Waldbrandgefahr in Unterfranken weiterhin hoch: Regierung ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung für das kommende Wochenende an

Würzburg (ruf) – Aufgrund der in ganz Unterfranken zwischenzeitlich anhaltenden allgemeinen Trockenheit bei sehr langer Sonnenscheindauer und hochsommerlichen Temperaturen, ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung vorläufig für die Zeit von Samstag, 09. Juni 2018 bis einschließlich Sonntag, 10. Juni 2018, die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk an.
In Unterfranken besteht, trotz vereinzelter schwerer, teilweise unwetterartiger Gewitter, insgesamt gesehen eine bereits lang andauernde Trockenheit. Die Tageshöchsttemperaturen sind seit Wochen hochsommerlich. Die Waldbrandgefahr wird nach Einschätzung der Regierung bis mindestens kommenden Sonntag hoch bleiben. Daran werden vermutlich auch die ab Donnerstag wieder prognostizierten lokalen Gewitter nichts grundsätzlich ändern. Daher besteht auch weiterhin eine hohe Waldbrandgefahr.
Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt (am Samstag von Mainbullau aus). Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt (am Samstag von Schweinfurt-Süd aus). Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.
Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

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