Gartentipp
Attraktiv und pflegeleicht
- Die Elfenblume besticht durch ihre dekorativen Blätter.
- Foto: © Pixabay
- hochgeladen von Blickpunkt MIL
Bodendecker schützen Boden vor Austrocknung
Bodendecker sind niedrig wachsende, mehrjährige Pflanzen, die sich bei den richtigen Standortbedingungen zu einer geschlossenen grünen Fläche entwickeln.
Mit mehreren Exemplaren pro Quadratmeter wird bei der Pflanzung der Grundstein für eine nach zwei bis vier Jahren dicht zusammengewachsene pflegeleichte Fläche gelegt. Durch den teppichartigen Wuchs wird der Boden vor Austrocknung geschützt, Unkraut unterdrückt, das Mikroklima verbessert und Lebensraum für Insekten und kleine Tiere geschaffen.
Ob sonnig, trocken oder schattig - für jeden Standort gibt es passende Arten. Für sonnige und trockene Bereiche eignen sich hitzetolerante Pflanzen wie Bart-Iris, Katzenminze oder Wollziest. In schattigen Lagen kommen unter anderem Purpurglöckchen, Funkien, Elfenblumen oder Waldsteinien infrage. Auch Gräser wie Waldmarbel oder das japanische Waldgras können zusätzliche elegante Akzente mit einem natürlichen Erscheinungsbild setzen.
Viele Bodendecker sind sehr robust: Dickblättrige Arten wie Sedum oder Hauswurz speichern Wasser und überstehen längere Trockenphasen problemlos. Auch der heimische Sand-Thymian ist nicht nur pflegeleicht, sondern duftet herrlich und bietet Insekten langanhaltend Pollen und Nektar.
Wer also weniger Unkraut, weniger Arbeit und gleichzeitig eine attraktive Fläche im Garten möchte, setzt auf Bodendecker. Mit der richtigen Auswahl wird der Standort zum pflegeleichten Blickfang. ab
Autor:Blickpunkt MIL aus Miltenberg |
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