Aufforderung zum bewussten Konsumieren

Musikalische Werbung für den Miltenbecher betrieben diese sechs Schülerinnen des Elsenfelder Gymnasiums mit ihrem „Miltenbecher Song“.
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Wie kann es gelingen, Herstellung und Konsum von Waren umweltgerechter zu gestalten und wie kann man die gefährlichen Auswirkungen von Abfall für Mensch und Umwelt durch richtige Entsorgung vermeiden? Die Europäische Woche der Abfallvermeidung macht in jedem Jahr europaweit auf solche Probleme aufmerksam.

Dass es auch hier in der Region nachahmenswerte Projekte gibt, ist zurzeit in einer Aus-stellung im Foyer des Landratsamts zum Thema „Bewusst konsumieren – Abfälle richtig entsorgen und möglichst vermeiden“ zu sehen. Noch bis zum Freitag, 23. November, können Besucherinnen und Besucher zu den üblichen Öffnungszeiten anschauen, welch tolle Projekte es im Landkreis gibt. Im Foyer informieren dazu das Miltenbecher-Projekt, die Martinsläden Miltenberg und Erlenbach, das Café Fifty, das Café fArbe, der BRK-Kleiderladen Großwallstadt, der Miltenberger Bürgerdienst, das Schuhhaus Lebold (Großheubach) und der Klingenberger Architekt Thomas Abb. Die Abfallberatung am Landratsamt Miltenberg trägt mit fachgerechten Beratungen der Bürgerinnen und Bürger ihren Teil dazu bei. Dazu kommen zwei Geschirrmobile, die der Landkreis in Kooperation mit dem THW Obernburg und Miltenberg betreibt und an interessierte Veranstalter verleiht.

Stellvertretender Landrat Thomas Zöller freute sich bei der Ausstellungseröffnung am Montagmorgen beim Blick in die Ausstellung, dass es im Landkreis nicht nur viele Organisationen, sondern auch traditionelle Handwerker gibt, die aktive Beiträge zur Abfallvermeidung leisten. Mit der Ausstellung wolle man insbesondere positive Beispiele aus dem Landkreis Miltenberg zur Vermeidung von Abfällen vorstellen, so Zöller. Damit schon die Kleinsten wissen, auf was sie achten sollen, leistet das Dorfprozeltener Puppentheater Lari-Fari einen entscheidenden Beitrag. Ingeborg Matthias und Bettina Keller, die Gesichter hinter dem Puppentheater, arbeiten bereits seit fast 20 Jahren mit dem Landkreis Miltenberg zusammen und denken sich in Abstimmung mit der Abfallberatung Stücke zu Umweltthemen aus. Damit, so Zöller, sollen Kinder spielerisch an die Themen Umwelt, Abfall und Wertstoffe herangeführt werden. Aktuell reisen die Damen mit der Geschichte „Johnny und das Müllmonster“ durch Schulen und Kindergärten des Landkreises. Wie unterhaltsam und gleichzeitig lehrreich das Stück ist, zeigten die beiden Frauen bei der Eröffnung: Gekonnt ließen sie zur Musik Apfel, Banane und Käsebrot an Fäden tanzen und forderten mit einem Lied dazu auf, Lebensmittel nicht wegzuwerfen. Man könne diese auch den Hühnern geben, improvisierten sie – schließlich hatte Thomas Zöller den zahlreichen Gästen zuvor zugerufen, sie mögen sich am besten Hühner anschaffen, da diese fast alles fressen. 200 Mal war Lari-Fari bereits im Auftrag des Landratsamts unterwegs, wusste der Stellvertreter des Landrats – und dabei wird es sicher nicht bleiben. Eine gelungene musikalische Umrahmung boten sechs Schülerinnen des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld, die den „Miltenbecher Song“ sangen und dazu die Becher geschickt bewegten.

Nach der offiziellen Eröffnung schauten sich die Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus der Kommunalpolitik, die Ausstellung an und kamen mit den Ausstellerinnen und Ausstellern ins Gespräch.

Musikalische Werbung für den Miltenbecher betrieben diese sechs Schülerinnen des Elsenfelder Gymnasiums mit ihrem „Miltenbecher Song“.
Höhepunkt bei der Ausstellungseröffnung zur europäischen Woche der Abfallvermeidung im Landratsamt: Wenn die Damen von Lari-Fari Apfel, Banane und Käsebrot an Fäden zum Tanzen bringen, ist die Botschaft klar: Lebensmittel sollen nicht weggeworfen werden.

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