Jahresversammlung des Vereins MainBogen e. V. fand statt – MainBogen App verzögert sich

Obwohl in diesem Jahr keine Neuwahlen anstanden, war die Jahreshauptversammlung des MainBogen e.V. am 9. Oktober wieder gut besucht. Die 1. Vorsitzende Claudia Müller-Bartels begrüßte in der Pizzeria „Odenwaldquelle“ in Trennfurt die Anwesenden recht herzlich und bedankte sich für ihr Kommen. Sie gab einen kurzen Abriss über die letztjährigen Aktivitäten des Vereins und bedankte sich ferner für die gute Zusammenarbeit in der Vorstandschaft.

Mit den nunmehr aktuell 93 Mitgliedern aus den fünf MainBogengemeinden hieß sie auch vier Neue willkommen. Anschließend resümierte die Vorsitzende über die Zusammenarbeit und den Start des MainBogens vor 20 Jahren. Von Anfang an habe eine gute Aufbruchstimmung bestanden. Man habe erkannt, dass man nur gemeinsam – damals noch gegen die Städte Aschaffenburg und Miltenberg – bestehen konnte. Heute gelte es, sich mit einer anderen Konkurrenzsituation auseinanderzusetzen, dem Internet.

Erfolgreiche Weihnachtsaktion

Auch der Ablauf der 13. großen Weihnachtsaktion 2017 war wieder sehr erfolgreich. Fast 60 Firmen hatten sich daran beteiligt und insgesamt 470 000 Marken verkauft. Es wurden 20.000 Sammelkarten zurückgenommen, unter denen Preise im Gesamtwert von 24.100 Euro verlost wurden. Die Weihnachtsaktion habe eine hohe Akzeptanz im gesamten Ring rund um die MainBogenstädte. Die Vorbereitungen für die diesjährige Aktion seien so gut wie abgeschlossen, Preise und Auto bestellt.

MainBogenCard App –
Föderung wurde zurückgezogen

Schriftführer Claus Kirchgäßner führte weiter aus, dass für dieses Jahr eigentlich geplant gewesen sei, die Einführung der neuen MainBogenCard abzuschließen. Leider habe dies aber nicht ganz geklappt. Mit den 4.600 bisher ausgegebenen neuen Karten läge man auch etwas hinter den Erwartungen zurück,verglichen mit den rund 11.000 alten Karten, die allerdings über einen Zeitraum von 14 Jahren ausgegeben wurden, während das neue System ja erst seit 1,5 Jahren läuft. Die Entwicklung der MainBogen App zur mobilen Nutzung verzögert sich, da ein zugesagtes LEADER-Förderbudget unerwarteterweise zurückgenommen wurde.  Deshalb habe man den wichtigen Punkt, die MainBogenCard smartphonefähig zu machen, erstmal zurückgestellt und hofft jetzt auf einen Zuschuss des Landkreises. Ein weiteres Ziel sei die Zusammenarbeit mit „main- project digital“, einem Projekt der Hochschule Aschaffenburg, dessen Ziel die Stärkung der digitalen Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen ist.
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MainBogenCard für steuerfreie
Sachleistungen nutzen

Kassier Klaus Hessler stellte den Kassenbericht vor und auf Einladung der Vorstandschaft hielt im Anschluss Steuerberater Dipl.-Kfm. Matthias Bauer aus Amorbach noch einen sehr informativen und interessanten Vortrag über „Die kleine Sachbezugsgrenze“ in Höhe von 44 Euro. Dies könne auch in Verbindung mit der MainBogenCard als elektronischer Gutscheinkarte durchaus möglich und interessant sein – für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Abschließend gab Berthold Oberle noch ein kurzes Statement darüber ab, was der MainBogen für die hiesige Region leiste
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