Wusstest du schon
Feuchtigkeitssensoren im Wäschetrockner reinigen
So reinigst du die Feuchtigkeitssensoren deines Wäschetrockners richtig. Mit einfacher Schritt für Schritt Anleitung für bessere Trocknung.
Feuchtigkeitssensoren Trockner reinigen: So misst dein Gerät wieder richtig
Die Wäsche fühlt sich nach dem Trocknen noch klamm an, obwohl das Programm eigentlich fertig ist? Oder läuft der Trockner deutlich länger als sonst? Dann lohnt sich ein Blick auf ein kleines Bauteil, das im Alltag oft vergessen wird: die Feuchtigkeitssensoren. Wenn du die Feuchtigkeitssensoren deines Trockners reinigen möchtest, brauchst du dafür weder Spezialwerkzeug noch teure Reinigungsmittel. Meist reichen ein weiches Tuch, etwas Wasser und wenige Minuten Zeit.
Viele moderne Trockner messen während des Programms, wie viel Restfeuchte noch in der Wäsche steckt. Genau dafür sitzen im Innenraum Sensorflächen, häufig als schmale Metallstreifen an oder unterhalb der Trommelöffnung. Sie berühren die Wäsche während des Trocknens und liefern dem Gerät die Information, ob Handtücher, Bettwäsche oder Shirts noch feucht sind.
Mit der Zeit lagern sich dort Rückstände ab. Waschmittelreste, Weichspüler, Kalk oder feiner Textilstaub können eine dünne Schicht bilden. Für das Auge sieht alles sauber aus, technisch betrachtet misst der Trockner aber nicht mehr so präzise. Das Ergebnis: Die Wäsche bleibt feucht, wird zu stark getrocknet oder das Programm endet zu früh.
Warum die Sensoren im Trockner so wichtig sind
Ein Trockner arbeitet nicht einfach stur nach Uhrzeit. Besonders Automatikprogramme richten sich nach der Restfeuchte in der Wäsche. Der Sensor meldet dem Gerät, ob noch Feuchtigkeit vorhanden ist. So kann der Trockner das Programm anpassen und rechtzeitig beenden.
Das ist praktisch, weil ein Handtuch mehr Wasser speichert als ein dünnes T Shirt. Auch Jeans, Bettwäsche und Sportkleidung trocknen unterschiedlich schnell. Ohne saubere Messung kann das Gerät diese Unterschiede schlechter erkennen.
Die Feuchtigkeitssensoren sind dabei ein kleiner, aber wichtiger Pflegepunkt. Einmal im Jahr ist für viele Haushalte ein guter Rhythmus. Wer den Trockner mehrmals pro Woche nutzt, viele Handtücher trocknet oder häufig Weichspüler verwendet, kann die Sensoren auch öfter reinigen.
Feuchtigkeitssensoren Trockner reinigen: Schritt für Schritt
1. Bevor du beginnst, sollte der Trockner ausgeschaltet und abgekühlt sein.
2. Öffne zuerst die Tür und suche die Sensorflächen. Bei vielen Geräten sitzen sie direkt im Bereich der Türöffnung oder im Inneren der Trommel, oft als zwei längliche Metallstreifen. Falls du sie nicht sofort findest, lohnt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung deines Modells.
3. Nimm nun ein weiches, leicht feuchtes Tuch. Wische die Sensorflächen gründlich ab. Arbeite ohne Druck und ohne kratzende Schwämme. Bei stärkeren Rückständen kannst du etwas mildes Spülmittel ins Wasser geben.
4. Danach solltest du mit klarem Wasser nachwischen und die Stellen trockenreiben. Wichtig ist, dass keine Feuchtigkeit im Gerät stehen bleibt. Erst wenn alles trocken ist, schließt du die Tür wieder.
Ein einfacher Test danach: Starte beim nächsten Trockengang ein passendes Automatikprogramm und prüfe, ob die Wäsche gleichmäßiger trocknet. Falls die Wäsche weiterhin feucht bleibt, können auch andere Ursachen eine Rolle spielen. Dazu gehören ein verstopftes Flusensieb, ein voller Kondenswasserbehälter, verschmutzte Luftwege oder ein zugesetzter Wärmetauscher.
Der Sensor ist sauber, aber die Wäsche bleibt feucht?
Dann lohnt sich die kleine Pflegerunde rund um den Trockner. Reinige zuerst das Flusensieb. Flusen können sich nicht nur im Sieb, sondern auch im Türbereich sammeln. Deshalb sollte man beim Reinigen auch dort nachsehen.
Leere außerdem den Kondenswasserbehälter, sofern dein Gerät einen hat. Prüfe danach den Bereich des Wärmetauschers oder Kondensators. Bei manchen Wärmepumpentrocknern gibt es eine Selbstreinigung, bei anderen muss der Bereich regelmäßig kontrolliert werden.
Wenn alle Pflegepunkte erledigt sind und das Problem bleibt, kann ein technischer Defekt vorliegen. Dann ist der Kundendienst oder eine Fachwerkstatt die bessere Wahl. Besonders bei Fehlermeldungen, ungewöhnlichen Geräuschen oder Brandgeruch solltest du das Gerät nicht weiter nutzen.
Wie oft solltest du die Feuchtigkeitssensoren reinigen?
Für einen normalen Haushalt ist einmal pro Jahr ein guter Richtwert. Am besten verbindest du die Reinigung mit einem festen Termin, etwa dem Frühjahrsputz oder dem Check vor der kalten Jahreszeit, wenn der Trockner häufiger läuft.
Bei intensiver Nutzung darf es öfter sein. Familien mit vielen Waschladungen, Haushalte mit Haustieren oder Menschen, die regelmäßig Handtücher und Bettwäsche trocknen, profitieren von kürzeren Abständen. Auch Weichspüler kann Rückstände begünstigen. Wenn du ihn häufig verwendest, prüfe die Sensorflächen lieber alle paar Monate.
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Autor:Lokal GbR Jean Weilandt - Stephan Wrubel - David Diorio aus Wörth a.Main |
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