Mord im Miltenberger Schwarzviertel ?

"Ton ab,  Kamera läuft  und Action"- heißt es nun in Miltenberg bei verschiedenen Dreh-Szenen, unter anderem rund um die Klosterkirche.
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  • hochgeladen von Roland Schönmüller
Wo: Brückenstraße 1, Miltenberg auf Karte anzeigen

Die Februar-Sonne scheint. Das passiert derzeit nicht alle Tage! Auch der Himmel über dem Maintal zeigt sich außergewöhnlich blauseiden und wolkenfrei.

Die Temperaturen steigen allmählich über den Gefrierpunkt. Nach und nach belebt sich die Miltenberger Altstadt: Fußgänger und Radfahrer sind unterwegs zum Einkaufen, Bummeln und zur Stadt-Erkundung im Allgemeinen wie im Besonderen.

Es ist kurz nach zehn Uhr am Samstag, dem 27. Februar 2016.

Fast unbemerkt von den übrigen Passanten klingeln ein paar Leute an einer Haustüre. Niemand öffnet.

Auch im noch düsteren Hinterhof bleibt das Rufen nach einem befreundeten Hausbewohner erfolglos.

Ohne Ergebnis ist ebenso der Versuch, über eine kleine Leiter einen exponierten Fenster-Blick in die Wohnung zu werfen.

Ohne Frage: Man macht sich Sorgen um jemanden. (...)

"Danke, das habt ihr gut gemacht!" ruft Kameramann Breidenbach. Diese Dreh-Szene hat schon beim ersten Mal geklappt. Die Darsteller strahlen.

Mitwirkende des geplanten, kriminalistisch angehauchten Films sind junge und junggebliebene Mitglieder, Angehörige und Betreuer der Lebenshilfe Miltenberg.

Spot on!

Die Miltenberger Lebenshilfe beteiligt sich zur Zeit an einem Film-Wettbewerb der deutschen Bundesvereinigung Lebenshilfe.

Zum Film-Inhalt selbst wird aus verständlichen Gründen noch nichts verraten.

"Der Wettbewerb" - so Organisatorin Sabine Prigandt-Kolb - "heißt Familiale. Das spricht man so: Familjale. Das Thema ist Familie. Bei diesem bundesdeutschen Wettbewerb könne man gemachte Kurzfilme einschicken und auch etwas gewinnen, beispielsweise eine Berlin-Reise, Geldpreise oder einen Pokal."

Mit weiteren Verantwortlichen aus der Region - wie Barbara Beck und Kai Oliver Reis von der Lebenshilfe Miltenberg e.V. - hat man sich einen spannenden, einfühlsamen Film und das Drehbuch ausgedacht.

"Familie bunt bewegt - Lebenshilfe" ist der inhaltliche Oberbegriff. Schwerpunkt sei eine Geschichte über Familie und Inklusion - so Kai Oliver Reis, Leiter der Offenen Hilfen.

Überlegt habe man sich zum Film verschiedene Fragen: Wie leben Familien heute? Was bedeutet Verantwortung für sie, und was Vielfalt und Eigensinn?

Wer kann alles "meine Familie" sein und was ist das eigentlich: Zuhause?

Was macht Familien das Leben schwer? Und: Was macht es leicht und schön? Was erleben Familien mit gehandicapten Angehörigen? Was kann ihnen helfen, was macht sie stark? Und wie kann ihre Stärke allen helfen? (...)

"Ton ab, Kamera läuft und Action"- heißt es nun in Miltenberg bei verschiedenen Dreh-Szenen, unter anderem rund um die Klosterkirche.

Fazit:

Über Familie machen sich viele Menschen Gedanken: in der Politik und in den Verbänden, in den Medien und in der Wissenschaft. Gut so, denn wir brauchen die verschiedensten Ideen für eine Gesellschaft, in der alle Familien dazugehören!

Weitere Infos folgen.

Informationen zum bundesdeutschen Familiale-Wettbewerb unter:
www.lebenshilfe-familie.de

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