Eichenbühl im Erftal

Beiträge zum Thema Eichenbühl im Erftal

Sport
Bemerkenswert war erneut das Verhalten der Besucher. Die Camping- und Zuschauerbereiche präsentierten sich ordentlich und sauber. Die Appelle des Veranstalters zum Schutz der Natur wurden von den Fans mit großer Disziplin umgesetzt. Damit zeigte sich einmal mehr, dass verantwortungsbewusstes Miteinander und hochklassiger Motorsport keinen Widerspruch darstellen.
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Eichenbühler Bergrennen 2026 : Testlauf am Samstag und Vorfreude auf den Wertungslauf am Sonntag.

Mut, Motoren, Meisterleistungen: Das große Bergrenn-Wochenende im Erftal.  Eichenbühl. Schon früh am Samstag-Morgen lag jenes besondere Knistern über dem Erftal, das nur wenige Veranstaltungen Jahr für Jahr zu erzeugen vermögen. Zwischen Fahrerlager, Festzelt und den bewaldeten Hängen entlang der Strecke sammelten sich Motorsportfreunde aus nah und fern, während Mechaniker letzte Handgriffe an ihren Fahrzeugen ausführten. Dann wurde es laut. Sehr laut. Das traditionsreiche Bergrennen Eichenbühl...

Kultur
Seelenbilder – Warum die Sieben Schmerzen heute berühren

In einer Zeit, in der viele Menschen mit Unsicherheit, Verlust und inneren Wunden leben, wirken die Sieben Schmerzen Mariä wie ein spiritueller Resonanzraum. Sie zeigen eine Frau, die verwundbar ist und dennoch stark bleibt, die nicht nur trauert, sondern durch den Schmerz hindurch hofft. Gesehen in Heppdiel.
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Was ist das Besondere am 15. September ?

Schmerz, Schoß, Schicksal. Schmerzenswege.  – Der 15. September als stiller Brennpunkt. Mitten im September, wenn die Felder nach Ernte riechen und die Abende früher dunkeln, tritt im Kirchenjahr ein Tag hervor, der nicht laut gefeiert wird, sondern innerlich begangen: der 15. September, das Gedächtnis der Schmerzen Mariä. Er steht bewusst direkt hinter dem Fest der Kreuzerhöhung einen Tag zuvor: dort das Kreuz als Siegeszeichen, hier das Kreuz als Ort des Mit-Leidens. Dieser Gedenktag fasst...

Kultur
Das Eichenbühler Bergrennen 2026 ist mehr als ein sportlicher Wettkampf gegen die Uhr. Es ist ein Ritual des zweiten Septemberwochenendes, ein Treffpunkt für Rennsportbegeisterte, eine Bühne für Technik und Können und zugleich eine Herausforderung für ein Dorf, das für wenige Tage Gastgeber einer großen Motorsportfamilie wird. Attraktiv ist das Rennen gerade deshalb: weil Pokale, Rekorde und Geschwindigkeit auf Nähe, Ehrenamt, Festzelt, Landschaft und lebendige Tradition treffen.
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Eichenbühler Bergrennen-Countdown: Aktuelles und Hintergrund-Informationen.

Eichenbühler Bergrennen 2026: Wenn der Berg wieder ruft. Vom 11. bis 13. September 2026 steht Eichenbühl erneut im Zeichen des Motorsports: Das 57. Bergrennen verwandelt den Ortseingang, das Fahrerlager und die Strecke hinauf nach Umpfenbach in eine Mischung aus Technik, Tempo, Festzeltstimmung und Otts-Ereignis. Schon vor dem Rennwochenende treffen die ersten Fahrerinnen und Fahrer ein – nicht mit Sack und Pack im sprichwörtlichen Sinn, sondern mit Anhängern, Rennfahrzeugen, Wohnwagen,...

Kultur
Das Eichenbühler Bergsportrennen zeigt auch 2026, warum dieser Berg seit Jahrzehnten ein Fixpunkt im süddeutschen Motorsport ist.
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Der Berg ruft, verlangt Präzision, Mut und Respekt

Vorbericht zum Eichenbühler Bergsportrennen: 12. und 13. September 2026 Eichenbühl. Am Wochenende des 12. und 13. September 2026 wird der Eichenbühler Berg erneut zum Schauplatz eines der traditionsreichsten Motorsportereignisse im süddeutschen Raum. Das Bergsportrennen, seit den 1960er‑Jahren fest im regionalen Veranstaltungskalender verankert, verbindet auch in diesem Jahr historische Wurzeln mit moderner Rennsportkultur. Die Geschichte des Rennens reicht zurück in eine Zeit, in der...

Kultur

Das Ehepaar Bundschuh auf dem Weg zum Feiertagsgottesdienst in Umpfenbach.
 Foto Roland Schönmüller
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Fest der Freude und des Heils in Umpfenbach.

PG St. Antonius Erftal und Höhen: Mariä Himmelfahrt mit Kräuterweihe in der katholischen Kirche St. Philippus und St. Jakobus. Umpfenbach. — Es war ein Fest, das nach Sommer roch: nach Wiesenkräutern, nach reifender Erde und nach jener stillen Hoffnung, die in den alten Festen des Kirchenjahres aufscheint. In der katholischen Kirche St. Philippus und St. Jakobus in Umpfenbach feierte Pfarrvikar Krzysztof Winiarz den Gottesdienst zu Mariä Himmelfahrt und segnete die von den Gläubigen...

Kultur
Der 15. August ist in Bayern und im Saarland gesetzlicher Feiertag. Zwischen Glauben und Ernte schwingt die Regel: „Wenn an Maria die Sonne lacht, wird ein guter Herbst gemacht.“ Ein stiller Übergang zwischen Sommerfülle und Erntezeit.

So bleibt der Kräuterbuschen ein Sommerzeichen, das weiterwirkt, lange nachdem die Wiesen verblüht sind.
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Ein besonderer Tag, der 15. August.

Kräuter – Krone – Klang. Ein Beitrag zum Hochfest Mariä Himmelfahrt im Landkreis Miltenberg, mit regionalen Erinnerungsbildern, exemplarischen Kirchen und einem kunsthistorischen Hinweis zur Darstellung der Marienkrönung. Die Kräuterzeit. Mariä Himmelfahrt ist im Landkreis Miltenberg ein stilles Sommerfest, das sich im frühen Licht entfaltet. Die Wiesen rund um Eichenbühl liegen noch kühl, und die Kräuter geben ihren ersten Duft frei. Johanniskraut, Schafgarbe, Beifuß, Wermut, Kamille, Rainfarn...

Kultur
Ein seltener, sprudelnder Brunnen.
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Tipp: Der Sommerhitze trotzen und einen erfrischenden Morgenspaziergang machen!

Impressionen am frühen Augustmorgen. Sommerpfad, Sonnenflut, Schrittspur. Reportage über eine frühe Morgenwanderung im Erftal und auf der Odenwaldhöhe zwischen Miltenberg und Walldürn. Der Morgen im Erftal beginnt leise. Zwischen Eichenbühl und Pfohlbach liegt ein dünner Schleier über den Wiesen, der Bach murmelt noch im Halbschlummer, und der Rad- und Gehweg, dieses Geschenk für Wanderer, Radler und Naturfreunde, zieht sich wie eine helle Spur durch das Tal. Wer früh unterwegs ist, erlebt eine...

Kultur
Die jüngsten Festbesucher beim Sportfest des FC Heppdiel kamen  voll auf ihre Kosten, besonders am Montag, dem 27. Juli 2026: Die Kinder hatten ihren Spaß durch kreatives Tun und reichlich Bewegung auf Luftkissen und Rutschen.
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Wie der FC Heppdiel das Dreiländereck auf dem Berg vereinte.

Grätschen, Gottesdienst und Kesselfleisch. HEPPDIEL / EICHENBÜHL. Es war kein gewöhnliches Sportfest. Es war eine viertägige Untersuchung des Dorflebens im dauerhaften Ausnahmezustand. Wer am vergangenen Wochenende den mühsamen Aufstieg auf das Heppdieler Hochplateau wagte, betrat keine herkömmliche Sportanlage. Er betrat ein eigens geschaffenes Reich für die gesamte Region. Der FC Heppdiel hatte geladen, und das Erftal bebte planmäßig unter einer Mischung aus lautem Bass, Bratwurstduft und der...

Kultur
Es wurde geschwätzt, gelacht, getanzt und das gemütliche Beisammensein bis in die Puppen zelebriert. Ein absolut gelungener Samstagabend, der am nächsten Morgen vermutlich für zwei Dinge sorgte: schwere Beine bei den Fußballern und schwere Köpfe bei den Partykönigen. Der FC Heppdiel hat mal wieder bewiesen, dass er sowohl sportlich als auch feiertechnisch in der Champions League spielt!
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Sengende Sonne, stramme Senioren und fette Beats beim FC Heppdiel.

Bier, Schweiß und Tränen: Der epische Kampf um das hölzerne Längenmaß. EICHENBÜHL | Wer geglaubt hatte, beim Sportfest des FC Heppdiel stünde der runde Lederball im Mittelpunkt des soziokulturellen Interesses, sah sich zur sportlichen Primetime eines Besseren belehrt. Während auf dem Rasen noch vereinzelt versucht wurde, die Schwerkraft und den Ball zu kontrollieren, verlagerte sich das wahre Drama des Tages längst an die logistische Hauptschlagader des Festzelts. Es ging um nicht weniger als...

Kultur
Endspurt bei der Eichenbühler Rumpele-Kerb.
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Leute, wie die Zeit vergeht! Nun ist auch die Eichenbühler Rummelse-Kerb schon wieder rum (passé) !

Kurzweiliger Ausklang der Rummelse - Kerb in Eichenbühl mit Musik, Geselligkeit und Unterhaltung für groß und klein, alt und jung aus nah und fern.   Rummel, Runkelrüben, Rummelsekerb. Eichenbühl zeigte sich am Wochenende vom 18. bis 20. Juli 2026 von jener Seite, die man nur kennt, wenn man die Erftal‑Gemeinde nicht nur besucht, sondern erlebt. Zwischen den sanften Odenwaldhügeln, dort, wo Wege sich seit Jahrhunderten kreuzen und die Landschaft eine stille Gelassenheit ausstrahlt, breitete...

Kultur
Rummelse-Kerb in Eichenbühl. Was bedeutet eigentliche Rummelse?
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Was bedeutet eigentlich Rummelse-Kerb?

Impressionen vom 19.07.2026 . Teil II. Die Rübe rockt das Erftal: Warum die Rummelsekerb mehr ist als nur ein Volksfest.  Eichenbühl. Man nehme ein ganzes Dorf im kollektiven Ausnahmezustand, mische eine gehörige Portion fränkische Gemütlichkeit darunter und würze das Ganze mit einer verbalen Hommage an das bescheidenste Gemüse der regionalen Agrargeschichte. Das Ergebnis? Die Eichenbühler Rummelsekerb! Wenn Mitte Juli das Erftal bebt, feiert die Gemeinde nicht einfach nur irgendeine Kirchweih....

Vereine
Was dem unbedarften Spaziergänger im wildromantischen Odenwaldtal zunächst wie eine hitzeerprobte, kollektive Bachüberquerung im Dienste der Abkühlung erschien, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als strategisches Manöver von erfrischender Professionalität. Ein dickes, unüberhörbares Lob gebührt hierbei vor allem den aktiven jungen Feuerwehrfrauen.
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Wie Eichenbühls Feuerwehrjugend den Kaltenbach bändigte.

Die große Flutung von Pfohlbach. Pfohlbach/Eichenbühl. Wenn im hochsommerlichen Juli des Jahres 2026  die Idylle des Erftals von martialischem Motorengeheul und dem süßlichen Duft von frischem Nadelholz durchbrochen wird, brennt meistens nichts – es wird geübt. Unweit des örtlichen Epizentrums der Holzverarbeitung, dem Traditionsbetrieb Gustav Konrad Holztechnik, versammelte sich die florierende ländliche Avantgarde: Die Jugendfeuerwehren aus sämtlichen Gemeindeteilen Eichenbühls probten den...

Kultur
Eichenbühl im Erftal feiert an diesem Wochenende die Rumelsekerb.
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Die Eichenbühler Rummelsekerb zog magisch jung und alt an.

Ein Ort im leichten Festschwung. Eichenbühl zeigte sich am Wochenende vom 18. bis 20.Juli 2026 von jener Seite, die man nur kennt, wenn man die Erftal-Gemeinde nicht nur besucht, sondern erlebt. Zwischen den sanften Odenwaldhügeln, dort wo die Wege sich seit Jahrhunderten kreuzen und die Landschaft eine stille Gelassenheit ausstrahlt, breitete sich die Rummelskerb  aus wie ein freundlicher Pulsschlag. Das historische Gefüge des Ortes – Rathaus, Kirche, Dorfplatz, der sanierte Brunnen mit...

Gesundheit & Wellness
 Warnschild in Heppdiel und Umgebung. Foto Roland Schönmüller
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Das unsichtbare Drama im Geäst von Heppdiel und Umgebung.

Eile, Eichen, Einsatz. Experten haben in Heppdiel und Umgebung Nester des Eichenprozessionsspinners fachgerecht entfernt. Die giftigen Brennhaare der Schmetterlingsraupe machten das Eingreifen an stark frequentierten Orten zum Schutz der Bevölkerung unumgänglich. Eichenbühl. Landkreis Miltenber / Odenwaldkreis. Es liegt an warmen Sommertagen eine trügerische Stille über der Region rund um Heppdiel. Während die alten, mächtigen Eichen wie stoische Wächter der Kulturlandschaft im Wind wiegen,...

Kultur
Kurzentschlossen verlegte der Musikverein „Eichenkranz“ Eichenbühl sein traditionelles Gartenkonzert vom flirrenden Rathaushof in die schützenden, kühlen Mauern der Pfarrkirche St. Cäcilia.
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Klangflucht ins Kühle: Musikverein Eichenkranz trotzt der Hitze in der Eichenbühler Kirche.

Eichenbühl. Wenn die Sommerhitze unbarmherzig auf den Asphalt des Rathausvorplatzes drückt, wird Kultur zur Frage der Logistik. Kurzentschlossen verlegte der Musikverein „Eichenkranz“ Eichenbühl sein traditionelles Gartenkonzert vom flirrenden Rathaushof in die schützenden, kühlen Mauern der Pfarrkirche St. Cäcilia. Was als pragmatische Notlösung begann, entpuppte sich als atmosphärischer Glücksfall, bei dem die Sakralarchitektur den Klängen ein ganz besonderes Volumen schenkte. Unter der...

Kultur
Wolfgang Fischer an der Orgel bei der neuen Lied-Vorstellung. 
Foto Roland Schönmüller
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Vom Wüstenvater zum Ohrwurm.

Wie Eichenbühl den heiligen Antonius in die Charts des Gotteslobs katapultierte. Eichenbühl. Wer sagt eigentlich, dass Kirchenfeste immer bierernst sein müssen? Der Patronatsgottesdienst am 21. Juni 2026 in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Cäcilia bewies das glatte Gegenteil: Es war eine furiose Mischung aus spirituellem Tiefgang, einem echten Hit-Debüt und einem schattigen Pfarrgarten, der zeitweise zur kulinarischen Brücken-Party avancierte. Im Zentrum des Geschehens: Ein sichtlich gut...

Kultur
 Erzbischof em Prof. Dr. Ludwig Schick aus Bamberg mit Wallfahrtsleiter P. Josef Bregula OFMConv. in Walldürn mit Ministrantinnen. Foto Roland Schönmüller
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Aufbruch, Augenhöhe, Alltagsnähe: Wenn die Basilika zum Wohnzimmer wird.

WALLDÜRN. Es gibt diese Sonntage, an denen die schwere barocke Luft einer Basilika plötzlich leicht wird. Am dritten Sonntag der Hauptwallfahrtszeit passierte in Walldürn genau das. Unter den Augen von Hunderten Gläubigen und Pilgergruppen aus Viernheim, Miltenberg und Eichenbühl verwandelte sich das ehrwürdige Gotteshaus in einen Ort ohne museale Erstarrung. Mittendrin: Erzbischof em. Prof. Dr. Ludwig Schick, ein Mann, der Theologie nicht von oben herab doziert, sondern auf Augenhöhe lebt....

Kultur
Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Musikerinnen und Musikern aus Miltenberg, Schippach, Wenschdorf, Monbrunn, Eichenbühl und Neunkirchen. Mit ihren Blasinstrumenten begleiteten sie die Pilgergruppen verlässlich auf den anstrengenden Kilometern und sorgten an den Stationen für den passenden, würdevollen musikalischen Rahmen.
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Auf nach Walldürn!

Gemeinsam auf dem Gnadenweg: Pilger aus Miltenberg und Eichenbühl zogen nach Walldürn. Am Sonntag, den 14. Juni 2026, stand die Region im Zeichen der traditionellen Walldürn-Wallfahrt, an der sich die Pfarreiengemeinschaft (PG) Sankt Martin Miltenberg-Bürgstadt sowie die PG St. Antonius Erftal und Höhen (Eichenbühl) mit einer Vielzahl gläubiger Fußpilger beteiligten. Die Wallfahrt stand in diesem Jahr unter dem besonderen Leitwort „Die Liebe hört niemals auf“. Zugleich feierte die...

Natur & Tiere
Plötzlich: eine Bewegung im Wasser. Kein Ast, kein Schatten, kein verspäteter Fisch – sondern der Biber selbst, ruhig schwimmend, fast würdevoll, als gehöre ihm dieser Abschnitt der Erf seit jeher. Nur die Nase, der Kopf, ein Teil des braunen Rückens zeichnen eine feine Spur auf die Wasseroberfläche. Für einen Moment scheint der Bach seine eigene Geschichte sichtbar zu machen: die Rückkehr eines Tieres, das Landschaft nicht nur bewohnt, sondern mitgestaltet.
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Biber in der Erf.

Der Biber in der Erf: Ein Frühsommerabend im Odenwald. Zwischen Hardheim und Eichenbühl legt sich der Frühsommerabend nicht einfach über das Erfa-Mühlental – er sickert hinein, langsam und beinahe lautlos. Das Licht steht weich über den Wiesen, die Ufergräser neigen sich zum Wasser, und der Bach führt sein schmales, glitzerndes Gespräch mit Steinen, Wurzeln und Schatten. Wer hier unterwegs ist, betritt keine spektakuläre Bühne, sondern einen stillen Raum, in dem sich Natur eher andeutet als...

Kultur
Die Faszination der mittelalterlichen Minnelyrik liegt in dieser Verbindung von Innerlichkeit und Welt. Sie ist kunstvoll und zugleich unmittelbar, höfisch und zugleich menschlich. Walther sprengt die höfische Form immer wieder, indem er nicht nur von unerreichbarer Liebe singt, sondern auch von politischer Verantwortung, von Gerechtigkeit, von der Suche nach Wahrheit. Seine Lieder sind keine höfischen Dekorationen, sondern lebendige Texte, die die Welt betrachten und befragen.
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Main, Mildenburg, Minnesang.

Walther, Wege, Weite. Zwischen Miltenberg und dem Erftal beginnt jene Landschaft, die sich wie ein stiller Auftakt zu Walther von der Vogelweide lesen lässt. Der rote Sandstein der Altstadt, die Mildenburg über dem Fluss, die Rebenhänge von Bürgstadt, die Wälder zwischen Rippberg, Schneeberg und Amorbach – all das trägt eine mittelalterliche Spannung in sich, die an den wandernden Minnesänger erinnert. Wer von hier nach Würzburg fährt, nimmt diese Stimmung mit, als würde die Region selbst ein...

Natur & Tiere
Das Wiesenvögelchen sucht die Wärme, die der Tag noch hinterlassen hat, und findet im dichten Gefüge der Wiese einen Lebensraum, der zugleich Schutzraum und Bühne ist. Zwischen Halmen und Blüten, im ruhigen Übergang vom Tag zum Abend, wird aus einer beiläufigen Beobachtung ein genauer Blick auf die feine Abstimmung von Art, Jahreszeit und Landschaft.
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Wiese, Wärme, Wiesenvögelchen.

Das Wiesenvögelchen, auch als Kleiner Heufalter bekannt, zählt nicht zu den spektakulären Faltern der Sommerwiese. Gerade deshalb eignet es sich so gut als Figur eines späten Juniabends, wenn das Licht weicher wird, die Wärme noch im Gras steht und die Margeriten mit ihren offenen Blütenflächen das Bild der Wiese prägen. In solcher Umgebung tritt der Falter nicht hervor, sondern fügt sich ein — unauffällig, aber präzise. Seine Anwesenheit erzählt von jener stillen Ökologie des Sommers, in der...

Kultur
Carmen und Stefan aus Heppdiel genießen in ihrer Freizeit den Radsport.
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Kennen Sie Stadtradeln?

Pedale, Pioniere, Perspektiven – Stadtradeln startet im Landkreis Miltenberg. Der Landkreis Miltenberg macht sich bereit für drei Wochen, in denen das leise Surren der Räder zum Klang einer ganzen Region wird. Am 8. Juni 2026 beginnt das Stadtradeln – ein gemeinsamer Aufbruch, der frühmorgens sichtbar wird, wenn beispielsweise die ersten Pendlerinnen und Pendler durch Klingenberg‑Trennfurt rollen und der Main zwischen Bürgstadt und Freudenberg im ersten Licht glitzert. Viele nutzen ihre...

Kultur
Am frühen Fronleichnams-Abend, als vielerorts die zweiten Messen beginnen sollten, kippte das Wetter. Der Regen kam nicht plötzlich, aber entschieden. In Eichenbühl etwa wurde rasch klar, dass kein Weg mehr hinausführte: Die Prozession fiel ins Wasser, der Abschlusssegen musste in der Kirche gesprochen werden.
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Fronleichnam am Abend.

Fronleichnam – Regen, Ritual, Rückhalt. Am Vormittag schien alles wie aus dem liturgischen Bilderbuch geschnitten. Der Festgottesdienst füllte die Kirchenbänke, die Monstranz glitt wie ein goldener Atemzug durch den Raum. Draußen warteten bereits die Stationen: Hausaltäre mit weißen Tüchern, Blumenaltäre in kräftigen Farben, flankiert von jungem Birkengrün, das im Wind raschelte wie eine leise Zustimmung. Die Prozession setzte sich in Bewegung, getragen von Gesang, Schritten, Erwartung. Ein...

Kultur
Auffällig ist in diesem Jahr die Präsenz der Jugend. Gruppen junger Erwachsener, die lachend ankommen und plötzlich still werden, wenn sie den Blutschrein betreten. Jugendliche, die den Weg als Herausforderung sehen und zugleich als Möglichkeit, sich selbst zu begegnen. Man spürt, dass das Pilgern für viele von ihnen eine neue Bedeutung bekommt. Nicht als Pflicht, sondern als Freiheit. Nicht als Tradition, die man erfüllt, sondern als Erfahrung, die man sucht. Es ist eine Bewegung, die weit über Walldürn hinausreicht, sichtbar in Frankreich, in den USA, überall dort, wo junge Menschen wieder nach spirituellen Wegen greifen, die ihnen Halt geben.
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Auf nach Walldürn!

Die Wallfahrtszeit im Jahr 2026 hat begonnen. Walldürn. Der Tag erwacht in einem weichen Licht, das sich über die Dächer von Walldürn legt, als wolle es die Ankommenden behutsam empfangen. Die Straßen wirken wie frisch geöffnet für jene, die sich auf den Weg gemacht haben, und die Schritte der Pilger mischen sich mit dem leisen Murmeln der Stadt. Es ist Wallfahrtszeit, und man spürt sofort, dass dieser Ort in diesen Wochen anders atmet. Die Luft trägt Geschichten, alte wie neue, und jeder, der...

Kultur
Fromme Utensilien und symbolträchtige Zeichen der Pfingstzeit.
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Pfingsten, Maiandachten und Engelberg-Wallfahrt

Festliche Tage in der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen. Es gibt Tage, an denen sich Landschaft und Liturgie auf beinahe vollkommene Weise berühren. Ein solches Zusammenspiel war in diesen Maitagen in der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen zu erleben: Pfingsten , die festlichen Gottesdienste in den Kirchen der Gemeinschaft, die Maiandachten und die spürbare Marienverehrung fügten sich zu einem Bild, das weit über den bloßen Kalender kirchlicher Termine...

Kultur
Als lohnender Spaziergang ist der Höllenweg allemal zu empfehlen – für Alleingänger, für Paare, für Familien und, nicht zu vergessen, auch für Seniorinnen und Senioren mit etwas Trittsicherheit. Je nach Tempo und gewähltem Abschnitt lässt sich die Tour als kürzere Runde erleben; der offiziell beschriebene Rundwanderweg „Hölle-Weg“ wird jedoch mit rund 7,5 bis 7,7 Kilometern und etwa zwei Stunden Gehzeit angegeben. Wer sich Zeit nimmt für Aussicht, Wasser und Wegrand, wird sie ohnehin nicht nach der Uhr messen wollen.
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Auf zur Hölle ! Tipp für eine Wanderung bei uns in der Region!

Wer im Mai den Kohlgrund bei Eichenbühl aufsucht, findet auf dem Höllenweg keinen brachialen Abenteuerpfad, wohl aber eine Wanderung von jener stillen, eindringlichen Qualität, die sich erst allmählich erschließt. Schon der Aufbruch vom Parkplatz am Tennisheim macht klar: Dies ist kein bloßer Sonntagsspaziergang im Vorübergehen. Der erste Anstieg verlangt ein wenig Atem, ein wenig guten Willen, ein wenig Bereitschaft, sich der Landschaft nicht nur auszusetzen, sondern ihr auch körperlich...

Kultur
Einen festlichen und zugleich besinnlichen Akzent setzte der Gottesdienst am Sonntagvormittag, den Pfarrer Artur Fröhlich unter das bekannte Feuerwehrmotto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ stellte. Dabei ging er auf die Bedeutung und Symbolik dieses Leitwortes ein, das seit langem für selbstlosen Dienst, Hilfsbereitschaft und Verantwortung gegenüber dem Mitmenschen steht. Sechs junge Feuerwehrfrauen sprachen dazu passend die Fürbitten und nahmen Bezug zu aktuellen Themen, die alle betreffen und beschäftigen.
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Festfreude, Frühlingsflair, Feuerwehrgeist.

Der Eichenbühler Gemeindeteil Guggenberg zeigte sich am 9. und 10. Mai 2026 von seiner schönsten Seite: Bei sonnigem Maiwetter wurde das 111-jährige Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr zu einem Fest, das weit über den Odenwald-Höhenort hinausstrahlte. Der kleine Ort präsentierte sich als einladendes Ausflugsziel, in dem Dorfbrunnen, Bildstöcke, Hausmadonnen, Maibaum, Ausstellungsstücke der hiesigen Feuerwehr und ein frühlingshaftes Ambiente die Gäste aus dem Bundesländereck Bayern und...

Kultur
Blick auf Würzburg (Foto: Roland Schönmüller)   - Katholikentag Würzburg 2026: Dialog, Mut und neue Wege.
Ein Großereignis zwischen Tradition und Aufbruch.
Vom 13. bis 17. Mai 2026 steht Würzburg im Zeichen des 104. Deutschen Katholikentags. Die traditionsreiche Veranstaltung, die erstmals 1848 stattfand, bringt erneut zehntausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt am Main. Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ lädt das Treffen zu offenen Diskussionen, Gebet und Begegnung ein – und stellt sich bewusst den zentralen Herausforderungen von Kirche und Gesellschaft.
Der Katholikentag versteht sich als lebendiges Forum für Dialog und Erneuerung. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Glaubwürdigkeit, Jugendbeteiligung, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung. Junge Menschen erwarten Räume für echte Spiritualität und konsequente Aufarbeitung der Missbrauchskrise. Ebenso werden gesellschaftspolitische Themen wie Demokratie, Zusammenhalt und Migration intensiv diskutiert. Kritische Stimmen bemängeln, dass klassische kirchliche Themen weniger präsent sind, während andere die mangelnde Klarheit bei Reformfragen betonen.
Die Organisatoren setzen auf Transparenz und Teilhabe, doch die steigenden Kosten für Unterkunft und Teilnahme werfen Fragen nach sozialer Gerechtigkeit auf. Nachhaltigkeit, regionale Versorgung und eine nachvollziehbare CO₂-Bilanz sollen die Glaubwürdigkeit kirchlicher Schöpfungsverantwortung stärken. Neben dem vielfältigen Programm werden Orte der Stille geschaffen, um spirituelle Tiefe und Begegnung zu ermöglichen – Würzburg zeigt sich dabei nicht nur als Kulisse, sondern als aktiver Partner des Katholikentags.
Der Katholikentag 2026 bietet die Chance, Mut zu zeigen: in gesellschaftlichen Debatten, im Blick auf die eigenen Strukturen und blinden Flecken. Er lädt dazu ein, Kirche neu zu denken – zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Tradition und Aufbruch. Die Stadt Würzburg und ihre Menschen tragen diese besondere Atmosphäre mit, die den Alltag übersteigt und zum gemeinsamen Gestalten einlädt.
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Wenn Würzburg Kirche wird … mit Interviews aus der Region.

Katholikentag 2026: Stadt für fünf Tage im Ausnahmezustand.  Würzburg. Noch bevor der erste Gottesdienst gefeiert und die erste Bühne bespielt ist, hat der Katholikentag die Stadt bereits erreicht. Umfragen und Gespräche, die im Vorfeld der Großveranstaltung geführt wurden, zeigen ein vielschichtiges Stimmungsbild: Vorfreude mischt sich mit Skepsis, Hoffnung auf Aufbruch mit der Frage, wie viel Wandel Kirche tatsächlich zulässt. Vom 13. bis 17. Mai 2026 wird Würzburg zur Gastgeberin des 104....

Kultur
Marienkapelle in Windischbuchen
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Bildergalerie und Essay.
Ist die Marienverehrung, besonders jetzt im Mai, noch aktuell?

Maria Maienkönigin – Maiandachten und Marienverehrung: Ein Essay über Tradition, Kunst und Gemeinschaft. Betrachtung eines katholischen Frühlingsrituals. Der Mai ist ein Monat, der wie kein anderer für Blüten, Licht und Neubeginn steht. Während die Natur zu neuem Leben erwacht und die Gärten in ein Fest aus Farben und Düften taucht, richtet sich der Blick vieler Gläubiger auf Maria, die Maienkönigin. Es ist ein Monat, in dem die Verehrung der Gottesmutter in katholischen Gemeinden eine...

Kultur
Festliche Stimmung am Eichenbühler Dorfplatz
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Bildergalerie und Essay.
Brunnen, Baum, Blasmusik, Bedeutungsvielfalt.

Brunnen, Fichte, Feierklang – Fast ein Mai-Märchen aus Eichenbühl. Man hätte meinen können, der Dorfplatz selbst halte für einen Moment den Atem an, als der alte-neue Brunnen wieder zu sprudeln begann. Ein leises Raunen, ein kurzes Zucken in den Gesichtern, dann dieses helle Auflachen, das nur entsteht, wenn etwas Vertrautes heimkehrt, das man fast schon verloren glaubte. Pfarrer Artur Fröhlich hob die Hand zum Segen, und es war, als segne er nicht nur Stein und Wasser, sondern ein Stück...

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