1913 - Feuer und Feder
Und die Stadt atmete weiter...
Ruß liegt auf den Stimmen. Ein Drucker steht da, die Hände schwarz von Arbeit und Schuld. Neben ihm eine Frau, die alles verlor, als 1913 das Obernburger „Schwarzviertel“ in Flammen aufging. Dreizehn Häuser brannten in zwei Stunden, doch was blieb, war mehr als Asche – es war Erinnerung, die sich nicht löschen ließ. Das Licht der Laternen flackert über alten Eimern, über verkohlten Kissen, über einem Stück Vergangenheit, das atmet. Er, Heinrich Bingemer, schrieb Spendenbriefe in die Städte...