REISETIPP: „AMMERSEErenade“: First-Class-Kammermusik im See-Idyll

Einfach unverwechselbar: Kammermusikerin Ye-Eun Choi aus Südkorea. Foto: Felix Broede
(Starnberg) Dass Kammermusik eben nicht ins stille Kämmerlein, sondern auf die große Bühne gehört und sie ihre Vielseitigkeit erst so richtig entfaltet, je ungewöhnlicher die Spielstätte ist, zeigt von 15. bis 23. September die „AMMERSEErenade“.

Das Klassik- und Artfestival der Region StarnbergAmmersee bietet acht First-Class-Konzerte. In der Konzertscheune, an Bord eines Motorschiffs, in einer Klosterkirche oder einem umgebauten Kuhstall. Zu den jungen, internationalen Ausnahme-Künstlern, die rund um den idyllisch, südwestlich von München gelegenen Ammersee spielen, zählt das aus Anne-Sophie-Mutter-Meisterschülern bestehende Streicher-Solisten-Ensemble mit Geigentalent Ye-Eun Choi aus Südkorea.

Am 18. September wird das Trio die Goldberg-Variationen von Bach erklingen lassen. Den Eröffnungsabend bestreiten Geiger Kirill Troussov und Sänger John Davis im Florian-Stadl in Andechs mit einem Crossover von Tschaikoswsky bis Leonard Cohen. Anne-Sophie Mutter selbst tritt am letzten Festivaltag mit Sopran Sharon Rostorf Zamir aus Tel Aviv in der Klosterkirche St. Ottilien auf. Die Karten für die Benefizveranstaltung kosten von 35 bis 150 Euro, die Klassik-am-See-Konzerte von 10 bis 49 Euro, für das Gala-Dinnerkonzert 150 Euro. Die sechs „Happy Classic Hours“, die besonders jungen Zuhörern die spritzige Seite der Kammermusik aufzeigen sollen, sind (fast) alle gratis.

Infos und Tickets gibt’s auf www.ammerseerenade.de. www.sta5.de
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