Ökum. Gottesdienst unter dem Motto -
"Wir feiern heut ein Fest"
- Die Ökumenische Schola (Ltg. Margarete Faust, links im Bild) übernahm die musikalische Gestaltung des Ökum. Gottesdienstes
- Foto: Nina Reuling
- hochgeladen von Nina Reuling
Anlässlich des Ökum. Gemeindefestes (Ausrichter: ACK Miltenberg) begrüßte Pfarrer Lutz Domröse die Teilnehmer am ökum. Gottesdienst unter dem Motto „Wir feiern heut ein Fest“, der am 26.07.26 bei der evang. Gemeinde stattfand. Er bedankte sich bei allen, die den Gottesdienst vorbereitet hatten – ganz besonders bei der Ökum. Schola (Ltg. Margarete Faust), Kirchenmusiker Michael Bailer, Helga Neike, Bärbel Hofherr, Pastor Andy Bodenschatz und Diakon Florian Grimm. Auf die Frage, was zu einem Fest dazu gehöre, wurden genannt: Gäste, Essen, Trinken, Musik, gute Laune, Blumen, Deko, Kerzen, ein Anlass usw. Beim Singen des Liedes „Unser Leben sei ein Fest“ unterstützten die Kinder mit div. Rhythmusinstrumenten. Immer, wenn wir Gottesdienst feierten, wollten wir mit Gott sprechen, das würden wir Gebet nennen, so Diakon Florian Grimm. Er lade dazu ein, den Psalm 34 im Wechsel zwischen Frauen und Männern zu beten. Nach dem „Gloria“ erzählte Helga Neike von der Hochzeit zu Kana (Joh 2, 1-11). Damals sei eine Hochzeit mehrere Tage gefeiert worden; auch Jesus, seine Freunde und seine Mutter seien dabei gewesen. Schließlich habe der Speisemeister bemerkt, dass der Wein leer sei. Wein symbolisiere Freude und Gastfreundschaft; das frühzeitige Leerwerden sei eine große, gesellschaftliche Blamage. Die Mutter Jesu habe es bemerkt und sich hilfesuchend an ihren Sohn gewandt, der sie zunächst abwies, dann jedoch handelte. Er gebot den Dienern, sechs steinerne Krüge (pro Krug ca. 80-120 L.) mit Wasser zu füllen und es dem Speisemeister zum Probieren zu bringen. Dieser habe verwundert zum Bräutigam gesagt, dass jeder den Gästen zuerst den guten Wein und später den weniger guten vorsetzte; dieser habe den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. So habe Jesus sein erstes Zeichen getan. Während der Erzählung wurden drei Fässer auf die Bühne gebracht, die es ermöglichten, eine Vorstellung von der Menge zu erhalten, die Jesus in Wein verwandelt hatte. In ihrer Ansprache ging Bärbel Hofherr auf das Evangelium ein und erläuterte, dass Jesus nicht auf Bitten seiner Mutter gehandelt, sondern sich ganz in den Dienst Gottes gestellt habe, der ihn gesandt hätte. Warum berichte der Evangelist Johannes von dieser HOCHZEIT? Gebe es für Jesus nichts Wichtigeres, als den Leuten, die sowieso schon genug getrunken hätten, noch mehr Wein zu verschaffen? Dieses erste Zeichen Jesu sei der Beginn seines öffentlichen Auftretens; er tue dies, damit die Menschen glaubten und das Leben in Fülle hätten. Eine Hochzeit stehe für den Bund Gottes mit den Menschen; darauf verweise Jesus. Mit ihm beginne eine neue Zeit der Freude, der Fülle; mit ihm werde die Herrlichkeit des Reiches Gottes sichtbar. Gott verwandele unser Leben, auch wenn wir nicht immer den Sinn erkennen würden. Anstelle von gesprochenen Fürbitten durfte jeder ein Anliegen auf einen Zettel schreiben und ein großes Glas damit befüllen. Pastor Bodenschatz begrüßte auch Pfarrer Jan Kölbel, der den Gottesdienst mitfeierte.
Nina Reuling
Autor:Nina Reuling aus Miltenberg |
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