Odenwaldklub Miltenberg
Naturerlebnis der Extraklasse in der Pfalz
- Der Teufelstisch im Pfälzerwald
- Foto: Josef Eck
- hochgeladen von Odenwaldklub Miltenberg
An fünf Wandertagen konnte eine Wandergruppe des Odenwaldklub Miltenberg die Schönheiten, aber auch die Herausforderungen des Pfälzerwaldes erleben. Als Teil des UNESCO Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen und als das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands bietet diese Region eine traumhafte Natur. Dichte Wälder, imposante Sandsteinfelsen und Felsformationen und romantische Burgruinen ließen die Wandertage zum unvergesslichen Erlebnis werden. Die vielen Pfälzer Waldhütten (Pfälzer Kulturgut) luden immer wieder zum Rasten und Genießen ein. Zum Genießen war auch das gewählte Standorthotel, der „Ständenhof“ bei Ruppertsweiler. Sowohl Zimmer wie auch der Service und die Verköstigung waren ausgezeichnet.
Die Idee für diese Wandertage in der Pfalz kam von Thomas Galm. Von ihm und von seiner Tochter Linda, die Vorort in Landau lebt, wurde das Programm ausgearbeitet und die Wanderungen organisiert und geführt.
Unser Wandergebiet lag in der Südpfalz, nahe der französischen Grenze. Am 2. Tag auch teilweise im Elsass. Die Teilnehmer konnten sich auf fünf abwechslungsreiche Tage freuen.
07.10. Anreise und Teufelstischtour 10 km, 305 hm
08.10. 4-Burgen-Tour und Grenzgängerweg 16 km, 625 hm
09.10. Napoleonsteig 13 km, 320 hm
10.10. Pfälzer Hüttentour (Nordtour) 14 km, 360 hm
11.10. Annweiler Burgenweg 8 km, 398 hm und Abreise
Bereits am Ankunftstag ging es am Nachmittag auf die Teufelstischtour mit Felsformationen zum Staunen. Es war ein gelungener Auftakt. Am zweiten Tag dann gleich die besondere Herausforderung. Mit der 4-Burgentour (Burg Fleckenstein, Burg Löwenstein, Hohenburg und Wegelnburg) ging es abschnittsweise in das Elsass. Über 600 Höhenmeter und schmale, steile Pfade brachten manchen Mitwanderer an seine Grenzen. Zudem war es an diesem Tag auch immer wieder nass von oben, aber am Ende kamen alle sehr zufrieden ans Ziel.
Die dritte Tour führte auf den Napoleonsteig und die Gruppe war von den vielen abstrakten Sandsteinformationen überwältigt wie z.B. dem Retschel-, Eisenbahn-, Rauhberg- und dem Napoleonfels. Wieder war es der Pfälzerwald, wie man ihn kennt und liebt. Der vierte Tag führte ab Gleisweiler über die Pfälzer Hüttentour mit zum Teil tollen Ausblicken in die Rheinebene und das Pfälzer Weinland. Hüttentour bedeutet natürlich auch gute Einkehrmöglichkeiten. Mittagsrast war bei der Landauer Hütte. Auch am 5. und damit am Abreisetag gab es eine interessante Abschlusstour. Ziel war der Annweiler Burgenweg.
Eine anspruchsvolle Wegstrecke führte von der Burg Trifels zur Burgruine Anebos und über die Burgruine Scharfenberg wieder zurück. In Annweiler gab es dann auch noch ein Abschlussessen zur Belohnung.
Der gesellige Teil kam über die gesamten fünf Tage nicht zu kurz. Am Abend trafen sich die 18 Teilnehmer der Tour jeweils zum Abendessen und zum Austausch über die Erlebnisse des Tages in einem separaten Raum des Hotels Ständenhof. Am zweiten Tag nach der 4-Burgentour gab es am Abend ein besonderes Erlebnis. Unsere Mitwanderin Frieda Fleckenstein, als „Freifrau von Fleckenstein“ im Goldenen Buch der Burg Fleckenstein eingetragen, wurde von Wanderführer Thomas mit einer Krone gekrönt. Und Frieda hatte eifrig vorgearbeitet und für alle Teilnehmer "Fleckensteine" gesammelt und mit den Buchstaben des jeweiligen Vornamens der Mitwanderer bemalt. Es war eine gelungene Überraschung und neben dem guten Abendessen der Höhepunkt des Abends. Zur Abwechslung wurde am 4. Abend das Abendessen im Brauhaus des nahen Pirmasens eingenommen. Der Schlummertrunk dann aber wieder an der Bar im Ständenhof.
So passte bei dieser Wanderreise alles bestens und ein großes Dankeschön ging an Wanderführer Thomas Galm und an seine Tochter für die tolle Vorbereitung und Durchführung dieser Mehrtagestour. Ja, es war das angekündigte Naturerlebnis der Extraklasse.
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