Hochwasserschutz in Miltenberg feierlich eingeweiht

Freudige Gesichter beim Verschließen der Zeitkapsel, die an der Hochwasserschutzmauer angebracht wurde: MdL Thomas Mütze, Bürgermeister Helmut Demel, Staatsministerin Ulrike Scharf, Behördenleiter Dr. Herbert Walter (WWA), Landrat Jens Marco Scherf und Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer (von links).
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  • Freudige Gesichter beim Verschließen der Zeitkapsel, die an der Hochwasserschutzmauer angebracht wurde: MdL Thomas Mütze, Bürgermeister Helmut Demel, Staatsministerin Ulrike Scharf, Behördenleiter Dr. Herbert Walter (WWA), Landrat Jens Marco Scherf und Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer (von links).
  • hochgeladen von Andrea Kaller-Fichtmüller
Wo: Mainufer, Miltenberg auf Karte anzeigen

Mit einem großen Fest feierte die Kreisstadt das Ende der Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz.

Groß war die Freude am vergangenen Freitag in der Kreisstadt: Im Beisein zahlreicher Gäste wurde der Hochwasserschutz der Stadt Miltenberg offiziell eingeweiht.

Anspruchsvolles Projekt

Dr. Herbert Walter, Behördenleiter des Wasserwirtschaftsamtes Aschaffenburg, begrüßte die Gäste und dankte allen, die zum Gelingen des anspruchsvollen Projektes beigetragen hatten.

Sicherheit für Leib und Leben

Staatsministerin Ulrike Scharf vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hielt die Festansprache und hob hervor, wie wichtig angesichts der dramatischen Bilder aus Simbach am Inn vor wenigen Wochen ein funktionierender Hochwasserschutz ist. Hier habe der Klimawandel sein hässliches Gesicht gezeigt, sogar Tote waren zu beklagen. Gerade für Miltenberg, die Perle des Mains, sei der Schutz daher eine wichtige Zukunftsmaßnahme zur Sicherheit für Leib und Leben der Bewohner, auch wenn es keinen hundertprozentigen Schutz gebe.

Gelungene Maßnahme

Grußworte sprachen Bürgermeister Helmut Demel und Landrat Jens Marco Scherf. Bürgermeister Demel sprach vom „Bieber-Damm“ – so die scherzhafte Bezeichnung des Hochwasserschutzes – und freute sich, dass die Kreisstadt nach 17 Jahren nun wieder eine Uferpromenade habe. Die volkswirtschaftlichen Schäden, die vergangene Hochwasser hinterlassen hatten, gingen in die Millionen. Daher sei der Schutz eine gelungene Maßnahme.
Landrat Scherf zeigte auf, dass der Main das prägende Element für den Landkreis und damit für unsere Heimat sei. Ein effektiver Hochwasserschutz für die Kreisstadt sei daher wichtig. Er lobte die gute Umsetzung.

Zeitkapsel eingebracht

Nach dem kirchlichen Segen durch Pfarrer Peter Neubert und Pfarrvikar Bernd Winter brachte Staatsministerin Ulrike Scharf die Zeitkapsel in der Mauer ein. Für die musikalische Umrahmung sorgte in gewohnt rockiger Weise die Bürgermeisterband.

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