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Beliebte Blaskapelle „Böhmischer Zauber“ feiert mit einem fulminanten Jubiläumskonzert den 20.Geburtstag
- 20 Jahre „Böhmischer Zauber“:
Jubiläumskonzert am 20. September 2025 im Hofgarten Kleinheubach - hier mit der Sängerin und Moderatorin Rita Barth sowie Sänger Hans Heil. - hochgeladen von Roland Schönmüller
Was ist böhmische Blasmusik?
Böhmische Blasmusik ist eine musikalische Stilrichtung, die ihren Ursprung in der Region Böhmen (heutiges Tschechien) hat und eng mit dem dörflichen und gesellschaftlichen Leben Mitteleuropas verbunden ist.
Sie steht für lebensfrohe, melodische und oft tanzbare Musik, die vor allem von Blasorchestern gespielt wird.
Ihre Tradition reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück und sie ist heute nicht nur in Tschechien, sondern auch in Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern sehr beliebt.
20 Jahre „Böhmischer Zauber“:
Jubiläumskonzert am 20. September 2025 im Hofgarten Kleinheubach
Was für eine wunderbare Reise liegt hinter dieser beliebter Jubiläums-Blaskapelle?
Es waren zwei Jahrzehnte voller Musik, Kameradschaft, unvergessliche Auftritte und Momente." betont - fast schon zusammenfassend - ein Sprecher der Musiker zur Begrüßung im Kleinheubacher Hofgartensaal.
Sein besonderer Gruß, galt dem Konzert-Publikum, allen Musikerinnen und
Musikern auf der Bühne und den Gründungsmitgliedern, die später noch
vorgestellt wurden.
Begrüßt wurde ganz besonders der Hausherr der geräumigen Kulturhalle, der
1. Bürgermeister von Kleinheubach, Herrn Thomas Münig.
Spezielle Grüße galten auch dem treuen Fanclub, der die Kapelle auf Schritt
und Tritt begleitet, der die Leidenschaft teilt und der stets für beständige Unterstützung sorgt.
"Was einst als kleines Ensemble begann, hat sich zu einer festen Größe
unserer Kultur entwickelt", betonte der Insider und wünschte:
"Auf die nächsten 20 Jahre Musik, Freundschaft und Freude. Prost!"
Wie kam dieses Orchester eigentlich zustande und warum gründete man eine solche Blaskapelle?
Welche Motivation steckte dahinter?
Den Ausschlag gab wohl das viertägige Jubiläums- und Dorffest von Musikverein
und Feuerwehr in Wenschdorf im Jahre 2004.
Damals wurde speziell für dieses Fest eine Blaskapelle aus ehemaligen Musiker- /innen der
Trachtenkapelle zusammengestellt.
Diese Kapelle trat damals als „Alte Dorfmusik“ in der Uniform der damaligen Gründungskapelle auf.
Kurze Zeit nach dem Fest reifte bei drei Musikern, die damals dabei waren, der
Gedanke, eine Blaskapelle in der Egerländer Besetzung zu gründen und
legten damit vor 20 Jahren den Grundstein für dieses Orchester.
Es waren dies der erste Flügelhornist Martin Farrenkopf aus Bürgstadt, Erwin Schneider
(Tenorhorn) aus Erlenbach und Peter Farrenkopf (Schlagzeug) aus
Wenschdorf.
Martin Farrenkopf und Erwin Schneider suchten kurzerhand 13
„Musikverrückte“ in der näheren Umgebung und überzeugten diese von dem
geplanten Vorhaben.
Sie wählten die Noten aus, sodass bereits im September 2004 die erste
Musikprobe in den Geschäftsräumen des Betriebsgebäudes von
Schlagzeuger Peter Farrenkopf im Industriegebiet in Großheubach
stattfinden konnte.
Die Begeisterung und Hingabe und das große gemeinsame Interesse an
böhmisch-mährischer Blasmusik, aber auch an den unvergesslichen
Egerländer Melodien ließ die Akteure nicht mehr aus dem Bann, sodass am
ersten Probeabend gleich die nächste Probe anberaumt wurde.
Nach harter und intensiver Probenarbeit ließen die ersten Auftritte in der
Öffentlichkeit nicht lange auf sich warten.
Bereits Anfang 2005 folgten Verpflichtungen für Böhmische Abende, Betriebsfeste und Zeltauftritte.
Innerhalb kürzester Zeit spielte sich das Orchester in die Herzen der
Blasmusikfreunde.
Es folgten Auftritte in Lustadt in der Pfalz, Kleinschwarzenlohe, Dinkelsbühl, Hildburghausen in Thüringen, Grießheim und Münstertal im Schwarzwald, bei der Bergkirchweih in Erlangen - nur um ein paar Events zu
nennen.
Übrigens: In diesem Jahr 2025 ist die Kapelle an zwei Tagen auf dem „Cannstatter
Wasen“ in Stuttgart zu hören.
Die Musiker-/innen, allesamt Amateurmusiker, kommen aus dem Drei-
Länder-Eck Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.
Über die Jahre kamen weitere Musiker hinzu, sodass das Orchester heute 21 Musiker-/innen zählt.
Es ist zwar schon ein paar Jahre her, aber dennoch erwähnenswert.:
Das Blasorchester „Böhmischer Zauber“ nahm im Jahr 2007 an der
Europameisterschaft in Empfingen und 2008 an der Deutschen
Meisterschaft für böhmisch-mährische Blasmusik in Gundelsheim mit
Erfolg teil.
Die musikalische Leitung der Blaskapelle „Böhmischer Zauber“ war von
Beginn an bis zum Jahr 2017 in den Händen von Dirigent Klaus Hammer aus
Rippberg.
Im Jahr 2017 übernahm dann Herbert Hermann (langjähriger
Flügelhornist bei der Originalkapelle Egerland) die musikalische Leitung
dieses Auswahl-Orchesters. Unter seiner Leitung hat sich das Orchester
über die Jahre einen unverkennbaren eigenen Blasmusikstil entwickelt.
Jedes Jubiläum ist natürlich immer ein Grund, zurückzublicken, zu
resümieren und jenen auch zu danken, die sich im persönlichen und
finanziellen Einsatz für das Blasorchester verdient gemacht haben.
Der aufrichtige Dank galt allen Musiker-/innen für die Bereitschaft, unzählige
Stunden der Musik zu widmen.
Ein herzliches „ Vergelts-Gott" war auch den Sponsoren gewidmet, allen voran dem Schlagzeuger Peter Farrenkopf. Alle haben mit besonderem Vertrauen, spezieller Unterstützung und unverkennbarem Engagement maßgeblich dazu beigetragen, daß das Blasorchester „Böhmischer Zauber“ seit zwei
Jahrzehnten zu hören und zu erleben ist.
Resümee: Blasmusik bleibt lebendig, - und der "Böhmische Zauber"
erfreut seine Fans – heute, morgen und immer wieder!
Eingetaucht in den besonderen Klang der böhmisch-mährischen Musik genossen die Gäste einen schönen, kurzweiligen Konzert-Abend.
Weitere Bilder und Infos folgen !
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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