Mittelalter trifft Moderne
Kolpingfahrt nach Magdeburg vom 19. bis 22. Mai 2026
- Hundertwassers "Grüne Zitadelle" in Magdeburg
- Foto: H. Bucher
- hochgeladen von Kolpingsfamilie Miltenberg-Bürgstadt e.V.
Mit einem Reisesegen von Toni Wolf Pfarrer i.R. startete die Kolpingsfamilie Miltenberg-Bürgstadt e. V. ihren Viertagesausflug in die OttoStadt Magdeburg. Erstes Ziel unserer Hinfahrt am Morgen des 19. Mai 2026 war eine kurze Stadtführung in Erfurt, der Landeshauptstadt von Thüringen. Neben der Krämerbrücke ist das Ensemble von Dom und Severikirche eine der Hauptsehenwürdigkeiten der Stadt. Am späten Nachmittag begrüßte uns das „Maritim Hotel Magdeburg“ mit einer eleganten Lobby und imposanten Glasgalerie. Nach dem Abendessen in der „Bödelstube“ schlenderten wir über den Alten Markt mit seinem Reiterstandbild zurück in unser Hotel.
Am zweiten Tag unserer Reise entführte uns der Stadtführer in die Geschichte der Stadt an der Elbe. Vorbei an barocken Bürgerhäusern, der Grünen Zitadelle, und am Kloster unserer Lieben Frauen ging es u. a. auch an die Aussichtsplattform an der Elbe, die einen grandiosen Blick auf das Elbtal bot. Am Nachmittag erlebten wir eine exzellente Führung im Dom zu Magdeburg. Das architektonische Meisterwerk ist St. Mauritius und Katharina geweiht. Der Dom birgt auch das Grab von Kaiser Otto I. dem ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. In der Kathedrale St. Sebastian feierte mit uns Pfr. Wolf um 16.00 Uhr einen Gottesdienst. Er nahm Bezug auf das Motto des Katholikentages „Habt Mut, steh auf“. Das Kolping Bläserduo mit Jochen Bieber und Lothar Breunig begleitete hierbei die Sängerschar. Abgerundet wurde der Tag im Böhmischen Gasthaus „Wenzel“ bei einem landestypischen Essen.
Am Donnerstag hieß uns die Händelstadt Halle a. d. Saale willkommen. Die wechselhafte Geschichte der über 1.200 Jahre alten Stadt spürten wir besonders im historischen Zentrum. Unsere geführte Entdeckungstour ging vorbei am Marktschlösschen und dem Hallmarkt auf dem einst die Siedehütten mit den Brunnen zur Soleförderung standen. Ganz in der Nähe bestaunten wir die Marktkirche mit den Hausmannstürmen und dem Roten Turm sowie das Geburtshaus von Komponist Georg Friedrich Händel. Nach unserer Rückfahrt machten wir am Abend Einkehr im beliebten „Wirtshaus Magdeburg". Die gelungenen Tage konnten stets mit einem Schlummertrunk oder einem frisch gezapften Bier an der Hotelbar beendet werden.
Mit einer frischen Brise von der Magdeburger Börde im Gepäck traten wir am Freitag früh die Heimreise über den Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe bei Kassel an. Neben dem Kasseler Wahrzeichen, dem Herkules, der Löwenburg und dem Schloss Wilhelmshöhe waren hier zahlreiche Kleinarchitekturen und Denkmäler zu entdecken.
Autor:Kolpingsfamilie Miltenberg-Bürgstadt e.V. aus Miltenberg |
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