Jacksons Leben gerettet – News Spendenaktion
Ein Einzelschicksal – und Beispiel für viele andere
- Deutlich sind noch die Narben der Operation zu erkennen. Jackson Samuel Macie mit seiner "Lebensretterin" Schwester Elisabeth Hessdörfer CPS.
- hochgeladen von Bernhard Setzer
Seit über 37 Jahren lebt und wirkt Schwester Elisabeth Heßdörfer CPS in Mosambik, in Malehice, einem Missionsort der „Marianhiller Missionsschwestern“. In dieser Zeit hat Schwester Elisabeth, leidenschaftlich unterstützt durch ihrem leiblichen Bruder Pater Richard Heßdörfer OFM, bis 2024 auf dem Engelberg, immer das getan, was sie sich vor mehr als 50 Jahren bei ihrem Ordenseintritt vorgenommen hat: den notleidenden Menschen in Afrika zu helfen. Es sollten tätige Hilfen sein, die das „Über – leben“ der Menschen dort überhaupt möglich machen. Wie vielseitig diese Hilfen sind, soll ein aktuelles Beispiel zeigen. Es zeigt, wie sich die Missionsschwestern in Malehice buchstäblich „lebensrettend“ engagieren:
Jackson Samuel Macie, 2010 in Novela, Provinz Gaza/Mosambik geboren, lebt auf dem Land, bei seiner Großmutter und Urgroßmutter. Seine Mutter war bei der Geburt 15 Jahre alt. Bald nach der Geburt ließ sie der Vater sitzen und die Mutter lernte einen anderen Mann kennen und lebt seitdem mit ihm. Er aber will nichts von einem Jungen eines anderen Mannes wissen. Der leibliche Vater kümmert sich nicht um seinen Sohn, Jackson lebt allein bei seiner Groß- und Urgroßmutter, die arm von einem kleinen Acker leben. So musste Sr. Elisabeth ihm auch eine kleine Hütte bauen. In Novela kann man die Schule nur bis zur 6. Klasse besuchen, dann müssen die Schüler 10 Kilometer weiterlaufen, oder mit dem Lieferwagen fahren, was pro Tag 120 Mt = 1,60 Euro kostet. Das können sich die Meisten nicht leisten.
Beim Spielen ist Jackson ein Eisen auf die Stirn gefallen. Die Wunde hat sich entzündet, die Stirn ist geschwollen. Die Großmutter dachte, dass es von allein wieder heilen würde. Aber der Geschwulst wurde immer größer, bis er fast das Auge verdeckte. Jackson konnte die Schule nicht mehr besuchen. In ihrer Not wandte sich die Großmutter an die Missionsschwestern und bat um Hilfe. Eine schwierige Operation war die einzige erfolgsversprechende Therapie. Die Kosten übernahmen die Schwestern, ebenso die weitere Pflege. Jackson hat überlebt, was er den Schwestern zu verdanken hat. In ihrem Bericht schreibt Schwester Elisabeth: „Wir sind alle froh und glücklich, dass es Jackson wieder besser geht. Im kommenden Jahr kann er wieder in die Schule gehen. Aber er braucht ein Fahrrad, zu Fuß kann er die weite Strecke noch nicht bewältigen. Ein Fahrrad kostet hier etwa 7.000 Mt = 100 Euro“.
Die Krankheitsgeschichte von Jackson zeigt eindrucksvoll, wie schwer das Leben in Mosambik ist. Es ist ein Einzelschicksal, steht aber für zahllose Hilfen, die die Mariannhiller Missionsschwestern Tag für Tag und Jahr für Jahr leisten. Doch helfen können die Schwestern nur dann, wenn sie die notwendigen Mittel dazu haben. Ein Zitat von Schwester Elisabeth überzeugt wirklich, wenn sie sagt: „Wir sind dankbar für jeden Euro, der uns gespendet wird, denn jeden Tag stehen Menschen mit Hunger, Krankheit oder anderen Problemen vor unserer Haustüre.“
Spendenkonto für Mosambik:
Kontoinhaber: Missionsschwestern v. Kostbaren Blut
Verwendungszweck: Sr. Elisabeth
IBAN: DE06 3706 0193 1053 3620 08 BIC: GENODED1PAX
Falls Sie eine Spendenquittung wünschen, geben Sie bitte unter „Verwendungszweck“ außer dem Stichwort „Sr. Elisabeth“ auch Ihre ganze Adresse an. Die Missionsschwestern schicken Ihnen eine Spendenquittung zu. Schwester Elisabeth bekommt alle Spenden.
Autor:Bernhard Setzer aus Breitendiel |
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