Neujahrsempfang der Stadt Miltenberg: Mehr Menschlichkeit zeigen und Trost spenden

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Am Sonntag, 10. Januar 2016, fand der Neujahrsempfang der Stadt Miltenberg im Alten Rathaus statt. Bürgermeister Helmut Demel konnte zahlreiche Personen aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Vereinen willkommen heißen.

In seiner Ansprache lobte er die Leistung von Konditormeisterin Tanja Albrecht, die an dem Wettbewerb des ZDFs „Deutschlands beste Weihnachtsbäckerin“ teilgenommen hatte und nur ganz knapp am diesem Titel gescheitert sei. Anschließend dankte Bürgermeister Demel dem Ehepaar Marianne und Walter Pause für die großzügige Spende, die es ermöglichte, den Brückenturm so wunderbar zu beleuchten. Er blickte dann kurz auf das Jahr 2015 zurück und fragte „Was haben wir alles Bemerkenswertes 2015 auf den Weg gebracht?“ Es gibt einen Plan für ein Jugendzentrum und einem Gebäude für das Stadtarchiv mit Museumdepot auf dem ehemaligen Ohligergelände. Das Gelände zwischen dem Alten Bahnhof und Schwerdtfeger-Tor soll mit Handel und Wohnen belebt werden. Der Investorenwettbewerb hierzu wurde mit einem vielversprechenden Ergebnis beendet.
Fest im Visier habe man die Generalsanierung mit Teilneubau der Grundschule, so Demel. Es sollen auch mehr Kindergarten- und Krippenplätze geschaffen werden, die Feuerwehr in Mainbullau erhält ein Feuerwehrgerätehaus und die Breitbandversorgung soll in Angriff genommen werden. Der Hochwasserschutz entlang des Schwarzviertels werde fertiggestellt und die Einweihung am 1. Juli stattfinden. Am 17. Juli jähre sich zum 200. Mal, dass Miltenberg zu Bayern gehört. Dies werde man gebührend feiern. Das Thema „Asyl“ werde die Stadt weiterhin beschäftigen. Der Ansprache folgte ein Krippenspiel der Grundschüler.

Mehr Menschlichkeit

„Ein gutes Stück gelebte Menschlichkeit zeigen unsere Asylhelfer“, lobte Bürgermeister Demel. Man könne ihnen gar nicht genug für ihre aufopfernde Arbeit danken. „Der Humanitätsgedanke, die Suche nach Menschlichkeit und der Versuch ihrer Verwirklichung, sind wichtige Grundpfeiler unserer Demokratie“, fuhr er fort. „Vielleicht bringt es mehr Menschlichkeit in den Alltag, wenn man nicht nur kritisiert – nicht nur beanstandet. Einmal nicht verurteilt, kategorisiert oder schubladisiert.“ Ein Lächeln zeige, wo man sich eigentlich aufregen würde. Helfen, wo man sich eher abwenden möchte, zuhört, wo man eigentlich nicht zuhören will. „All das soll die Suche nach der Menschlichkeit in ein Finden und Umsetzen in den gelebten Alltag eines jeden von uns fördern.“
Pfarrer Peter Neubert sprach das geistliche Grußwort und ging darauf ein, wie wichtig es sei, Trost zu spenden, aber auch zu empfangen.

Erfolge beim Jugendkulturpreis

Bürgermeister Helmut Demel gratulierte fünf jungen Musikern zu ihren Erfolgen beim Jugendkulturpreis: Paul Schmid belegte den 1. Platz in der Altersklasse 1 mit dem Waldhorn, Leon Lindenberg erreichte ebenfalls Platz 1 in der Altersklasse 2 mit dem Euphonium, Johanna Faust kam auf den zweiten Platz in der Altersklasse 2 mit der Querflöte, Hanna Arold erspielte sich dem Waldhorn Platz 3 in der Altersklasse 1 und Margarita Schlyakhetko erreichte den 3. Platz in der Altersklasse 2 am Klavier.

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