Jugendarbeit in Zeiten von Corona
digitaler Praxisworkshop "How to make ..." erfolgreich durchgeführt

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Am Samstag, 20.02.2021 hat der KJR Miltenberg für seine Mitgliedsverbände einen Praxisworkshop mit dem Titel "How to make a digitale" Gruppenstunde" durchgeführt. Teilnehmende aus vier Verbänden haben gemeinsam mit der Referentin Karin Müller Ideen ausprobiert und erarbeitet, wie eine erfolgreiche Gruppenstunde online stattfinden kann.
Karin Müller (Dipl. Rel.-Päd und KJR Beisitzerin) hat in den vergangenen Monaten so einiges an Material und Methoden in ihr Portfolio aufgenommen, was sie sehr gerne mit den interessierten Jugendleitungen geteilt hat.

Derzeit ist es für die außerschulische Jugendarbeit (verbandlich struktuiert oder offene Angebote) verboten zu arbeiten und Angebote zu machen. Selbst "to go"-Varianten, bei denen man sich z. B. Brettspiele aus dem Jugendtreff ausleihen könnte sind untersagt. Das stellt die Verantwortlichen und die Kinder und Jugendlichen vor große Herausforderungen. Denn: hier bricht ein kompletter Lebensbereich weg für den auch Schule kein Ersatz bietet. Jugendarbeit ist Freizeit, heißt sich ausprobieren, selber Verantwortung übernehmen, sich mit Freunden treffen und ohne Elternaufsicht Erfahrungen sammeln. Weil das gerade in Präsenz nicht möglich ist, versucht der KJR hier Vernetzungen zu schaffen zwischen gemachten Erfahrungen und Ehrenamtlichen, die was ausprobieren wollen.

Im Workshop wurden verschiedene Methoden vorgestellt und auch gleich ausprobiert. So konnten sich die Teilnehmenden gleich selbst ein Bild machen. Es gibt Aktionen, die eine Mischung aus "analogem Tun" z. B. was basteln / bauen und "digitalem Vernetzen" sind. Warum also nicht ungiftige Knete selbst am Bildschirm herstellen und danach ein Spiel damit machen. "Wer erkennt das geformte Tier?" wäre eine mögliche Aufgabenstellung. In Aktion kamen die Teilnehmenden beim praktischen Anspielen eines Kriminalfalls, der dank Verkleidung und etwas Vorbereitung zu einem spannenden Abend werden kann. Hier erhalten die Mitspielenden Rollenbeschreibungen, eine vorgegebene Situation und in der gemeinsamen Aktion muss der Mörder oder die Mörderin gestellt werden. In Kombination mit einem gemeinsamen Kochen vor dem Bildschirm ist das eine tolle Idee, in Kontakt zu bleiben. Auch bekannte Brettspiele können einfach online gespielt werden, um nur einige Beispiele zu nennen.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass es gerade jetzt darauf ankommt, vor allem im Kontakt zu bleiben und den Kindern und Jugendlichen zumindest ansatzweise einen geschützten Raum zu bieten in dem sie auch mal Frust ablassen können. 

In den vergangenen Monaten hat die außerschulische Jugendarbeit wiederholt gezeigt, wie flexibel sie ist. Diese Form der Jugendarbeit war schon immer darauf spezialisiert, ihren Kindern und Jugendlichen das zu bieten, was diese gerade brauchen - das funktioniert, weil sie selbst Verantwortung übernimmt und Entscheidungen trifft.

Ein toller, kurzweiliger Workshop der die Erwartungen der Teilnehmenden sogar noch übertroffen hat.

Autor:

Jenniffer Hartmann aus Miltenberg

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