Am 20 März ist Weltglückstag
E wie Ein Stück vom Glück, bitte!

Verlässliche Beziehungen und Freundschaften machen uns glücklich.
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E wie „Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.“ (Buddha, Begründer des Buddhismus).
E wie „Ende des Glücks und Anfang der Unzufriedenheit, ist das Vergleichen.“ (Sören Kierkegaard, Philosoph).
E wie „Ein jeder hat seine eigne Art, glücklich zu sein, und niemand darf verlangen, dass man es in der seinigen sein soll.“ (Heinrich von Kleist, Dramatiker).

Das Glück des Menschen ist seit jeher ein großes Thema unter Dichtern, Denkern und Wissenschaftlern. Schon in der Antike war man auf der Suche nach einer Antwort: Was ist Glück? Und auch heute beschäftigt uns diese Frage noch. Auf dem Büchermarkt sind Ratgeber, die uns bei der Suche nach dem Glück auf die Sprünge helfen sollen, sehr beliebt. Es wundert also nicht, dass es einen eigenen Forschungszweig gibt, um herauszufinden, was einzelne Menschen, gesellschaftliche Gruppen und Landesbevölkerungen, je nach Kulturkreis und Weltreligion, glücklich macht. Die Glücksforschung ist ein relativ junger Forschungszweig, der sich unter anderem damit befasst, welcher Voraussetzungen es bedarf, damit Glück möglich ist.

E wie es kribbelt im Bauch – Glücksgefühle? Mehr davon!

Was ein wohliges Kribbeln im Bauch auslöst, beginnt in einer ganz anderen Region: in unserem Mittelhirn. Dort werden, wenn etwas Positives oder unerwartet Gutes geschieht, Neuronen aktiv. Das Glückshormon Dopamin wird ausgestoßen und an Regionen des Vorderhirns weitergeleitet. Hier werden Endorphine und andere Stoffe freigesetzt, die uns euphorisch stimmen. Eine weitere Folge des Dopamins: Es sorgt dafür, dass wir aufmerksam werden und uns das glücklichmachende Ereignis merken. So lernen wir, was motivierend oder gut für uns ist und was zu tun ist, um den Glücksmoment wieder und wieder zu erleben. Ein sehr nützlicher Effekt, wenn dieser Moment durch Sport, eine genussvolle Mahlzeit oder eine gemeisterte Herausforderung hervorgerufen wird. Allerdings kann der Effekt auch dazu führen, dass wir von Tabak, Alkohol oder sonstigen Drogen abhängig werden, wenn wir diese Tätigkeiten mit einem glücklich machenden Gefühl verbinden.

E wie eine glücklichere Welt für alle? Ein großes Ziel

Zum Glück gehöre mehr als Wirtschaftswachstum und Umsatz. Es gehe um Gemeinwohl, Mitgefühl und nachhaltige Entwicklung. So begründete der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki Moon den World-Happiness-Day, den von der UNO 2013 ausgerufenen Weltglückstag. Die hierfür ernannten Grundbedingungen für Glück sind: mindestens 2.500 Kalorien und 100 Liter Wasser zur täglichen Verfügung, mindestens sechs Quadratmeter Wohnraum, einen Platz zum Kochen sowie sechs Jahre Schulbildung. Weitere wichtige Faktoren sind laut Glücksforschern verlässliche Beziehungen, Freundschaften, Gesundheit, ein Beruf, der einem liegt, Kinder sowie ausreichend Geld zur Erfüllung der Grundbedürfnisse.

E wie Ein Weg zum Glück? Nein, viele Wege zum Glück

Sind wir also unseres Glückes Schmied? Die Veranlagung zum Glücklichsein wird laut internationaler Studien zu etwa 50 Prozent von unseren Genen bestimmt, 10 Prozent machen unsere Lebensumstände aus, und dann sind da ja noch die 40 Prozent, die wir zum Glück selbst in der Hand haben. So werden z. B. erwiesenermaßen Botenstoffe, die positive Gefühle hervorrufen, bei körperlicher Aktivität ausgeschüttet, bei Berührungen oder beim Meditieren. Sicher ist: Glück ist subjektiv und auch immer eine Frage des Blickwinkels. Liegt der eigene Fokus auf den guten Dingen im Leben, empfinden wir Dankbarkeit? Oder liegt der Fokus hauptsächlich auf all den Unsicherheiten und Problemen, mit denen wir konfrontiert werden? Auch das ist E wie entscheidend für unser ­Glücksempfinden.

Autor:

Marlene Deß aus Miltenberg

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