenweinen und geselligen Begegnungen.
Wer den Weinherbst kennt, weiß: Hier geht es nicht nur um Wein. Es geht um das Lebensgefühl. Um das Klirren der Gläser, das Lachen an den Stehtischen, die Musik im Hintergrund und um jene Gespräche, die eigentlich nur fünf Minuten dauern sollten und dennoch bis zum Sonnenuntergang andauern.
Besonders attraktiv zeigt sich der Weinherbst am Sonntag, 27. September. Dann verbindet sich das Festgeschehen mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Die Geschäfte der Altstadt öffnen ihre Türen und laden zwischen Weinprobe und Flammkuchen zu einem entspannten Einkaufsbummel ein.
Wer mit dem Auto anreist, findet Parkmöglichkeiten unter anderem am Parkhaus Altstadt, im Bereich der Alten Volksschule sowie rund um den Zwillingsbogen. Von dort sind Engelplatz und Altstadt bequem zu Fuß erreichbar.
Der 23-jährige Peter aus Walldürn sieht den Weinherbst mit den Augen seiner Generation:
„Eigentlich wollte ich nur kurz vorbeischauen. Vier Stunden später hatte ich ungefähr zweihundert Fotos auf dem Handy, drei neue Lieblingsweine und keine Ahnung mehr, wie spät es eigentlich war. Das ist vermutlich das Miltenberger Phänomen.“
Susi, 27 Jahre alt aus Hundheim, beschreibt ihre persönliche Weinherbst-Formel:
„Ein guter Wein, nette Leute und diese wunderschöne Altstadt. Das ist wie Urlaub, nur ohne Kofferpacken und Flughafenstress.“
Georg aus Külsheim, stolze 72 Jahre alt, beobachtet die Entwicklung des Festes seit vielen Jahren:
„Früher haben wir uns vorgenommen, nur ein Gläschen zu trinken. Heute nehme ich mir das immer noch vor. Der Unterschied ist nur: Heute glaubt mir das nicht einmal mehr meine Frau.“
Hanne aus Buchen, 68 Jahre, liebt vor allem die besondere Stimmung zwischen spätsommerlicher Wärme und herbstlicher Romantik:
„Wenn morgens leichter Nebel über dem Main liegt und abends die Lichter auf dem Engelplatz leuchten, dann versteht man, warum die Menschen immer wieder zurückkommen. Manche wegen des Weins. Andere wegen der Atmosphäre. Die meisten wegen beidem.“
Besonders reizvoll sind die frühen Herbstmorgen in Miltenberg. Während die ersten Sonnenstrahlen über die Dächer der Altstadt wandern, erwacht die Stadt langsam zwischen Weinbergen, Mainufer und Fachwerkgassen. Wenige Wochen später kündigen die ersten Wintermorgen bereits die kommende Adventszeit an. Gerade dieser Übergang zwischen goldener Jahreszeit und nahendem Winter verleiht dem Weinherbst seinen unverwechselbaren Charakter.
So wird der Miltenberger Weinherbst auch 2026 wieder zu einem Treffpunkt für Genießer, Entdecker und Freunde fränkischer Lebensart. Wer kommt, findet ausgezeichnete Weine, kulinarische Vielfalt und eine Altstadt, die scheinbar eigens dafür gebaut wurde, um mit einem Glas in der Hand durch sie hindurchzuschlendern.
Und falls jemand behauptet, er komme nur auf einen kurzen Besuch vorbei, wird ihm in Miltenberg traditionell freundlich zugelächelt. Denn diesen Satz hat der Weinherbst in den vergangenen 26 Jahren schon tausendfach gehört.
Archivbilder . Aktuelle Bilder folgen!
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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