Eichenbühl im Erftal

Beiträge zum Thema Eichenbühl im Erftal

Natur & Tiere
Das Wiesenvögelchen sucht die Wärme, die der Tag noch hinterlassen hat, und findet im dichten Gefüge der Wiese einen Lebensraum, der zugleich Schutzraum und Bühne ist. Zwischen Halmen und Blüten, im ruhigen Übergang vom Tag zum Abend, wird aus einer beiläufigen Beobachtung ein genauer Blick auf die feine Abstimmung von Art, Jahreszeit und Landschaft.
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Wiese, Wärme, Wiesenvögelchen.

Das Wiesenvögelchen, auch als Kleiner Heufalter bekannt, zählt nicht zu den spektakulären Faltern der Sommerwiese. Gerade deshalb eignet es sich so gut als Figur eines späten Juniabends, wenn das Licht weicher wird, die Wärme noch im Gras steht und die Margeriten mit ihren offenen Blütenflächen das Bild der Wiese prägen. In solcher Umgebung tritt der Falter nicht hervor, sondern fügt sich ein — unauffällig, aber präzise. Seine Anwesenheit erzählt von jener stillen Ökologie des Sommers, in der...

Kultur
Carmen und Stefan aus Heppdiel genießen in ihrer Freizeit den Radsport.
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Kennen Sie Stadtradeln?

Pedale, Pioniere, Perspektiven – Stadtradeln startet im Landkreis Miltenberg. Der Landkreis Miltenberg macht sich bereit für drei Wochen, in denen das leise Surren der Räder zum Klang einer ganzen Region wird. Am 8. Juni 2026 beginnt das Stadtradeln – ein gemeinsamer Aufbruch, der frühmorgens sichtbar wird, wenn beispielsweise die ersten Pendlerinnen und Pendler durch Klingenberg‑Trennfurt rollen und der Main zwischen Bürgstadt und Freudenberg im ersten Licht glitzert. Viele nutzen ihre...

Kultur
Am frühen Fronleichnams-Abend, als vielerorts die zweiten Messen beginnen sollten, kippte das Wetter. Der Regen kam nicht plötzlich, aber entschieden. In Eichenbühl etwa wurde rasch klar, dass kein Weg mehr hinausführte: Die Prozession fiel ins Wasser, der Abschlusssegen musste in der Kirche gesprochen werden.
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Fronleichnam am Abend.

Fronleichnam – Regen, Ritual, Rückhalt. Am Vormittag schien alles wie aus dem liturgischen Bilderbuch geschnitten. Der Festgottesdienst füllte die Kirchenbänke, die Monstranz glitt wie ein goldener Atemzug durch den Raum. Draußen warteten bereits die Stationen: Hausaltäre mit weißen Tüchern, Blumenaltäre in kräftigen Farben, flankiert von jungem Birkengrün, das im Wind raschelte wie eine leise Zustimmung. Die Prozession setzte sich in Bewegung, getragen von Gesang, Schritten, Erwartung. Ein...

Kultur
Auffällig ist in diesem Jahr die Präsenz der Jugend. Gruppen junger Erwachsener, die lachend ankommen und plötzlich still werden, wenn sie den Blutschrein betreten. Jugendliche, die den Weg als Herausforderung sehen und zugleich als Möglichkeit, sich selbst zu begegnen. Man spürt, dass das Pilgern für viele von ihnen eine neue Bedeutung bekommt. Nicht als Pflicht, sondern als Freiheit. Nicht als Tradition, die man erfüllt, sondern als Erfahrung, die man sucht. Es ist eine Bewegung, die weit über Walldürn hinausreicht, sichtbar in Frankreich, in den USA, überall dort, wo junge Menschen wieder nach spirituellen Wegen greifen, die ihnen Halt geben.
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Auf nach Walldürn!

Die Wallfahrtszeit im Jahr 2026 hat begonnen. Walldürn. Der Tag erwacht in einem weichen Licht, das sich über die Dächer von Walldürn legt, als wolle es die Ankommenden behutsam empfangen. Die Straßen wirken wie frisch geöffnet für jene, die sich auf den Weg gemacht haben, und die Schritte der Pilger mischen sich mit dem leisen Murmeln der Stadt. Es ist Wallfahrtszeit, und man spürt sofort, dass dieser Ort in diesen Wochen anders atmet. Die Luft trägt Geschichten, alte wie neue, und jeder, der...

Kultur
Fromme Utensilien und symbolträchtige Zeichen der Pfingstzeit.
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Pfingsten, Maiandachten und Engelberg-Wallfahrt

Festliche Tage in der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen. Es gibt Tage, an denen sich Landschaft und Liturgie auf beinahe vollkommene Weise berühren. Ein solches Zusammenspiel war in diesen Maitagen in der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen zu erleben: Pfingsten , die festlichen Gottesdienste in den Kirchen der Gemeinschaft, die Maiandachten und die spürbare Marienverehrung fügten sich zu einem Bild, das weit über den bloßen Kalender kirchlicher Termine...

Kultur
Als lohnender Spaziergang ist der Höllenweg allemal zu empfehlen – für Alleingänger, für Paare, für Familien und, nicht zu vergessen, auch für Seniorinnen und Senioren mit etwas Trittsicherheit. Je nach Tempo und gewähltem Abschnitt lässt sich die Tour als kürzere Runde erleben; der offiziell beschriebene Rundwanderweg „Hölle-Weg“ wird jedoch mit rund 7,5 bis 7,7 Kilometern und etwa zwei Stunden Gehzeit angegeben. Wer sich Zeit nimmt für Aussicht, Wasser und Wegrand, wird sie ohnehin nicht nach der Uhr messen wollen.
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Auf zur Hölle ! Tipp für eine Wanderung bei uns in der Region!

Wer im Mai den Kohlgrund bei Eichenbühl aufsucht, findet auf dem Höllenweg keinen brachialen Abenteuerpfad, wohl aber eine Wanderung von jener stillen, eindringlichen Qualität, die sich erst allmählich erschließt. Schon der Aufbruch vom Parkplatz am Tennisheim macht klar: Dies ist kein bloßer Sonntagsspaziergang im Vorübergehen. Der erste Anstieg verlangt ein wenig Atem, ein wenig guten Willen, ein wenig Bereitschaft, sich der Landschaft nicht nur auszusetzen, sondern ihr auch körperlich...

Kultur
Einen festlichen und zugleich besinnlichen Akzent setzte der Gottesdienst am Sonntagvormittag, den Pfarrer Artur Fröhlich unter das bekannte Feuerwehrmotto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ stellte. Dabei ging er auf die Bedeutung und Symbolik dieses Leitwortes ein, das seit langem für selbstlosen Dienst, Hilfsbereitschaft und Verantwortung gegenüber dem Mitmenschen steht. Sechs junge Feuerwehrfrauen sprachen dazu passend die Fürbitten und nahmen Bezug zu aktuellen Themen, die alle betreffen und beschäftigen.
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Festfreude, Frühlingsflair, Feuerwehrgeist.

Der Eichenbühler Gemeindeteil Guggenberg zeigte sich am 9. und 10. Mai 2026 von seiner schönsten Seite: Bei sonnigem Maiwetter wurde das 111-jährige Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr zu einem Fest, das weit über den Odenwald-Höhenort hinausstrahlte. Der kleine Ort präsentierte sich als einladendes Ausflugsziel, in dem Dorfbrunnen, Bildstöcke, Hausmadonnen, Maibaum, Ausstellungsstücke der hiesigen Feuerwehr und ein frühlingshaftes Ambiente die Gäste aus dem Bundesländereck Bayern und...

Kultur
Blick auf Würzburg (Foto: Roland Schönmüller)   - Katholikentag Würzburg 2026: Dialog, Mut und neue Wege.
Ein Großereignis zwischen Tradition und Aufbruch.
Vom 13. bis 17. Mai 2026 steht Würzburg im Zeichen des 104. Deutschen Katholikentags. Die traditionsreiche Veranstaltung, die erstmals 1848 stattfand, bringt erneut zehntausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt am Main. Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ lädt das Treffen zu offenen Diskussionen, Gebet und Begegnung ein – und stellt sich bewusst den zentralen Herausforderungen von Kirche und Gesellschaft.
Der Katholikentag versteht sich als lebendiges Forum für Dialog und Erneuerung. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Glaubwürdigkeit, Jugendbeteiligung, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung. Junge Menschen erwarten Räume für echte Spiritualität und konsequente Aufarbeitung der Missbrauchskrise. Ebenso werden gesellschaftspolitische Themen wie Demokratie, Zusammenhalt und Migration intensiv diskutiert. Kritische Stimmen bemängeln, dass klassische kirchliche Themen weniger präsent sind, während andere die mangelnde Klarheit bei Reformfragen betonen.
Die Organisatoren setzen auf Transparenz und Teilhabe, doch die steigenden Kosten für Unterkunft und Teilnahme werfen Fragen nach sozialer Gerechtigkeit auf. Nachhaltigkeit, regionale Versorgung und eine nachvollziehbare CO₂-Bilanz sollen die Glaubwürdigkeit kirchlicher Schöpfungsverantwortung stärken. Neben dem vielfältigen Programm werden Orte der Stille geschaffen, um spirituelle Tiefe und Begegnung zu ermöglichen – Würzburg zeigt sich dabei nicht nur als Kulisse, sondern als aktiver Partner des Katholikentags.
Der Katholikentag 2026 bietet die Chance, Mut zu zeigen: in gesellschaftlichen Debatten, im Blick auf die eigenen Strukturen und blinden Flecken. Er lädt dazu ein, Kirche neu zu denken – zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Tradition und Aufbruch. Die Stadt Würzburg und ihre Menschen tragen diese besondere Atmosphäre mit, die den Alltag übersteigt und zum gemeinsamen Gestalten einlädt.
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Wenn Würzburg Kirche wird … mit Interviews aus der Region.

Katholikentag 2026: Stadt für fünf Tage im Ausnahmezustand.  Würzburg. Noch bevor der erste Gottesdienst gefeiert und die erste Bühne bespielt ist, hat der Katholikentag die Stadt bereits erreicht. Umfragen und Gespräche, die im Vorfeld der Großveranstaltung geführt wurden, zeigen ein vielschichtiges Stimmungsbild: Vorfreude mischt sich mit Skepsis, Hoffnung auf Aufbruch mit der Frage, wie viel Wandel Kirche tatsächlich zulässt. Vom 13. bis 17. Mai 2026 wird Würzburg zur Gastgeberin des 104....

Kultur
Marienkapelle in Windischbuchen
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Ist die Marienverehrung, besonders jetzt im Mai, noch aktuell?

Maria Maienkönigin – Maiandachten und Marienverehrung: Ein Essay über Tradition, Kunst und Gemeinschaft. Betrachtung eines katholischen Frühlingsrituals. Der Mai ist ein Monat, der wie kein anderer für Blüten, Licht und Neubeginn steht. Während die Natur zu neuem Leben erwacht und die Gärten in ein Fest aus Farben und Düften taucht, richtet sich der Blick vieler Gläubiger auf Maria, die Maienkönigin. Es ist ein Monat, in dem die Verehrung der Gottesmutter in katholischen Gemeinden eine...

Kultur
Festliche Stimmung am Eichenbühler Dorfplatz
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Brunnen, Baum, Blasmusik, Bedeutungsvielfalt.

Brunnen, Fichte, Feierklang – Fast ein Mai-Märchen aus Eichenbühl. Man hätte meinen können, der Dorfplatz selbst halte für einen Moment den Atem an, als der alte-neue Brunnen wieder zu sprudeln begann. Ein leises Raunen, ein kurzes Zucken in den Gesichtern, dann dieses helle Auflachen, das nur entsteht, wenn etwas Vertrautes heimkehrt, das man fast schon verloren glaubte. Pfarrer Artur Fröhlich hob die Hand zum Segen, und es war, als segne er nicht nur Stein und Wasser, sondern ein Stück...

Kultur
Nach der Arbeit die Entspannung: gesehen in Miltenberg-Schippach
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Bier, Bratwurst, Blasmusik – Maibaum, Menschen, Miteinander.

Feuilletonistischer Essay zur Maibaum-Ausstellung am 30. April 2026. Wenn der April sich verabschiedet und die ersten milden Maiwinde durch die Straßen wehen, erwacht die Region zu einem ganz besonderen Schauspiel: Die Maibaum-Ausstellung ist nicht nur ein altes Ritual, sondern ein Fest für alle Sinne und Generationen. In Dörfern, Marktgemeinden und Städten versammeln sich Jung und Alt, die Blicke erwartungsvoll auf das emporragende Symbol gerichtet, das den Frühling willkommen heißt und die...

Kultur
Mit zünftiger Musik  startet die Maifeier in Eichenbühl am Dorfplatz unweit vom neugeweihten Brunnen.
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Pro und contra Maibaum. Zuvor einige Interviews sowie erste aktuelle Maibaum-Bilder 2026.

Hier kommt zunächst eine fließende, unaufgeregte Stimmen-Collage zur Maibaumaufstellung. Auf dem Platz mischen sich Eindrücke und Stimmen, jede mit einem eigenen Blick auf die Maibaumaufstellung. Für die Mutter, die am Rand steht und die Szene aufmerksam verfolgt, ist es vor allem ein beruhigender Moment. Sie sagt, wie gut sie die Absperrungen findet, die klaren Wege, die Sicherheitsmaßnahmen, die niemanden ausschließen, sondern Orientierung geben. Besonders beeindruckt sie der Einsatz der...

Kultur
Das Erftal bei Eichenbühl-Pfohlbach vereint auf einzigartige Weise das lebendige Frühlingserwachen der Natur mit den Spuren menschlicher Geschichte und Gegenwart.
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Frühlingserwachen im Erftal.

Ein Streifzug an der Kaltenbach-Mündung bei Eichenbühl-Pfohlbach. Von blühenden Wiesen, schafgesprenkelten Hängen und lebendiger Geschichte. Eichenbühl. Mit dem Frühling kehrt das Leben in das liebliche Erftal zurück. Die ersten Sonnenstrahlen zaubern ein frisches Grün auf die Hänge, und das Wasser des Kaltenbachs plätschert munter seiner Mündung entgegen. Besonders rund um Eichenbühl-Pfohlbach, an der Kaltenbach-Mündung, zeigt sich die Natur in ganzer Pracht und lädt Naturinteressierte,...

Kultur
So bleibt der Weiße Sonntag 2026 in Eichenbühl ein strahlender Tag voller Hoffnung, Freude und Zusammenhalt – geprägt von Musik, Gemeinschaft und dem Glauben, der verbindet: „Ihr seid meine Freunde“ ist nicht nur Motto, sondern gelebte Wirklichkeit.
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Weißer Sonntag: Erstkommunionfeier in Sankt Cäcilia.

Ein Fest der Freundschaft und Gemeinschaft in Eichenbühl. Wenn die Sonne am Weißen Sonntag die Fenster der katholischen Pfarrkirche Sankt Cäcilia in Eichenbühl erhellt, liegt Festtagsstimmung in der Luft. Am 12. April 2026 versammelten sich Familien, Freunde und Gemeinde, um gemeinsam mit Pfarrer Artur Fröhlich und acht Kommunionkindern ein besonderes Ereignis zu feiern: die Erstkommunion unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“. Der Gottesdienst zeichnete sich durch eine herzliche Atmosphäre...

Kultur
Karfreitag in Riedern
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Johannes und seine besondere Geschichte.

Passion, Predigt, Perspektive: Drei Stimmen am Karfreitag. Im Mittelpunkt des Karfreitagsgottesdienstes steht in vielen Gemeinden die Leidensgeschichte Jesu nach dem Evangelisten Johannes. Sie wird traditionell nicht von einer einzelnen Person gelesen, sondern im Wechsel von drei Sprecherrollen vorgetragen. Diese Form hat eine lange Wirkungsgeschichte und verleiht der Liturgie eine besondere Tiefe. Das Johannesevangelium eignet sich für diese Darbietung in besonderer Weise. Seine klare,...

Kultur
Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Windischbuchen zwischen Karfreitag und Karsamstag in Windischbuchen unterwegs: Die Klapperkinder und -jugendlichen.
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Ratschen, Klappern & Co. bei uns in der Region

Erste Impressionen 2026 - exemplarisch aus Eichenbühl-Windischbuchen. Weitere Bilder folgen noch! Klapperkinder – Klang, Kirche, Kommunikation. Wenn am Gründonnerstag nach dem Gloria die Glocken verstummen und die Orgel schweigt, beginnt beispielsweise in Windischbuchen, Heppdiel und in den weiteren Orten der Eichenbühler Pfarreiengemeinschaft eine besondere Zeit. Die Stille der Kartage legt sich über die Dörfer, und gerade in dieser Stille entfaltet sich ein Brauch, der seit Generationen...

Kultur
 
Die Palmweihe am Palmsonntag ist eine zentrale Tradition im christlichen Jahreskreis. Sie erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen Palmzweige als Zeichen der Verehrung und Hoffnung auf den Messias auslegten. Die gesegneten Palmzweige stehen symbolisch für Sieg, Frieden und Leben.
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Palmsonntag 2026 in der Pfarreiengemeinschaft Eichenbühl St. Antonius Erftal und Höhen.

Palmweihe am Palmsonntag: Bedeutung und Symbolik. Vor den Gottesdiensten der Eichenbühler Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen wurden die Palmen oder Buchszweige Von Pfarrer Fröhlich und Pfarrvikar Winiarz geweiht und anschließend oft als Segen mit nach Hause genommen. Sie sollen das Heim schützen und an das Vertrauen auf Gottes Beistand erinnern. Die Palmweihe verbindet somit religiöse Geschichte, Symbolik und Brauchtum zu einem bedeutenden Ritual am Beginn der Karwoche. Fotos...

Natur & Tiere
Das Kaltenbachtal ist mehr als nur eine Landschaft – es ist ein kollektiver Sehnsuchtsraum. Hier weben sich Erinnerungen, Gegenwart und Zukunft ineinander wie das Licht, das am Morgen zwischen den Ästen tanzt.
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Im Frühling im Kaltenbachtal zwischen Miltenberg und Walldürn.

Wohin das Herz sich zieht, wo leise Sehnsucht blüht, ins Tal das Leben glüht.  „Auf ins Freie“.  Der Frühling legt seine leichten Hände über das Kaltenbachtal zwischen Eichenbühl-Pfohlbach und Walldürn-Reinhardsachsen. Abseits der Hauptverkehrsstraßen, geschützt von sanften Hängen und alten Wäldern, erwacht hier ein Odenwaldtal mit drei Mühlen, das der Lärm der Welt nur aus der Ferne streift. Es ist ein Tal, in dem das Leben langsamer pulsiert, wo die Stimmen der Generationen mit dem Wind...

Kultur
Im Anschluss zog die Gemeinschaft ins benachbarte Pfarrheim, wo das traditionelle Fastenessen wartete: Brötchen, Honig, Apfel-Gelee, Butter, Eier und Quarkspeisen zu Kaffee oder Tee sorgten für Genuss und Gesprächsstoff. 

„Dieses Fastenessen bringt uns zusammen und stimmt optimistisch“, fand eine 74-jährige Seniorin aus Heppdiel. 

Ein älterer Herr aus Windischbuchen, Anfang 80, ergänzte zufrieden: „Solche Begegnungen machen die Fastenzeit lebendig.“
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Fasten, Freude, Fröhlich – Festliche Feier in Sankt Mauritius.

Ein besonderer Gottesdienst zur Lätare in der Fastenzeit. Freitagmorgen, der 06. März 2026 – die katholische Pfarrkirche Sankt Mauritius öffnet ihre Türen für eine außergewöhnliche Lätare-Fastenmesse. Drei Dutzend Besucher erleben, wie Kerzenschein und die erste Märzsonne den Kirchenraum in warmes Licht tauchen. Trotz melancholischer Gesänge und dem Verzicht auf Orgelbegleitung entsteht eine überraschend sympathische und heitere Atmosphäre, die an das adventliche Gaudete erinnert. Pfarrer Artur...

Kultur
Das Aschenkreuz, das wir uns auf die Stirn zeichnen lassen, sei ein tiefes Zeichen der Verbundenheit mit Jesus Christus, sagte Pfarrvikar Krzysztof Winiarz in Miltenberg- Schippach in seiner Predigt beim Abendgottesdienst am 19. Februar 2026.
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Symbol der Besinnung, Umkehr und Erneuerung.

Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Aschermittwoch in der PG St. Antonius Erftal und Höhen. Austeilung und Weitergabe des Aschekreuzes. Am Aschermittwoch wurde in den Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen das Aschekreuz ausgeteilt. In den Tagen vor dem ersten Fastensonntag wurde das Zeichen der Umkehr zudem an jene Gemeindemitglieder weitergegeben, die nicht am Aschermittwoch teilnehmen konnten. Die gesegnete Asche erinnere an die...

Kultur
Die Flammen steigen, knistern, tanzen.

Sie verzehren nicht nur Stroh und Stoff, sondern auch das, was man loslassen möchte: Übermut, Ärger, Müdigkeit, Winterlast.

Und in diesem kurzen, warmen Licht liegt etwas Tröstliches:
Ein Neubeginn, der sich nicht aufdrängt, sondern einfach geschieht.
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Fulminanter Faschings-Abschied.

Puppe – Prozess – Pyro: Der letzte Akt des Faschings.  Wenn der Winter noch einmal tief durchatmet und die Straßen zwischen Odenwald und Main ein wenig leerer wirken, dann beginnt jener Abend, an dem das Lachen ein letztes Mal aufglimmt, bevor es sich in Rauch verwandelt.  Die Faschingspuppe – aus Stroh, Stoff und einem Hauch Übermut – steht im Mittelpunkt eines Rituals, das seit Generationen zwischen Satire und Sentiment pendelt. Ein Dorf im Ausnahmezustand der Heiterkeit. Schon beim Einbruch...

Kultur
St. Valentin in der Eichenbühler Valentinuskapelle.
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Valentin: Vita, Verehrung, Valentinuskapelle.

Valentin: Vita, Verehrung, Valentinuskapelle. Patronatsgedenken in und um Eichenbühl. Der 14. Februar gehört seit Jahrhunderten St. Valentin, jenem Heiligen, der zwischen römischer Märtyrerlegende und moderner Liebessymbolik eine erstaunliche Karriere hingelegt hat. Seine Lebensgeschichte bleibt ein Mosaik aus überlieferten Splittern: ein Priester, der heimlich Paare traute, ein Tröster in Zeiten der Verfolgung, ein Mann, der Liebe nicht als flüchtiges Gefühl, sondern als Haltung verstand – und...

Kultur
Der heilige Valentin, dessen Vita zwischen spätantiker Überlieferung und volkstümlicher Legende schimmert, steht in Eichenbühl weniger als Patron der romantischen Liebe im Vordergrund, sondern als Symbolfigur für Zuwendung, Heilung und Lebensmut.
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Valentin, Vita, Verehrung – Ein stiller Ort in Eichenbühl.

Wer den Weg zur kleinen Kapelle am Rand von Eichenbühl nimmt, merkt rasch, dass hier kein großer Wallfahrtsort wartet, sondern ein Ort der leisen Gesten. Die Valentins-Verehrung, die sich in der fränkischen Region seit Jahrhunderten auch in Bildstöcken, Flurkreuzen und persönlichen Ritualen niederschlägt, findet in diesem schlichten Bauwerk eine ihrer unaufdringlichsten, aber eindrücklichsten Formen. Die Kapelle mit Ursprüngen im Mittelalter selbst ist kein architektonisches Ereignis, sondern...

Kultur
Winterszenerie bei Miltenberg.
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Bildergalerie und Essay.
Ein poetisch-feuilletonistischer Essay über die Kraft des Innehaltens.

Frost, Feder, Flur: Eine Wintertags-Wanderung An einem jener graublauen Februartage, an denen das Licht nicht wärmt, sondern wie ein hauchdünnes Tuch über die Landschaft gebreitet scheint, streife ich auf Mittag hinaus. Die Luft ist frisch und riecht nach feuchter Erde, die Temperaturen wagen sich zögerlich über die Frostgrenze. Die Hauptstraße hier in einem Dorf unweit von Miltenberg glänzt feucht und ist frei, doch die Flurwege erstarren noch immer in winterlicher Halbherzigkeit: Matsch,...

Kultur
Valentin lässt grüßen!
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Essay und Bildergalerie.
Valentin lässt grüßen! Tipps zur kreativen Gestaltung dieses besonderen Tages.

Valentin – Verliebt, Verbunden, Verwurzelt. Ein Heiliger zwischen Rosen und Widerstand. Der 14. Februar trägt einen Namen, der seit Jahrhunderten nachklingt: Valentin, Priester und später Märtyrer, wirkte im 3. Jahrhundert in Rom. Die Legende erzählt, er habe heimlich Liebende getraut – Soldaten, denen die Ehe verboten war, und Paare, deren Verbindung nicht in die politische Ordnung passte. Er schenkte ihnen Blumen aus seinem Garten, segnete ihre Zuneigung und stellte sich damit gegen die...

Kultur
Weihnachtskrippe in Heppdiel
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Weihnachts-Krippen in und um Eichenbühl

Die Magie der Weihnachtskrippen – Ein Streifzug durch Eichenbühl und seine Ortsteile. Von Advent bis Mariä Lichtmess: Generationen erzählen von gelebter Krippentraditio. Wenn in Eichenbühl, Umpfenbach, Neunkirchen, Richelbach, Guggenberg, Riedern, Heppdiel, Windischbuchen, Miltenberg-Schippach und Pfohlbach die Tage kürzer werden und der Duft von Tannengrün durch die Straßen zieht, beginnt eine ganz besondere Zeit: Die Krippenzeit. In Kirchen und Privathäusern entstehen kleine Wunderwelten, die...

Kultur
Geheimtipp: Wer noch keinen Baum hat, kann am kommenden Wochenende (4. Advent) noch in Guggenberg im Odenwald zwischen Eichenbühl und Hardheim / Walldürn die festliche Atmosphäre genießen.
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Mit der Nordmanntanne aus dem Odenwald zum besinnlichen Fest.

Weihnachtsfeier am Waldrand in Guggenberg.  Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen eine ganz besondere Zeit voller Traditionen, Wärme und Gemeinschaft. In Guggenberg, einem kleinen Ort am Rande des Waldes, wird diese Zeit auf eine besonders stimmungsvolle Weise gefeiert: Mit einer Weihnachtsfeier am Waldrand, bei der die Nordmanntanne aus dem Odenwald im Mittelpunkt steht. Die Nordmanntanne aus dem Odenwald – Ein Symbol der Weihnacht.  Die Nordmanntanne ist in Deutschland der beliebteste...

Kultur
Auf dem Heimweg von der Frühmesse. Gestaltung: Roland Schönmüller
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Das Friedenslicht – Hoffnung „to go“.

Licht, Liebe, Leben – Ein adventliches Miteinander in der Pfarreiengemeinschaft.  Zum vorweihnachtlichen Zusammenkommen in Eichenbühl, Erftal und Höhen.   Lichterglanz und Begegnung: Advent in seiner schönsten Form . Es gibt Abende, an denen scheint selbst die Kälte vor den Kirchentüren in und um Eichenbühl Halt zu machen, weil drinnen etwas Wärmeres lodert als jedes Feuer: das Licht der Gemeinschaft. Genau solche Veranstaltungen gab es bei den jüngsten vorweinachtlichen Zusammenkünften in der...

Kultur
Rorate, die Frühmesse im Advent, hat nicht nur in Heppdiel, sondern vielerorts im Landkreis Miltenberg Tradition und gegenwärtige Bedeutung. Foto: Roland Schönmüller
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Stille, Singen, Sehnsucht – Rorate-Morgen nicht nur in Heppdiel.

Kerzenschein, Klang und Kaffee – Ein stimmungsvolles Adventserlebnis. Es ist sechs Uhr morgens, als sich die Türen der Kirche in Heppdiel lautlos öffnen. Die Dunkelheit bleibt ungebrochen, kein künstliches Licht durchdringt den Raum. Nur das zarte Flackern der Kerzen, die jeder der rund zwei Dutzend Besucher vor sich abgestellt hat, taucht das Kirchenschiff in ein warmes, erwartungsvolles Licht. Die Orgel schweigt; stattdessen erfüllt reiner Gemeindegesang, etwa „Tauet Himmel den Gerechten“,...

Kultur
Advent heißt wohl auch Abenteuer
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Bildergalerie und Essay.
Kerzen, Kälte, Klang: Rorate-Reportage.

Ein Morgen wie gemalt Noch vor dem ersten Hahnenschrei, um sechs Uhr früh in der ersten Adventswoche, füllt sich die Kirche, beispielsweise in Richelbach, in Bürgstadt oder in Heppdiel. Kein elektrisches Licht, nur Kerzen, die flackernd auf den Kirchenbänken und am Altar stehen. Schatten tanzen über die Gesichter, während die Gemeinde das alte Adventslied anstimmt: „Tauet Himmel den Gerechten“. Die Frühmesse dauert eine Stunde – getragen von Stille, Gesang und dem besonderen Zauber der...

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