THW-Jugendlager - eine Woche Einsätze und Ausbildung

Aufbau eines Statives zur Beleuchtung
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  • Aufbau eines Statives zur Beleuchtung
  • hochgeladen von Stefan Wolf

In diesem Jahr führte das Jugendlager der Jugendgruppe des Technischen Hilfswerk (THW) nach Barme, genauer einem Wasserübungsplatz der THW Bundesschule Hoya in der Nähe von Bremen.
Unter der Leitung von Nico Kempf sowie Marco Schlackl (beide Großheubach) stand in erster Linie die THW spezifischen Ausbildungsinhalte im Vordergrund des einwöchigen Jugendlagers. Hierzu bot das Gelände der THW-Bundesschule ideale Voraussetzungen. So konnte dort zum Beispiel das Retten von Verletzten aus Zügen beübt werden. Besonders interessant war hierbei, dass der Personenwaggon welcher auf der Seite lag, da er ein ganz anderes Raumgefühl vermittelte und die realistische Ausbildung erschwerte. Hierbei mussten die Junghelfer mehrere verletzte Personen aus dem hinteren Teil der Waggons mit Hilfe des Schleifkorbs durch den umgestürzten Waggon transportieren – kein leichtes Unterfangen, denn Gepäcknetze und die „gedrehten“ Sitze erschwerten das vorankommen erheblich. An einen Ausstieg durch eine normale Türe war nicht zu denken, so mussten die Patienten durch Fenster gerettet werden. Von dort aus führte der Weg durch einen zweiten Waggon nach draußen zur Verletztensammelstelle. Neben dieser Einsatzaufgabe wurden auch der Trümmerkegel und weitere Übungshäuser für das üben verschiedenster Rettungstechniken genutzt.
Neben der Ausbildung am Land wurden auch die Vorzüge des Wasserübungsplatzes genutzt. Am Seitenarm der Weser konnten alle möglichen Manöver auf dem Wasser durchgeführt werden, ohne in Kontakt mit der Binnenschifffahrt zu kommen. So konnten die Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren erleben, wie ein Schlauchboot mit nur einer Person voranbewegt werden muss. Hierbei kommt eine besondere Technik das sog. „Wriggeln“ zum Einsatz. Doch auch Teamarbeit war am Wasser angesagt, so musste der Seitenarm auf untiefen abgesucht werden. Hierzu wurden zwei Teammitglieder mit Waathosen ausgestattet und von den weiteren Junghelfern gesichert. Neben der Ausbildung in der manuellen Fortbewegung auf dem Wasser – sprich dem paddeln, ging es auch mit Motorkraft auf die Weser. Auch der Transport von verletzten Personen über das Wasser wurde natürlich ausgebildet.
Mitten in der Nacht warteten mehrere Einsatzübungen auf die schlafenden Junghelfer – hier galt es, das erlernte Wissen richtig anzuwenden. Neben Ausbildung und Einsätzen kam aber auch der Spaß und viele gemeinsame Aktionen nicht zu kurz, so besuchte die Jugendgruppe die Firma „Mars Petcare“, welche Marken wie Pedigree oder Sheba produziert. Gemeinsame Abende am Lagerfeuer, einer Stadtrallye sowie ein Schwimmbadbesuch rundeten das vielseitige Lagerprogramm ab.

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