Köln Rodenkirchen
KölnerStadtGesellschaft KSG kritisiert Baustelle - Stadt handelt.
- Endlich vom Baustellen-Chaos befreit. Der Mini-Kreisel an der Sürther Straße Ecke Grüngürtelstraße im Kölner Stadtbezirk Rodenkirchen
- Foto: KSG Frei von Rechten Dritter
- hochgeladen von Sebastian Steffen Hauser
KSK-Bezirksvertreter: Chaos am Kreisel Sürther Straße endlich beendet – Kosten explodiert
(Köln-Rodenkirchen) An der Kreuzung Sürther Straße / Grüngürtelstraße kommt die Umsetzung des bereits 2019 beschlossenen Minikreisels nach jahrelanger Verzögerung endlich voran. Nachdem die Kölner StadtGesellschaft (KSG) Anfang November direkt bei der Verwaltung nachgehakt hatte, wurden nun erstmals Baugeräte und Sperrmaterial entfernt. Die monatelange Baustellensituation hatte immer wieder zu Staus und gefährlichen Situationen insbesondere für Radfahrer geführt.
„Endlich sind sichtbare Fortschritte erkennbar. Die jahrelangen Verzögerungen und die unhaltbare Verkehrssituation waren nicht länger akzeptabel“, erklärt KSG-Bezirksvertreter Torsten Ilg, der bereits am 4. November die Mängel der Stadt schriftlich gemeldet hatte. „KSG wirkt – unser Hinweis hat offenbar Bewegung in die Sache gebracht“, so Ilg weiter in einem aktuellen Video auf Facebook.
Probleme weiterhin ungelöst
Trotz der sichtbaren Fortschritte sieht die KSG die Probleme rund um den Minikreisel jedoch keineswegs als erledigt an. Die KSG/FDP-Fraktion will nun insbesondere die außergewöhnlich lange Bauzeit von nahezu sechs Jahren sowie die stark gestiegenen Gesamtkosten von rund 800.000 Euro in der Bezirksvertretung thematisieren.
Hinzu kommt: Bereits 2019 waren erhebliche Sicherheitsbedenken zur geplanten Bauausführung geäußert worden. Unter anderem hatte die Rektorin der Grüngürtelschule in einem Schreiben kritisiert, dass Schülerinnen und Schüler auf dem Fahrrad gemeinsam mit Bussen und Autos einspurig durch den Kreisel geführt würden.
Autor:Sebastian Steffen Hauser aus Freudenberg |
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