Polizeiberichte vom 23.10.2014

Pressebericht der PI Miltenberg vom 23.0.2014

Ladendiebstahl
Miltenberg - Am Mittwoch wurde eine 55 Jahre alte Ladendiebin gegen 09.50 Uhr auf frischer Tat ertappt. Sie war in einem Geschäft in der Hauptstraße und steckte eine Ledertasche im Wert von ca. 185 Euro in ihre mitgebrachte Handtasche. An der Kasse bezahlte sie einen geringwertigen Geldbeutel. Sie hatte jedoch Pech, denn der Verkäuferin war zu diesem Zeitpunkt bereits aufgefallen, dass sich die Ledertasche nicht mehr in der Auslage befand. Aus diesem Grund bat sie die Kundin, ihre mitgebrachte Handtasche zu öffnen, was diese auch anstandslos tat. So kam das Diebesgut zum Vorschein. Die etwas verwirrt wirkende Täterin bezahlte daraufhin die Handtasche und verließ das Geschäft.

Ladendiebstahl/Betrug
Kleinheubach - Am Mittwoch wurde in einem Elektronikmarkt ein Betrug mittels Videoüberwachung geklärt. Auf dem Video war zu sehen, wie eine Frau am Dienstag, gegen 15.25 Uhr einen Kärcher-Fensterreiniger samt Verpackung in eine andere Regalreihe mitnahm und dort die Verpackung öffnete. Anschließend steckte sie das Gerät in eine Verpackung eines ca. 30 Euro günstigerern Frostwächters und bezahlte dieses an der Kasse. Angestellte des Marktes, die den Schwindel später bemerkten, werteten das Videomaterial aus. Die 39 Jahre alte Täterin konnte anhand dieses Videomaterials und ihres benutzten Pkw eindeutig identifiziert werden. Sie bekam kurz darauf zuhause Besuch von der Polizei, wo sie angetroffen werden konnte und geständig war. Das Gerät hätte ca. 80 Euro gekostet. Die Beschuldigte zahlte schließlich den Differenzbetrag, hat aber für die Zukunft Hausverbot in dem Laden.

Diebstahl
Miltenberg - Am Mittwoch wurden einer Krankenschwester ein paar schwarze Schuhe der Marke Gabor im Wert von ca. 120 Euro entwendet. Die Schuhe standen im Umkleideraum des Krankenhauses in der Breitendieler Str. Der Täter bzw. die Täterin hat in der Zeit zwischen 06.00 Uhr und 13.15 Uhr die Schuhe an sich genommen.

Verdächtige Wahrnehmung
Amorbach - Mitarbeiter eines Geschäftes im Bereich Krummwiese teilten am Mittwoch mit, dass sie seit längerer Zeit zwei Männer beobachten, die seit Stunden in ihrem Pkw, einem grünen Skoda mit rumänischem Kennzeichen, sitzen. Ab und zu ging ihren Beobachtungen zufolge einer der Männer heraus und bewegte sich um die Märkte herum. Die hinzugerufene Polizeistreife überprüfte die Personen. Sie gaben an, das sie hier auf eine Freundin warten, was einerseits sein könnte, andererseits aber auch nicht unbedingt glaubwürdig klang. Die ganze Story war nicht ganz nachvollziehbar, aber auch nicht widerlegbar. Beide Personenüberprüfungen und die Kontrolle des Fahrzeuges verliefen negativ. Gegen 20.30 Uhr wurden die gleichen Personen mit ihrem Fahrzeug im Wohngebiet in der Klostersteige angetroffen. Die ca. 40 Jahre alten Männer wurden dann zur Dienststelle mitgenommen und erkennungsdienstlich behandelt.

Brand ohne Personenschaden
Amorbach - Am Mittwoch wurde der Polizei bei Anbruch der Dunkelheit ein Kaminofenbrand in die Steinernen Gasse gemeldet. Bei Eintreffen der Streife stand fest, dass lediglich ein undefinierbares Teil auf der Ablage des Ofens verkohlt war, woraufhin der Rauchmelder losgegangen war. Der Bewohner konnte den Brand selbst löschen. Die alarmierte Feuerwehr Amorbach machte die Wohnung anschließend rußfrei. Durch das frühe Bemerken konnte ein größerer Schaden verhindert werden, der tatsächlich entstandene Schaden belief sich auf ca. 100 Euro.

Pressebericht de PI Obernburg am Main vom 23.10.2014

Unfallflüchtiger war nicht schnell genug
Eschau, Lkr. Miltenberg
Einen erheblichen Unfallschaden in Höhe von 6.000 Euro wollte ein 23jähriger BMW-Fahrer am gestrigen Abend offensichtlich verschleiern. Zwischen Sommerau und Hobbach, etwa auf Abzweigung Unteraulenbach, war der junge Mann gegen 23.30 Uhr, vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und in die Leitplanke geprallt. Danach schraubte er das Kennzeichen ab, hatte bereits „still und leise“ eine private Abschleppung organisiert und wollte sich somit aus dem Staub machen. Zu dieser Zeit kam jedoch ein Polizeibeamter vorbei, der den Vorfall den diensthabenden Kollegen meldete. Der Unfallfahrer konnte ermittelt werden, ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen Unfallflucht.

Kinder stehlen Fahrrad
Obernburg a.Main, Lkr. Miltenberg
Da von den 3 Freunden nur zwei ein Fahrrad besitzen, wurde am gestrigen Nachmittag die gemeinsame Idee geboren ein weiteres Rad „zu beschaffen“. Gegen 15.30 Uhr klauten die 12 bzw. 13jährigen Schüler an der Eisenbacher Sporthalle ein Moutainbike samt Anhänger im Wert von etwa 200 Euro. Dabei hatten sie wohl nicht mit einem hartnäckigen, gleichaltrigen Besitzer gerechnet. Dieser machte sich auf den Weg und fand die Diebe samt sein Eigentum auf dem Radweg nach Mömlingen. Nach Eintreffen der Polizeistreife erhielt der Glückliche sein Gespann zurück, die drei strafunmündigen Kinder kamen mit auf die Dienststelle und die Eltern wurden verständigt.

Schülerin auf Fahrrad angefahren
Kleinwallstadt, Lkr. Miltenberg
Am Mittwochvormittag wurde eine 11jährige Schülerin in der Sulzbacher Straße angefahren. Sie befand sich mit ihrem Rad auf dem Gehweg, als eine 25jährige Opelfahrerin aus einem Tankstellengelände kam und das Kind offensichtlich übersah. Die Radlerin wurde glücklicherweise nur leicht verletzt, es entstand Sachschaden in Höhe von 300 Euro.

Pressebericht des PP Unterfranken vom 23.10.2014 - Bereich Unterfranken

Nach Tod von zwei Personen – erste Ergebnisse der Obduktionen
MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach dem Tod zweier Personen am Abend des 14. Oktober schreiten die Ermittlungen der Kriminalpolizei Aschaffenburg, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt werden, weiter voran. Im Zuge der bislang gewonnenen Erkenntnisse konnten weiterhin keinerlei Hinweise erlangt werden, die auf eine Beteiligung Dritter hinweisen würden. Die tödlichen Verletzungen der Frau wurden mittels eines Messers beigebracht.
Wie bereits mehrfach berichtet, war kurz nach 21:30 Uhr die Meldung über den tödlichen Sturz eines Mannes aus dem elften Stock eines Hochhauses in der Mainparkstraße gemeldet worden. Nachdem sich Polizeibeamte Zutritt zu der Wohnung verschafft hatten, fanden sie dort den Leichnam einer 45-jährigen Frau. Der Verdacht eines Gewaltdelikts war aufgrund der ersten Feststellungen sofort gegeben.
Im Umfeld des Hochhauses fanden Zeugen eine Vielzahl von Geldscheinen, die der 46-Jährige vor dem Sturz in die Tiefe über die Balkonbrüstung geworfen hatte. Es handelte sich um mehrere tausend Euro. Durch die bislang geführten Ermittlungen haben sich keine Hinweise auf einen kriminellen Hintergrund ergaben. Es konnte nachvollzogen werden, dass das Geld aus dem Haushalt des Paares stammte.
Zwischenzeitlich fand eine von der Ermittlungsrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg angeordnete Obduktion der Leichen im Institut für Rechtsmedizin Würzburg statt. Hierbei konnte eindeutig festgestellt werden, dass der Tod des Mannes aufgrund von Verletzungen eingetreten ist, die von dem Sturz aus großer Höhe herrührten.
Hinsichtlich des Frauenleichnams konnte festgestellt werden, dass Messerstiche gegen den Oberkörper todesursächlich waren. Die Ermittler hatten die Tatwaffe an Ort und Stelle beschlagnahmt.
Insgesamt konnten durch die bislang durchgeführten akribischen Ermittlungen und Auswertungen keinerlei Hinweise erlangt werden, dass eine dritte Person in das Tatgeschehen, das letztlich zum Tod des Paares führte, involviert war.

Dunkle Jahreszeit beginnt – Hochsaison für Einbrecher
UNTERFRANKEN. Mit der Umstellung auf Winterzeit muss auch wieder vermehrt mit Einbrechern gerechnet werden. Die Unterfränkische Polizei wird auch in diesem Jahr entsprechende Maßnahmen im Kampf gegen Wohnungseinbrüche treffen. Als Schwerpunkt hat sich das Polizeipräsidium Unterfranken diesmal die Aufklärung der Bevölkerung gesetzt. Verdächtiges soll sofort und mit den nötigen Details direkt am Polizeinotruf gemeldet werden. Präventionstipps rund um die Sicherung der eigenen vier Wände und die Verdeutlichung von einfachen aber wirksamen Verhaltensregeln stehen im Mittelpunkt.
Dem bundesweiten Trend folgend stieg auch in Unterfranken die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle an. Besonders betroffen waren die Stadt und der Landkreis Würzburg, der Landkreis Kitzingen sowie der Landkreis Aschaffenburg. Hervorzuheben ist die langjährige Beobachtung, dass die Einbrecher schnell zum Erfolg kommen möchten und deshalb regelmäßig auch die Flucht ergreifen, sobald Hindernisse bei der Tatausführung zu viel Zeit kosten. Die Tatorte werden überwiegend so gewählt, dass ohne großen Zeitverzug überörtliche Straßen für die Flucht genutzt werden können.
Das Polizeipräsidium Unterfranken möchte in den nächsten Wochen mit einer Präventionskampagne das Thema „Wohnungseinbruch“ in den Fokus der Bevölkerung rücken. Mit praktischen Verhaltenstipps und dem Slogan
„Einbruch? Nicht in unserer Straße! Genau hinschauen – Polizei sofort anrufen!“ sollen die Kernbotschaften ins Gedächtnis gerufen werden. Mit Unterstützung von Polizeibeamten der Bereitschaftspolizei werden Anfang November aktiv Bürgerinnen und Bürger im Bereich Mainfranken an Einkaufsmärkten und anderen öffentlichen Orten angesprochen und Infomaterial verteilt.
Diese Flyer werden ebenfalls durch die Unterfränkischen Polizeidienststellen im Rahmen von örtlichen Veranstaltungen an interessierte Bürgerinnen und Bürger ausgegeben.
Die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg werden für interessierte Gruppen, wie zum Beispiel Sportvereine oder Seniorengemeinschaften, Vorträge zum Thema anbieten.
Diese Fachberater stehen nach Terminvereinbarung für eine kostenlose und neutrale Beratung zum effektiven Einbruchschutz zur Verfügung. Dieses Angebot gilt auch für Bauherren damit sich diese bereits bei der Planung des Eigenheims Gedanken um eine sinnvolle technische Ausrüstung zum Schutz gegen Einbrecher machen können. Ein Kontakt kann über die im Informationsflyer genannten Telefonnummern hergestellt werden.

Nach Tod von zwei Personen – erste Ergebnisse der Obduktionen
MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach dem Tod zweier Personen am Abend des 14. Oktober schreiten die Ermittlungen der Kriminalpolizei Aschaffenburg, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt werden, weiter voran. Im Zuge der bislang gewonnenen Erkenntnisse konnten weiterhin keinerlei Hinweise erlangt werden, die auf eine Beteiligung Dritter hinweisen würden. Die tödlichen Verletzungen der Frau wurden mittels eines Messers beigebracht.
Wie bereits mehrfach berichtet, war kurz nach 21:30 Uhr die Meldung über den tödlichen Sturz eines Mannes aus dem elften Stock eines Hochhauses in der Mainparkstraße gemeldet worden. Nachdem sich Polizeibeamte Zutritt zu der Wohnung verschafft hatten, fanden sie dort den Leichnam einer 45-jährigen Frau. Der Verdacht eines Gewaltdelikts war aufgrund der ersten Feststellungen sofort gegeben.
Im Umfeld des Hochhauses fanden Zeugen eine Vielzahl von Geldscheinen, die der 46-Jährige vor dem Sturz in die Tiefe über die Balkonbrüstung geworfen hatte. Es handelte sich um mehrere tausend Euro. Durch die bislang geführten Ermittlungen haben sich keine Hinweise auf einen kriminellen Hintergrund ergaben. Es konnte nachvollzogen werden, dass das Geld aus dem Haushalt des Paares stammte.
Zwischenzeitlich fand eine von der Ermittlungsrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg angeordnete Obduktion der Leichen im Institut für Rechtsmedizin Würzburg statt. Hierbei konnte eindeutig festgestellt werden, dass der Tod des Mannes aufgrund von Verletzungen eingetreten ist, die von dem Sturz aus großer Höhe herrührten.
Hinsichtlich des Frauenleichnams konnte festgestellt werden, dass Messerstiche gegen den Oberkörper todesursächlich waren. Die Ermittler hatten die Tatwaffe an Ort und Stelle beschlagnahmt.
Insgesamt konnten durch die bislang durchgeführten akribischen Ermittlungen und Auswertungen keinerlei Hinweise erlangt werden, dass eine dritte Person in das Tatgeschehen, das letztlich zum Tod des Paares führte, involviert war.

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