Große Auszeichnungsfeier der Berufsschule Miltenberg-Obernburg
In diesem Jahr konnten 296 BerufsschülerInnen ihre Ausbildung erfolgreich beenden.

Das sind die zukünftigen Superfachkräfte der Region. Alle Schüler und Schülerinnen erhielten aufgrund der herausragenden Leistungen eine Auszeichnung. Rechts Schulleiter OStD Alexander Eckert, links Landrat Jens Marco Scherf.
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  • Das sind die zukünftigen Superfachkräfte der Region. Alle Schüler und Schülerinnen erhielten aufgrund der herausragenden Leistungen eine Auszeichnung. Rechts Schulleiter OStD Alexander Eckert, links Landrat Jens Marco Scherf.
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Eigentlich war alles wie immer – und doch ganz anders. Am vergangenen Mittwoch fand die jährliche Auszeichnungsfeier im Innenhof der Berufsschule Miltenberg-Obernburg statt. Schulleiter OStD Alexander Eckert begrüßte die Anwesenden und die Ehrengäste - nur war die Zahl der Gäste Corona bedingt diesmal stark eingeschränkt. Das Thema „Corona“ zog sich auch wie ein roter Faden durch die ganze Veranstaltung. Den geistigen Impuls zu Beginn der Feier setzte Religionslehrer Andreas Schrott. Er forderte die SchülerInnen auf, Spuren im Leben zu hinterlassen. „Das Leben ist begrenzt und es gibt für viele Dinge im Leben nur ein kurzes Zeitfenster“.

Schulleiter OStD Alexander Eckert zitierte Angela Merkel: „Wir schaffen das“. Nur bezog er sich auf die durch Corona erschwerte Berufsausbildung. „Corona stellte alle vor große Herausforderungen, aber die digitale Kompetenz wurde dadurch gestärkt. Es war von den SchülerInnen viel Eigeninitiative gefragt, aber die Ergebnisse zeigen, dass es sehr gut gelungen ist“. Er bedankte sich auch bei den Eltern, den Ausbildern in den Betrieben und vor allem bei seinem Kollegium. Alle haben viel Engagement gezeigt“.

„Ich freue mich einfach, dass wir heute so zusammen sind, auch wenn es nicht so eine große Feier ist“, sagte Landrat Jens Marco Scherf. „Sie haben sich nicht vom Weg abbringen lassen und durchgehalten. Ich möchte der jungen Generation ein ausdrückliches ‚Danke‘ sagen, was sie ausgehalten und mitgetragen haben ist beeindruckend. Man kann aus solchen Krisen Kraft ziehen und es miteinander schaffen. Herzliche Glückwünsche auch im Namen des Kreistages“.

Dr. Maria Bausback von der IHK Aschaffenburg gratulierte und betonte: „Sie sind trotz der schwierigen Situation ihren Weg beherzt weiter gegangen. Jetzt sind sie begehrte Fachkräfte der Region, aber bleiben sie nicht stehen, sondern erschließen sie sich weiterhin neue Dinge.“
„Drei Jahre sind eine lange Zeit, trotzdem haben sie durchgehalten“ meinte der stellvertretende Kreishandwerksmeister Nick Braunwarth. „Ich gratuliere allen und wünsche euch Mut und Kraft, um eure Ziele zu erreichen.“

Der Förderverein der beruflichen Schulen im Landkreis Miltenberg wurde vom 2. Vorsitzenden Thomas Beilharz vertreten. „Ihre Ausbildungszeit war eine besondere Zeit, aber sie haben alle Prüfungen erfolgreich gemeistert. Sie haben neben der Ausbildung auch noch die Corona Pandemie gemeistert. Sie haben alle Steine aus dem Weg geräumt und haben nun eine fundierte Ausbildung und können ihre Zukunft selbst gestalten. Gratulation“.

Nach den Grußworten fand die Verleihung der Staatspreise an die auszuzeichnenden AbsolventInnen statt.
14 Mal konnte der Staatspreis für eine 1,0 als Abschlussnote vergeben werden.
46 SchülerInnen erhielten den Staatspreis für eine Abschlussnote bis 1,5 und 3 SchülerInnen erhielten einen Preis des Landkreises für eine Note knapp über 1,5.
Außerdem konnten 79 SchülerInnen den Mittleren Schulabschluss erreichen und 7 BIK-SchülerInnen haben den Qualifizierenden Mittelschulabschluss erreicht.

Ayleen Reichert hielt die Schülerrede. „Vieles war anders als sonst, aber ich möchte mich bei den Lehrkräften bedanken, die auch bei Abstand dafür sorgten, dass wir den Anschluss nicht verloren. Es war trotzdem eine schöne Zeit.“

OStR Josef Weiß sorgte mit zwei Schülerinnen der Projektband „Unisono“ für die musikalische Umrahmung der Abschlussfeier.

Autor:

Liane Schwab aus Miltenberg

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