So wird Ihr Garten bienenfreundlich

Klee im Rasen freut die Bienen und bietet den ganzen Sommer hindurch wertvollen Nektar.
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  • Klee im Rasen freut die Bienen und bietet den ganzen Sommer hindurch wertvollen Nektar.
  • hochgeladen von Liane Schwab

Wenn im Frühjahr die Natur wieder zum Leben erwacht, werden auch wir von neuer Energie erfüllt. Jeder genießt das frische Grün und etwas später die bunte Farbenpracht. Wenn die Bäume und Pflanzen ihren zarten Duft verströmen und die Bienen und Insekten fröhlich schwirrend durch die Luft fliegen, überkommt einen fast wie von selbst Ruhe und man tankt neue Energie. Wer dazu einen eigenen Garten hat, kann sich besonders glücklich schätzen.
Manche Gartenbesitzer machen  jedoch den Fehler, viel zu viel Fläche zu versiegeln – für Wege, für Terrassen oder ganz einfach, weil es vermeintlich weniger Arbeit macht. Dabei verschenkt man mit grauen Steinwüsten und sterilen Rasenflächen nicht nur die Gelegenheit für wunderschöne bunte Oasen im eigenen Garten, sondern bietet auch Insekten wie Hummeln oder Bienen nur sehr wenig Lebensraum.

Einfach den Garten ein wenig „verwildern“ lassen.

Das macht nicht nur deutlich weniger Arbeit sondern es nützt auch den Insekten. Oft siedeln sich von ganz allein Wildblumen an und der Garten wird bunter und Lebensraum für viele Tiere. Wildblumen benötigen weniger Pflege, da sie robuster sind.

Bienenweiden und Insektennährgehölze – wertvoller Lebensraum

Graue Steinwüsten im Garten sind selten geeignet, eine wirklich einladende Stimmung zu verbreiten. Bienenweiden dagegen sind nicht nur für die Menschen ein Fest der Sinne – sondern auch für Bienen und Hummeln ein idealer Lebensraum. Mit Bienenweiden bezeichnet man Pflanzen, die sehr viel Pollen und Nektar erzeugen und deshalb von den Insekten besonders gerne angeflogen werden. Gerade Bienen benötigen für die Ernährung ihrer Nachzucht eine Vielfalt an Pollen und einen abwechslungsreichen „Speiseplan“. Wer sich in seinem Garten eine Bienenweide anlegen möchte, kann sich in den Baumschulen vor Ort umfassend über geeignete Bäume, Sträucher, Kräuter und Blumen beraten lassen.

Blühende Vielfalt fürs Auge

Obstbäume, aber auch Ahorn, Kastanie oder die Apfelrose gelten unter den Gehölzen als besonders blütenreiche und damit für Bienen ideale Pollen- und Nektarlieferanten. Bei den Sträuchern stehen Weißdorn, Berberitze oder verschiedene Beerensträucher ganz oben in der Gunst der Bienen. Besonders Käfer freuen sich über die früh blühende Magnolie. Wer genau wissen möchte, welche Bäume, Sträucher und Blumen zusammen nicht nur ein Paradies für Insekten sind, sondern welche Pflanzen auch optisch besonders gut harmonieren, kann die Fachberater in den Baumschulen befragen. Hier weiß man genau, welche Kombinationen wo und wie am besten gepflanzt werden können.
Wenn vom Frühjahr bis in den Herbst hinein die bunte Blütenpracht im Garten zum Genießen einlädt, ist Entspannung fast garantiert.

Klee im Rasen freut die Bienen und bietet den ganzen Sommer hindurch wertvollen Nektar.
An solchen Wildrosen können sich die Bienen laben. Gefüllte Rosen sind dagegen für Bienen uninteressant, da sie nicht an das Innere der Blüte kommen können.

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