Radfahren, aber richtig!
Johanniter geben Tipps für mehr Sicherheit beim Radfahren

Mit den wärmeren Temperaturen wird Fahrradfahren auch wieder sehr beliebt. Die Johanniter geben ein paar Tipps, damit der Freude nichts im Wege steht.

Möglichst jedes Mal, aber besonders vor der ersten Fahrt nach dem Winter, gilt es beim Fahrrad folgende Punkte zu prüfen:
• Luftdruck ok? Die Angabe dazu steht meist direkt auf dem Reifenmantel.
• Bremsen intakt?
• Kette geölt?
• Verkehrstauglichkeit gegeben?
• Licht vorne und hinten in Ordnung?

Nach dem Fahrradcheck kann es dann auch losgehen. „Unbedingt immer einen Helm tragen!“, sagt David Hettiger, Dienststellenleiter bei den Johannitern in Miltenberg. „Der Fahrradhelm, der richtig sitzen muss, schützt bei Stürzen vor schlimmeren Kopfverletzungen.“

Bei einem Ausflug darf natürlich nicht eine ausreichende Menge an Getränken und Verpflegung vergessen werden. „Ein bis zwei Liter Flüssigkeit, am besten Wasser, sollten es schon sein“, erläutert Hettiger. „Und bei längeren Touren auch etwas zu essen. Gerade Obst oder Müsliriegel bieten sich hier an. Dann wird der Körper schnell auch wieder mit Energie versorgt.“ Und für Notfälle sollten zum einen für den Menschen ein Erste-Hilfe- und für das Fahrrad ein Flick-Set mitgeführt werden.

Gerade beim Fahren auf Erde oder Kies ist besondere Aufmerksamkeit geboten, weil es hier leicht zu Stürzen kommen kann. Falls ein Sturz oder Unfall geschehen ist, sollte folgendes beachtet werden:

• Anders als bei einem Motorradfahrer kann bei einem verunfallten Fahrradfahrer immer der Helm abgenommen werden.
• Wenn der Fahrer oder die Fahrerin bewusstlos ist, braucht nur der Kinnriemen geöffnet werden. Denn beim Drehen der Person in die stabile Seitenlage, fällt der Helm von alleine weg oder kann einfach entfernt werden.
• Bei Bewusstlosigkeit sollte der Fahrer oder die Fahrerin in die stabile Seitenlage gebracht werden.
• Bei Herz-Kreislauf-Stillstand die Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen
• Bei sichtbaren Verletzten Wundversorgung nach Bedarf
• Unter 112 den Rettungsdienst verständigen.

Wer sich unsicher fühlt oder Bedenken hat diese Schritte durchführen zu können, sollte möglichst seine Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen. Die Johanniter empfehlen im Allgemeinen mindestens alle zwei Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen, denn Helfen ist Pflicht.
Infos und Anmeldung unter www.johanniter-kurse.de

Autor:

Theresa Batta aus Miltenberg

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