Reise in die Vergangenheit im Spessart, Odenwald und im Mainland-Churfranken

Zu einer Reise in die Vergangenheit wird Ihr Urlaub, wenn Sie im Spessart, im Odenwald und im Mainland-Churfranken erst einmal auf Spurensuche gehen. Sie tauchen ein in längst vergangene Zeiten, die ihre eigenen Gesetze hatten und deren Spuren bis weit in die Neuzeit reichen.

Die ersten Zeugnisse einer Besiedelung durch Menschen reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Der Ringwall auf dem Bürgstadter Berg zeugt noch heute davon, wie die Steinbeile, die man dort gefunden hat, beweisen.

Ebenfalls aus frühen Epochen stammen die Funde römischer Besiedelungen. Da sich in der Region alte Handelsstraßen kreuzten, waren die Römer gleich an mehreren Stellen zugange, wie Ausgrabungen heute bezeugen. Sie bauten ein Kohortenkastell in Obernburg am Main, das gigantische Ausmaße gehabt haben muss. Römische Soldaten sicherten in Miltenberg gleich in zwei Kastellen, „Altstadt“ und „Gartenstraße“, den Limes, ihre Grenzbefestigung. In Wörth am Main errichteten die Römer zunächst ein einfaches Holz-Erde-Kastell, das sie später zu einem massiven Römerkastell am Odenwaldlimes erweiterten.

Bis heute noch bedeutsam sind die Buntsandsteinvorkommen in der Region, denn mit dem roten Stein bauten schon die Kelten ihre Huldigungsstätten. Lange bevor Städte wie Miltenberg erstmals urkundlich erwähnt wurden, bestand am Main entlang eine bedeutende Sandsteinverarbeitung. Vor allem Sarkophage und Mühlsteine wurden gefertigt. Die Heunefässer und die auf dem Bullauer Berg gefundenen Heunesäulen gaben den Archäologen lange Zeit Rätsel auf. Man nimmt an, dass sie ursprünglich für den Dombau in Mainz gefertigt wurden.

Die Burgruinen entlang des Mains und die Erdgeschosse der Fachwerkhäuser bezeugen die Steinmetzkunst späterer Zeiten. Aus dem Buntsandstein wurden massive Geschosse für die Häuser wohlhabender Bürger gebaut und ganze Burgen errichtet, die viele Jahrhunderte überdauerten und die Ihnen heute bei Ihren Streifzügen durch die Urlaubsregion auf Schritt und Tritt begegnen. (AKF)

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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