Bildergalerie und Essay.
„Ehre, Glanz und die Glut der Gemeinschaft“: Landkreis - Ehrenabend zur Verleihung des Staatlichen Feuerwehr-Ehrenzeichens in Stadtprozelten.
- Mit Veranstaltungen wie dem Feuerwehr-Ehrenabend des Miltenberger Landkreises wurde deutlich, wie wichtig das Ehrenamt für das Funktionieren der Gesellschaft ist. - Pars pro toto bzw. exemplarisch für alle: v. l. 1. Bürgermeister Kai Hohmann aus Elsenfeld, rechts Hubertus Weis (1. Kommandant der FFW Eichelsbach) und in der Mitte Sabine May (ausgezeichnet für 25 Jahre).
- hochgeladen von Roland Schönmüller
Gemeinsam geehrt – Ein Abend voller Dankbarkeit für unsere Feuerwehren im Landkreis Miltenberg.
Am Freitag, den 17. Oktober 2025, fand in der Stadthalle Stadtprozelten ein feierlicher Ehrenabend anlässlich der Verleihung des Staatlichen Feuerwehr-Ehrenzeichens statt. Zahlreiche Gäste, darunter Vertreter aus Politik, Feuerwehr und der Stadt, folgten der Einladung und wurden ab 18:30 Uhr mit einem Sektempfang begrüßt.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Kreisbrandrat Martin Spilger eröffnete Bernd Schötterl, stellvertretender Landrat, mit einer Ansprache den Abend.
Auch die Kreisbrandinspektoren Hauke Muders und Albert Klug waren unter den Ehrengästen und würdigten die 25-, 40- und 50-jährigen Verdienste von 43 Feuerwehrmitgliedern aus dem Landkreis Miltenberg.
Standortbürgermeister Steffen Paul richtete ein Grußwort an die Anwesenden und betonte die Bedeutung des Ehrenamts im Allgemeinen und für das Gemeinwohl der Stadt Stadtprozelten im Besonderen.
Ein musikalisches Highlight setzte das “Kommunale Gebläse“, das den Ehrenabend stimmungsvoll umrahmte.
Im Anschluss erfolgte die feierliche Aushändigung der Feuerwehr-Ehrenzeichen an die verdienten Mitglieder. Mit einem Schlusswort von Bernd Schötterl endete der offizielle Teil des Abends.
Die Veranstaltung bot Gelegenheit zum Austausch und zur Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit, die für das Funktionieren der Gesellschaft unverzichtbar ist.
BU 1: Die für 40 und 50 Jahre aktiven Dienst geehrten Feuerwehrleute stellten sich beim Ehrenabend zum gemeinsamen Foto, umrahmt von den Kreisbrandinspektoren Albert Klug und Hauke Muders (stehend von links) sowie stellvertretendem Landrat Bernd Schötterl und Kreisbrandrat Martin Spilger (stehend von rechts). Foto Roland Schönmüller
BU 2 : Die Kreisbrandinspektoren Hauke Muders und Albert Klug (stehend von links) sowie Kreisbrandrat Martin Spilger und stellvertretender Landrat Bernd Schötterl (stehend von rechts) gratulierten diesen Männern und Frauen für 25-jährigen aktiven Dienst in den Feuerwehren des Landkreises Miltenberg. Foto Roland Schönmüller
Folgende Wehrleute wurden ausgezeichnet:
50 Jahre: Herbert Schwing, Rudolf Schüller und Wolfgang Koszyk (alle Amorbach), Stefan Adrian und Alexander Geis (beide Großwallstadt), Andreas Haak (Kleinwallstadt).
40 Jahre: Norbert Jahn (Amorbach), Markus Farrenkopf (Amorbach-Boxbrunn), Christoph Löffler (Eichenbühl-Guggenberg), Karlheinz Möslein (Eichenbühl-Pfohlbach), Norbert Noll (Eschau), Michael Frieß (Eschau-Sommerau), Alexander Grein und Thorsten Weiß (beide Faulbach), Thomas Adrian (Großwallstadt), Stephan Fäth und Franz Peter Röth (beide Leidersbach-Roßbach), Elmar Brenneis (Miltenberg-Schippach), Bernd Schich (Mönchberg), Franz Hennig und Georg Lutz (beide Neunkirchen-Richelbach), Rainer Schüßler und Alexander Wolz (beide Röllbach), Frank Sieger (Weilbach).
25 Jahre: Jens Berberich und Joachim Eck (beide Amorbach), Reiner Fäth, Thomas Stapf und Sebastian Motzel (alle Collenberg), Sabine May (Elsenfeld-Eichelsbach), Simon Waigand, Stephan Wittmar und Michael Süßner (alle Erlenbach), Marcel Stumpf (Erlenbach-Mechenhard), Dirk Birkholz und Christoph Höllerer (beide Eschau), Kilian Hein (Großwallstadt), Kai Hefter (Leidersbach), Jana Schich (Mönchberg), Florian Stegmann (Mönchberg-Schmachtenberg), Christian Heiter (Röllbach), Daniel Heckmann (Rüdenau), Alexander Rudolf (Weilbach).
Stimmen zum Ehrenabend:
Bürgermeister Steffen Paul:
„Die Freiwillige Feuerwehr ist das Rückgrat unserer Sicherheit. Ihr Einsatz ist unbezahlbar und verdient höchste Anerkennung.“
Stellvertretender Landrat Bernd Schötterl:
„Es ist beeindruckend, wie viel Engagement und Herzblut die Feuerwehrleute in ihren Dienst stecken. Sie sind Vorbilder für unsere Gesellschaft.“
Kreisbrandrat Martin Spilger:
„Die Kameradschaft und der Zusammenhalt in der Feuerwehr sind einzigartig. Wir setzen uns gemeinsam für die Sicherheit aller ein.“
Eine Feuerwehrfrau:
„Für mich bedeutet Feuerwehr nicht nur Hilfeleistung, sondern auch Gemeinschaft und persönliche Weiterentwicklung. Es ist schön, heute für unseren Einsatz gewürdigt zu werden.“
Ein Senior und langjähriges Mitglied der FFW Stadtprozelten:
„Ich bin stolz, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Die Feuerwehr hat sich über die Jahre immer weiterentwickelt und bleibt ein wichtiger Bestandteil unseres Ortes.“
Eine weibliche-Service-Kraft an der Theke:
„Die Stimmung heute war großartig. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen die Arbeit der Feuerwehr wertschätzen und gemeinsam feiern.“
Ziele der Freiwilligen Feuerwehr
- Die Freiwillige Feuerwehr verfolgt das Ziel, Menschen in Not zu helfen, Brände zu bekämpfen und technische Hilfe zu leisten – und das alles ehrenamtlich und mit großem Engagement.
- Neben dem Schutz und der Rettung von Leben und Sachwerten steht auch die Förderung des Gemeinschaftssinns und der Kameradschaft im Mittelpunkt.
- Die Feuerwehr setzt sich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ein, engagiert sich in der Jugendarbeit und trägt durch regelmäßige Aus- und Fortbildungen zur ständigen Verbesserung ihrer Einsatzbereitschaft bei.
Fazit:
Mit Veranstaltungen wie dem Ehrenabend wird deutlich, wie wichtig das Ehrenamt für das Funktionieren der Gesellschaft ist.
Die Freiwilligen Feuerwehren bleiben auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Bevölkerung und stehen für Solidarität, Hilfsbereitschaft und gelebte Verantwortung.
Roland Schönmüller
[i][b]Glosse/ Kommentar: „Ehre, Glanz und die Glut der Gemeinschaft“
Wenn die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Miltenberg zu ihrem Ehrenabend zusammenkommen, dann ist es mehr als ein Festakt: Es ist ein sichtbares Zeichen der Dankbarkeit, getragen von Musik, Worten und Symbolen.
Die Blasmusik erhebt sich wie ein feierlicher Klangteppich, der den Raum durchzieht, und die Ehrenzeichen glänzen wie kleine Sterne, die aus den Funken unzähliger Einsätze geboren wurden.
Jeder Orden erzählt von Nächten, in denen Blaulicht wie ein Komet durch die Straßen zog, und von Tagen, an denen Wasser zum schützenden Element wurde.
In den Grußworten der Ehrengäste schwingt die Anerkennung für Jahrzehnte treuen Dienstes mit – und die Gewissheit, dass die Feuerwehr von heute weit mehr ist als ein Brandlöscher.
- Sie rettet Menschen aus Fahrzeugen,
- hilft bei Hochwasser und Sturmschäden,
- birgt Tiere,
- sichert Gefahrenstellen,
- steht bereit bei Chemieunfällen und Stromausfällen.
Sie ist längst zur Allround-Rettungstruppe geworden – Wächter des Alltags, stille Hüter der Gemeinschaft.
Wenn die Nadeln angesteckt werden, funkeln sie nicht nur als Auszeichnung, sondern als Symbol für Mut, Ausdauer und Kameradschaft. Sie sind kleine Lichter, die zeigen: Solidarität ist kein Wort, sondern gelebte Wirklichkeit.
Und wenn nach den feierlichen Momenten der Duft von Wurstbrötchen, Käsestangen, Gebäck & Co. und das Klingen der Bier- oder Wein-Gläser den Saal erfüllen, dann zeigt sich die andere Seite des Feuers: die Wärme, die Menschen verbindet.
So wird der Ehrenabend zu einem Fest der Dankbarkeit – und zu einer Erinnerung daran, dass die wahre Glut nicht im Brand, sondern im Herzen der Gemeinschaft brennt.
Roland Schönmüller
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Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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