Bildergalerie und Essay.
Erster Messetag 2026 in Miltenberg.
- Treffen mit einer Freundin auf der Mess!
- hochgeladen von Roland Schönmüller
Messe‑Magnet, Menschen‑Menge, Main‑Moment.
Der erste Tag der Miltenberger Michaelismesse hat wieder gezeigt, warum dieses Volksfest wie ein akustischer und emotionaler Magnet wirkt. Kaum öffnen sich die Wege zum Festplatz, strömen Menschen aus dem ganzen Dreiländereck – aus Bayern, Hessen und Baden‑Württemberg – als hätte jemand einen unsichtbaren Sog eingeschaltet. Die Michelsmess zieht an, sammelt ein, bündelt: Jung und Alt, Stammgäste und Neugierige, Dirndl und Lederhosen, Vorfreude und Festlaune.
Ein Festplatz, der sich neu sortiert und doch vertraut bleibt.
Das Festzelt bildet wie immer den Mittelpunkt, doch in diesem Jahr öffnet sich der erweiterte Außenbereich großzügig zum Main. Diese neue Offenheit verleiht dem Platz eine fast mediterrane Leichtigkeit. Man verweilt, schaut, staunt, genießt. Der Blick schweift über das Wasser, während hinter einem die Fahrgeschäfte ihre ersten Runden drehen und die Bollerschüsse den offiziellen Auftakt markieren.
Zwischen den Wegen mischen sich Blasmusik und Popmusik, manchmal überlagert, manchmal überraschend harmonisch. Es ist die typische Messe-Mischung, die sich wie ein akustischer Teppich unter die Schritte legt. Dazu der Bieranstich, der mit routinierter Festfreude zelebriert wird – ein Ritual, das den ersten Messetag endgültig in Gang setzt.
Ein Tag der Begegnungen.
Wer über den Platz geht, sieht überall strahlende Gesichter. Man trifft Bekannte, die man seit Monaten nicht gesehen hat, und entdeckt Neues, das man nicht erwartet hat. Die Menschen bleiben stehen, reden, lachen, probieren, kosten. Essen und Trinken sind nicht nur Versorgung, sondern Teil des Festgesprächs. Die Michelsmess ist ein sozialer Knotenpunkt, der sich jedes Jahr neu knüpft.
Viele Besucher kommen im wunderbaren Outfit: Dirndl in allen Farben, Lederhosen in allen Varianten, dazu die typischen Accessoires, die nur auf Volksfesten selbstverständlich wirken. Die Kleidung ist nicht nur Tradition, sondern auch ein sichtbares Zeichen der Vorfreude auf die kommenden Tage.
Ein Auftakt mit Aussicht.
Denn die nächsten Tage versprechen viel: der große Messeeinzug, prominente Gäste, das Feuerwerk als Finale. Dazwischen Musik, Begegnungen, Überraschungen – und hoffentlich weiterhin dieses Wetter, das am ersten Tag bereits gezeigt hat, dass es mitspielen will.
Die Michelsmess hat begonnen, und sie klingt, riecht, leuchtet und lebt wie immer: laut, herzlich, bunt und unverwechselbar.
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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