Erste-Hilfe-Kurs
Beim Erste-Hilfe-Kurs viel gelernt und Kenntnisse aufgefrischt

Bei einem Asthmaanfall kann der Kutschersitz akute Atemnot lindern, zeigte Anleiterin Stefanija Pänkert beim Erste-Hilfe-Seminar in Obernburg. | Foto: Winfried Zang
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  • Bei einem Asthmaanfall kann der Kutschersitz akute Atemnot lindern, zeigte Anleiterin Stefanija Pänkert beim Erste-Hilfe-Seminar in Obernburg.
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„Erste Hilfe bei älteren Menschen“ lautete der Titel des Erste-Hilfe-Kurses, den das Landratsamt Miltenberg am Samstag, 16. Mai, im Obernburger Pfarrheim Pia Fidelis anbot. Nach dreieinhalb Stunden war Referentin Stefanija Pänkert (Johanniter) begeistert: „Ihr habt das alle toll gemacht“, sagte sie in ihrem Schlusswort.

Einen Vormittag lang vermittelte Pänkert den 18 Teilnehmenden wichtiges Praxiswissen, damit diese in ihrem freiwilligen Engagement mehr Sicherheit haben, um mit gesundheitlichen Problemen von Mitmenschen umgehen zu können. Alle, die gekommen waren, engagieren sich vielfältig für Seniorinnen und Senioren – in Vereinen, Initiativen oder Selbsthilfegruppen – und arbeiteten engagiert und wissbegierig mit.

Die Referentin vermied in den rund dreieinhalb Stunden den Frontalunterricht und bezog ihre Gäste aktiv mit ein, erklärte Erste-Hilfe-Themen und sammelte aus dem Teilnehmerkreis Ideen, welche Gebiete sie interessieren – etwa der Umgang mit bewusstlosen Personen und deren richtige Lagerung, aber auch das Thema Diabetes.

Abschließend fanden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in sechs Arbeitsgruppen zusammen. Gemeinsam befassten sie sich mit den Themenfeldern Fremdkörperblockaden, Schlaganfall, Herzinfarkt, Asthma, Sonnenstich und Hitzschlag. Alle Gruppen hatten die Aufgabe, gemeinsam zu erarbeiten, wie man die genannten gesundheitlichen Probleme erkennt, welche Maßnahmen man als Ersthelfer ergreifen sollte und wie man vorbeugen kann. Alle Gruppen erledigten ihre Aufgaben souverän, zeigte sich die Anleiterin begeistert und verteilte viel Lob. Pänkert ergänzte die Ausführungen und trug viele weitere Details bei – etwa, dass sich Herzinfarktanzeichen bei Frauen zum Teil deutlich von denen der Männer unterscheiden. Am wichtigsten aber, sagte sie, sei das Erkennen der Notlage, im Ernstfall das Absetzen des Notrufs, die richtige Lagerung sowie das Beruhigen und die Ansprache des Patienten oder der Patientin bis zum Eintreffen des Rettungswagens.

Am Ende übergab Pänkert allen Teilnehmenden Urkunden für das erfolgreiche Absolvieren des Kurses. „Die habt ihr euch redlich verdient“, sagte sie bei der Überreichung. Die Absolventinnen und Absolventen bedankten sich bei der Referentin mit viel Applaus, hatten sie doch an diesem Vormittag viel gelernt und ihre Kenntnisse aufgefrischt.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Aktionswochen „Zu Hause daheim“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales sowie dem deutschlandweiten Mitmachtag „Ehrentag“ statt. Beteiligt waren vom Landratsamt Miltenberg die Fachstellen Bürgerliches Engagement und Altenhilfeplanung, die Selbsthilfeförderung und die Gesundheitsregion Plus. Kooperationspartner war der Johanniter-Unfall-Hilfe-Regionalverband Unterfranken.

Bei einem Asthmaanfall kann der Kutschersitz akute Atemnot lindern, zeigte Anleiterin Stefanija Pänkert beim Erste-Hilfe-Seminar in Obernburg. | Foto: Winfried Zang
Die Teilnehmenden des Erste-Hilfe-Kurses mit (von links) Christina Jung (Fachstelle Altenhilfeplanung) und Ulrike Werner-Paulus (Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement) sowie Referentin Stefanija Pänkert (vorne rechts). | Foto: Winfried Zang

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