Blasmusik vom Feinsten: "Böhmischer Zauber" feierte zehnjähriges Jubiläum mit einem fulminanten Gala-Konzert

Schön ist es, Musik zu hören - noch schöner ist es, Musik zu machen!
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Impressionen vom Samstag, dem 19.03.2016, im Hofgartensaal in Kleinheubach.

Seit zehn Jahren gibt es nun die Blaskapelle "Böhmischer Zauber".

Grund genug, dieses runde Jubiläum mit einem besonderen Gala-Konzert festlich zu begehen.

Einen würdigen Rahmen bildete der Kleinheubacher Hofgartensaal am Samstag, dem 19. März 2016.

Schwungvoll präsentierten die 16 talentierten Akteure aus drei Bundesländern ein reichhaltiges Programm.

Es war böhmisch-mährische und Egerländer Blasmusik vom Feinsten.

Die bewährte Stabführung hatte Dirigent Klaus Hammer.

Mit sage und schreibe 26 Stücken verzauberten die 15 Musiker und eine Musikerin die Herzen der zahlreichen Zuhörer.

Der Hofgartensaal war fast bis auf den letzten Platz gefüllt.

Zum breit gefächerten Repertoire gehörten unter anderem:

- "Liebe für's ganze Leben"(Ernst Mosch),

- die Teppichklopfer Polka ( Georg Ernszt),

- "Na Dovolene" (Zdenik Gurski) und

- als besonderer Glanzpunkt "Böhmischer Traum" von Norbert Gälle.

Fazit:

Wieder hat sich bewiesen, dass Musik etwas sehr Verbindendes ist.

Viele Freundschaften sind im Laufe der Jahre mit der Blaskapelle "Böhmischer Zauber entstanden.

Schön ist es, Musik zu hören - noch schöner ist es, Musik zu machen!

Nietzsche hat einmal gemeint: "Ohne Musik ist das Leben ein Irrtum". Tatsache ist es, dass Musik seit jeher einen wichtigen und unverrückbaren Bestandteil des Lebens ausmacht.

P.S.:

In früheren Zeiten waren Feste ein wesentlicher Schwerpunkt im dörflichen Jahreslauf. Zum Fest gehörte der Tanz. Zum Tanz wiederum brauchte man Musik.

Und: Musik konnte man früher nicht so konservieren wie heute. So hatte die Musik einst einen viel höheren Stellenwert als in der Gegenwart. Von ihr hingen der Tanz und das Gelingen eines Festes ab. Man ging auf die Musik, nicht zum Tanz.

Musik wurde nicht gemacht, Musik wurde gespielt !

Aktuelle Besetzung der Blaskapelle "Böhmischer Zauber" im Jubiläumsjahr 2016:

Klaus Hammer (Dirigent),

Katja Neuberger (Klarinette), Bernd Neuberger (Klarinette),

Martin Farrenkopf (Flügelhorn), Herbert Herrmann (Flügelhorn), Holger Friedrich (Flügelhorn), Steffen Roth (Flügelhorn), Daniel Schneider (Flügelhorn),

Kurt Schwab (Tenorhorn), Steffen Zürn (Tenorhorn),

Frank Grasmann(Bariton), Helmut Zoll (Bariton),

Bernhard Dosch (Tuba),

Walter Dörr ( Posaune), Marcel Schmidt (Posaune),

Peter Farrenkopf (Schlagzeug) und

Frank Neuberger (Technik).

Auftritte der Blaskapelle "Böhmischer Zauber":

u.a. Aschaffenburger Schöntal Konzerte,

Bad Bocklet Kurkonzerte,

Erlangen: Bergkirchweih,

Miltenberger Altstadtfest,

Wertheimer Michaelismesse,

Gundelsheim: Deutsche Meisterschaft,

Keilberg: Heylandscup der Blasmusik.

Nicht nur der "Böhmische Traum" verzückte das Publikum

Sie sind die Stars in der hiesigen Blasmusik-Szene. Wenn die Musiker vom „Böhmischen Zauber“ anreisen, zieht es fast magnetisch die Fans der böhmisch-mährischen Blasmusik aus dem Dreiländereck Bayern, Baden-Württemberg und Hessen in Scharen an.

Sie bringen wie am Samstag, dem 19. März 2016, den Kleinheubacher Hofgartensaal nahezu zum Kochen.

Was haben Scott McKenzie, Mungo Jerry und Norbert Gälle gemeinsam? Alle drei alle haben einen Welthit, einen One-Hit-Wonder, geschrieben. Der eine "San Francisco", der andere "In the summertime", und Letzterer den "Böhmischen Traum".

Man mag es kaum glauben, dass diese Polka ohne Übertreibung die Blasmusik-Komposition des 21. Jahrhunderts ist. Dieser Hit wird auf allen Kontinenten gespielt. Nicht nur im Original und nicht nur in den Festzelten, sondern auch in den Diskotheken.

Es gibt inzwischen sogar Techno- und Schlagerversionen. Die Hörer von WDR 4 wählten den "Böhmischen Traum" mit einem Text von der Karnevalsband De Fetzer ("Wenn ich träum in der Nacht") auf Platz 1 der Faschingshits 2012.

Derzeit gibt weit und breit keine Blasmusikkapelle, die den „Böhmischen Traum" nicht im Repertoire hat. Bei den 16 Musikern vom „Böhmischen Zauber“ fehlt er auch nicht.

Die Fans, beispielsweise aus Schöllkrippen, Wertheim, Miltenberg oder Buchen werden nicht enttäuscht. Mehr als vier Stunden lang gibt es von den talentierten Musikern böhmisch-mährische Blasmusik vom Feinsten.

Mit den Hits, die jeder später noch im Ohr hat: "Immer wieder Blasmusik“, „Gloria“ oder „Wir Musikanten“

Sitzen? Nicht nur. Es wird geschunkelt, geklatscht und auch getanzt.

Mit ihrem unverkennbaren Sound und der hohen musikalischen Qualität bringen die Blasmusiker aus dem Dreiländereck und ihr Dirigent Klaus Hammer den Kleinheubacher Hofgartensaal zum Kochen. Und das bei Außentemperaturen wenige Grade über dem Gefrierpunkt.

Die lockere Art der Musiker, das abwechslungsreiche Repertoire und eine lustige Moderation lassen an diesem Abend keine Langeweile aufkommen.

Großen Beifall gibt es auch für den leibhaftigen Matratzenklopfer und Musikerkollegen, der bei der „Teppichpolka“ durch den Saal zieht und gelegentlich Staub aufwirbelt.

Kurz vor Mitternacht ist das Konzert vorbei. Die Blasmusiker dürfen aber erst nach einigen Zugaben die Bühne verlassen. Viel Applaus ist ihnen sicher.

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