Maintal

Beiträge zum Thema Maintal

Kultur
Regen.
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Fronleichnam am Abend.

Fronleichnam – Regen, Ritual, Rückhalt. Am Vormittag schien alles wie aus dem liturgischen Bilderbuch geschnitten. Der Festgottesdienst füllte die Kirchenbänke, die Monstranz glitt wie ein goldener Atemzug durch den Raum, und draußen warteten bereits die Stationen: Hausaltäre mit weißen Tüchern, Blumenaltäre in kräftigen Farben, flankiert von jungem Birkengrün, das im Wind raschelte wie eine leise Zustimmung. Die Prozession setzte sich in Bewegung, getragen von Gesang, Schritten, Erwartung. Ein...

Kultur
Musikalisch wird die Feier in Miltenberg traditionell von der Stadtkapelle getragen; genau diese Verbindung aus Stadtraum, Musik und liturgischem Ernst macht den besonderen Ton der Prozession aus. Wo sonst Geschäftigkeit herrscht, entsteht für eine Stunde eine andere Ordnung: Gebet statt Eile, Gesang statt Durchgangsverkehr, Birkengrün und Blumenschmuck statt bloßer Dekoration.
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Fronleichnam zwischen Höhe und Main.

Birkengrün und Blütensinn, Prozessionszug und Glockenkling.   Landkreis Miltenberg. -  Zwischen Odenwaldhöhe und Mainufer zeigte Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni 2026, in Eichenbühl-Heppdiel, Neunkirchen und Miltenberg seine eigentümliche Stärke: nicht laut, nicht effekthascherisch, sondern festlich aus dem jeweiligen Ort selbst heraus. Was anderswo leicht folkloristisch wirken mag, blieb hier gelebte Form – mit Birkengrün an den Wegen, mit Blumenteppichen vor den Altären, mit Musik, die den...

Kultur
Die Besucher bewegen sich langsamer als sonst. Vielleicht, weil die Natur in dieser Übergangsphase eine eigene Sprache spricht. Die Hecken stehen dicht, aber noch nicht schwer. Der Lavendel beginnt zu duften, aber noch nicht zu dominieren. Die Amseln singen, als wollten sie den Mai verabschieden und den Juni zugleich begrüßen. Es ist ein Moment, in dem der Friedhof wie ein Kalenderblatt wirkt, das sich gerade umblättert.
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Warum sind Friedhöfe im Frühsommer einen Besuch wert?

Der Friedhof steht in diesen Tagen zwischen Mai und Juni in einer besonderen Schwebe. Es ist die Zeit, in der der Frühling noch nicht ganz gegangen und der Sommer noch nicht ganz gekommen ist. Die Luft trägt beides: das letzte Zarte und das erste Reife. Auf den Wegen liegt ein Licht, das sich jeden Morgen neu erfindet, als wüsste es selbst nicht genau, ob es noch Frühling oder schon Sommer sein möchte. Die Rosen öffnen sich zögerlich, die Taglilien dagegen mit einer Selbstverständlichkeit, die...

Kultur
Vor rund 235 Millionen Jahren lag das Gebiet um Miltenberg in einer weiten, heißen Senkenlandschaft aus rotem Sand und flachen Wasserläufen. Flussarme durchzogen das Wüstenbecken, in dem frühe Reptilien und Koniferen lebten – eine Urlandschaft des Buntsandsteins, deren Farben und Formen bis heute im Gestein der Haagsaussicht fortleben. Fotogestaltung Roland Schönmüller
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Warum ist die Miltenberger Haagsaussicht so faszinierend?

Höhenblick, Haagsand, Heimatweite. Die Haagsaussicht zwischen Miltenberg und Wenschdorf ist ein Ort, der sich nicht mit einem einzigen Blick begreifen lässt. Sie ist Aussichtsbalkon, Geschichtsbuch und Geotop zugleich, ein stiller Balkon über dem Main, aufgeschichtet aus Millionen Jahren Erdgeschichte und überformt von Menschenhand. Der rote Mainsandstein, der hier offen zutage tritt, stammt aus der Zeit des Buntsandsteins, als vor rund 243 Millionen Jahren ein trockenes Becken von Flussläufen...

Kultur
Pfingstausflug am Main entlang.
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Pfingsten 2026 - erste Impressionen.

Pfingsten – Pfingstrosen – Pfingstfreuden. Pfingsten 2026 zeigt sich als ein Wochenende, das nach Aufbruch, Aufatmen und Aufblühen klingt. Der Himmel spannt sich weit über den Odenwald, die Luft trägt den Duft von Sommeranfang, und die Pfingstrosen öffnen ihre schweren Blüten, als wollten sie das Fest selbst kommentieren. In den Kirchen steht die Botschaft des Heiligen Geistes im Mittelpunkt – ein Fest der Inspiration, der Begeisterung, des inneren Funkens, der Menschen in Bewegung setzt....

Kultur
Kalt erwischt
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Die Begegnung mit den Eisheiligen: kalter Atem und heiße Nerven.

Frost-Fünfer im Frühsommer – ein Erfahrungsbericht zu den fünf widerspenstigen Kalendertagen. Die Eisheiligen sind jene fünf Kalendertage, die sich im Odenwald, im Spessart und im Maintal aufführen wie eine schlecht gelaunte Boyband auf Abschiedstournee: Sie kommen zu spät, sie sind zu laut, und sie bringen garantiert schlechte Stimmung mit. Man könnte meinen, der Mai sei längst ein freundlicher Monat – aber kaum hat man die Gartenmöbel rausgestellt, stolpern Mamertus und seine Kumpane herein...

Garten
Impressionen vom Sonntagnachmittag in Gottersdorf. Foto Roland Schönmüller
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Gottersdorf zwischen Himmel und Erde.

Gottersdorfer Pflanzentage: Wo selbst die Gießkanne Haltung zeigt. Walldürn. Man hätte meinen können, in Gottersdorf sei an diesem Wochenende nicht einfach Markt gewesen, sondern eine Art friedlicher Aufstand des Chlorophylls. Im Odenwälder Freilandmuseum öffneten die Garten- und Pflanzentage am 9. und 10. Mai ihre grünen Tore, und rund 40 Aussteller boten von 10 bis 18 Uhr, alles an, was wächst, rankt, blüht, duftet oder dem heimischen Beet ein neues Selbstbewusstsein verleihen kann: Rosen,...

Kultur
Vielleicht ist das die wahre Magie des Mai:
dass er uns für einen Moment glauben lässt, die Welt sei nicht nur erklärbar, sondern auch verzauberbar.
Dass jeder Schritt ein leises Klingen auslöst.
Dass jeder Atemzug ein Versprechen trägt.
Dass jeder Morgen ein Märchen sein könnte, wenn wir ihn nur lange genug anschauen.
78 Bilder

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Vom Zauber eines alltäglichen Anfangs.

Mai-Morgen-Magie – ein Essay. Der Mai betritt den Tag nicht, er schwebt hinein. Noch ehe ein Vogel sich räuspert, liegt über den Wiesen eine Traumhaut, dünn wie Atem, silbrig wie ein vergessenes Märchen. Es ist diese Stunde, in der die Welt so tut, als sei sie noch nicht ganz wach – und gerade deshalb am wahrhaftigsten. Man meint, die Landschaft habe über Nacht ein geheimes Abkommen mit der Fantasie geschlossen. Die Gräser stehen wie kleine Hofdamen Spalier, jede Tautropfenperle ein winziger...

Kultur
Magischer Mai-Morgen
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Mairegen bringt Segen.

Der Spruch „Mairegen bringt Segen“ stammt aus dem deutschen Volksmund und bezieht sich auf den Regen im Monat Mai. Die Bedeutung liegt darin, dass der Mairegen als besonders günstig für das Wachstum der Pflanzen und die Landwirtschaft angesehen wird. Im Mai beginnt die Natur zu sprießen, und der Regen sorgt dafür, dass Felder, Gärten und Wiesen ausreichend mit Wasser versorgt werden, was zu einer reichen Ernte führen kann. Die Symbolik des Mairegens steht für Fruchtbarkeit, Erneuerung und...

Kultur
Der Maikäfer ist mehr als ein Insekt – er ist der Frühlings-Flügelflitzer, der mit Charme, Chanson und Chitin den Mai zum Erlebnis macht.
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Wer ist der Gentleman im Garten?

Der Maikäfer – Mopsiger Musterknabe mit Musik im Marsch.   Wenn im Mai die Sonne schmunzelt und die Blätter brummen, wackelt der Maikäfer mit den Flügeln – ein fröhlicher Frühlings-Frechdachs, der als „mopsiger Musterknabe mit Musik im Marsch“ die Herzen höherschlagen lässt. Kein Wesen vereint mehr Witz, Wunder und Wandel als unser brauner Brummer, der zwischen Blatt und Blüte stets auf Abenteuer aus ist. Sein Aussehen? Ein glänzender Panzer, puschelige Beine, prächtige Antennen – ein echter...

Kultur
Mai-Szenerie  - Aquarellskizzen Roland Schönmüller
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Blüten, Blick, Begegnung.

Der Freudenberger Parksee zeigt Anfang Mai jene stille, aber eindringliche Form des Frühlings, die sich nicht aufdrängt und doch überall spürbar ist. Der Weg, weich wie ein Teppich aus Moos und feinem Gras, führt dicht am Wasser entlang und wirkt, als hätte er den Winter unbeschadet überstanden. Jeder Schritt ist gedämpft, und doch erzählt die Landschaft bereits von Aufbruch. Eine Bachstelze eröffnet den Tag. Sie trippelt über den Kies, leichtfüßig, aufmerksam, als würde sie den See persönlich...

Kultur
Zwischen 18 und 22 Uhr öffnen zwanzig Geschäfte ihre Türen ein Stück weiter als sonst, bereit für jene besondere Mischung aus Bummellust, Frühlingslaune und kleinen Verwöhnmomenten, die die Ladies Night seit Jahren prägt. Sektgläser klirren, Rabattaktionen locken, und die Stadt verwandelt sich in ein flanierendes Mosaik aus Farben, Stimmen und neugierigen Blicken. Wer durch die Altstadt geht, wird nicht nur einkaufen, sondern eintauchen – in ein Lebensgefühl, das irgendwo zwischen Wertheim und Via Veneto schwebt.
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Am 8. Mai 2026 verwandelt sich Wertheim in eine Nacht der Frauen.

Dolce‑Dämmerung – Damen‑Dynamik – Innenstadt‑Inspiration Ein feuilletonistischer Vorbericht zur Ladies Night in Wertheim Wertheim, 30. April 2026 – Es gibt Abende, die schon im Voraus ein leises Leuchten verheißen. Die Ladies Night am Freitag, 8. Mai, gehört zu jenen Terminen, an denen die Wertheimer Altstadt spürbar aufblüht, als würde sie sich für ein paar Stunden in eine italienische Piazza verwandeln. „La Dolce Vita“ lautet das Motto – und man darf davon ausgehen, dass es nicht nur auf...

Kultur
Volkslieder sind im Mai mehr als bloß musikalische Begleiter; sie sind die Klangfarbe des Frühlings selbst. Mit „Alle Vögel sind schon da“ oder „Der Mai ist gekommen“ wird das, was draußen blüht, gleich noch ein bisschen blühender – zumindest im Gemüt.
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Im Wonnemonat Mai: Über Volkslieder, Frühlingsstimmung und Lebensfreude.

Charmant und leichtfüßig – warum im Mai die Musik nicht nur in den Ohren, sondern auch im Herzen klingt. Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus – und mit ihnen auch das Herz zahlreicher Musikliebhaber. Es ist, als würde Mutter Natur ihren Dirigentenstab schwingen und das große Frühlingsorchester eröffnen. Der Mai, dieser Wonnemonat voller Versprechen und zarter Sonnenstrahlen, lockt nicht nur Spaziergänger aus dem Winterschlaf, sondern auch Melodien aus den Tiefen der Volksseele....

Kultur
Die Pusteblume ist mehr als nur eine botanische Kuriosität; sie ist ein Sinnbild für Aufbruch und Neubeginn. Wie ein Löwenzahnsame, der auf Reisen geht, trägt jeder von uns seine Hoffnungen und Sehnsüchte in die Welt hinaus.
77 Bilder

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Löwenzahn, Pusteblumen – Zeitreisen im Wind.

Ein feuilletonistischer Essay über Kindheit, Wünsche und die Magie des Vergänglichen.   Es gibt Momente im Leben, die sich in die Erinnerung einbrennen wie das flüchtige Licht eines Sommers. Der Löwenzahn, einst unscheinbar am Wegesrand, verwandelt sich plötzlich zur Pusteblume – und mit einem einzigen Atemzug wird aus Kinderspiel ein Symbol für das Vergehen der Zeit. Wenn wir die weißen, feinen Samen in die Luft pusten, schicken wir nicht nur Wünsche hinaus in die Welt, sondern auch kleine...

Kultur
Farbenprächtiger Übergang
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Rot - Feuer - Fulminanter Wechsel : Walpurgisnacht mal anders gestalten, fern von Spuk und Streichen.

Die Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai legt sich wie ein flimmernder Schleier über den Odenwald, den Spessart und das Maintal, als würde die Landschaft selbst für einen Moment den Atem anhalten. Zwischen den letzten kühlen Aprilnächten und dem ersten warmen Maiabend entsteht jener schmale Spalt im Jahr, in dem die Menschen seit Jahrhunderten das Dunkle verabschieden und das Helle begrüßen. Man spürt es auf den Höhenzügen des Odenwaldes, wo der Wind noch einmal scharf durch die Buchen...

Kultur
Bewegung, Dynamik, Fortschritt.
101 Bilder

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Markusprozession leitet alljährliche Wallfahrtstradition sowie vorpfingstliche Bittgänge ein.

Hinaus ins Freie!  Rund um den 25. April, wenn der April sein finales Kapitel öffnet und die Landschaft zwischen zartem Frühling und letzten Wetterlaunen schwankt, entfaltet sich im Odenwald ein Ritual, das seit Jahrhunderten Bestand hat: die Markusprozession. Sie ist kein lautes Fest, kein spektakuläres Ereignis, sondern ein stiller, aber kraftvoller Gang durch Felder und Fluren – ein Übergangsritus, der den Menschen mit der Landschaft verbindet und den Kalender mit Bedeutung auflädt. Am Hang...

Kultur
Blindschleiche an einem warmen Apriltag im Erftal
111 Bilder

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Eichenbühl ist - nicht nur jetzt im Frühling - ein lohnenswertes Wander- und Ausflugsziel.

Frühlingsfreude, Fichtenflüstern, Feldfarben.   Ein poetischer Pressebericht zum Frühlingsbeginn in Eichenbühl im Erftal.   Wenn zarte Sonnenstrahlen über das Erftal tanzen und die Felder rund um Eichenbühl sich in ein leuchtendes Farbenmeer verwandeln, dann hält der Frühling mit leisen Schritten Einzug. Zwischen rauschenden Fichten und blühenden Wiesen erwacht der Ort an der Erf zu neuem Leben – ein Naturschauspiel, das in seiner Schönheit Herz und Sinne berührt. Eichenbühl blickt auf eine...

Kultur
Gelb  - magisch, mystisch, märchenhaft.
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Mögen Sie die Farbe Gelb?

Goldwitz – Gelbgewitter – Gemütsglühen. Ein Essay über eine Farbe, die den Frühling nicht nur begleitet, sondern inszeniert. Der Frühling hat eine Lieblingsfarbe, und diese Lieblingsfarbe hat keinerlei Interesse daran, unauffällig zu sein. Gelb breitet sich über Felder, Wiesen und Bachränder aus, als hätte die Natur beschlossen, einmal im Jahr kollektiv zu übertreiben. Raps leuchtet wie eine frisch polierte Bühne, Dotterblumen glänzen, als hätten sie heimlich Solarzellen verbaut, Löwenzahn...

Kultur
Wie ein Bühnenwechsel erfolgt der Übergang vom April in den Mai.
77 Bilder

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April-Finale und Mai-Einstand.

Markusprozession, Mainzauber, Maiglanz. Der April zieht sich über Odenwald, Maintal, Spessart und Tauberland zurück wie ein alter Wanderer, der noch einmal prüfend über die Schulter blickt. Ein letzter Schauer, ein letzter Sonnenblitz, ein Windstoß, der sich wichtig nimmt – und dann öffnet sich der Vorhang für den Mai, der schon mit dem Licht spielt, bevor er überhaupt die Bühne betritt. Die Markusprozession – ein wanderndes Gedächtnis. Die Markusprozession ist in dieser Landschaft mehr als ein...

Kultur
Spaziergang mal anders
98 Bilder

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Können Sie mit dem Begriff „Osterspaziergang“ etwas anfangen?

Frühlingsflut – Fußvolk – Freiheitsfunken. Der Osterspaziergang beginnt in diesem Jahr wie ein leises Erwachen, das sich durch alle Generationen zieht. Die Großeltern sprechen von früher, als Ostern noch nach Bohnerwachs, Kirchgang und Sonntagsmantel roch, und der Weg hinaus ins Freie ein seltenes Fest war. Die Eltern erzählen von ihren eigenen Jugendtagen, als man sich am Ostersonntag traf, um gemeinsam über Felder zu streifen, die Freiheit des ersten warmen Tages zu spüren und heimlich zu...

Natur & Tiere
37 Bilder

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Rapsblüte startet.

Goldglanz, Gedeihen, Grundgefühl. Es gibt Wochen im Jahr, in denen die Landschaft plötzlich zu sprechen beginnt. Nicht laut, nicht aufdringlich, eher wie jemand, der die Tür einen Spalt öffnet und ein warmes Licht hinausfallen lässt. Wenn der Raps blüht, geschieht genau das. Die Felder, die zuvor noch in den gedeckten Farben des Spätwinters lagen, verwandeln sich in ein flirrendes Gelb, das nicht nur die Augen erreicht, sondern auch die Stimmung hebt. Man meint fast, die Luft selbst sei...

Kultur
Osterbrunnen am Miltenberger Marktplatz.
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Osterbrunnen bei uns laden zu einem Besuch ein.

Bunte Brunnen, blühende Bänder, beseelte Heimat. Osterbrunnen 2026 im Landkreis Miltenberg – ein erster Pressebericht. Wer in diesen Tagen durch den Landkreis Miltenberg fährt, spürt es sofort: Die Brunnen beginnen zu sprechen. In Miltenberg selbst, wo das Pflaster der Altstadt noch den Atem alter Jahrhunderte trägt, erhebt sich der Osterbrunnen wie ein farbiges Versprechen. Die Bögen aus Buchs, die glänzenden Eier, das leise Plätschern des Wassers – alles wirkt, als habe der Frühling hier...

Energie & Umwelt
Ein Komet zieht vorüber. Eine Seniorin aus der Region sieht ein herabstürzendes Fragment ganz nah.
104 Bilder

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Ein stiller Gruß aus dem All.

Licht, Lautlos, Lufterscheinung. Meteor über dem Odenwald – Seniorin erlebt kosmischen Moment. Odenwaldregion. Ein ungewöhnliches Himmelsphänomen sorgte für Staunen und Gesprächsstoff: Eine Seniorin aus der Region beobachtete beim Spaziergang ein helles, lautloses Licht, das in geringer Höhe an ihr vorbeizog. „Es war, als würde ein Stück Himmel durch die Büsche fahren“, berichtet sie. Das Licht verschwand so plötzlich, wie es gekommen war. Wissenschaftliche Einordnung. Ein Astrophysiker...

Kultur
Lätare ist der Sonntag, an dem die Fastenzeit kurz lächelt.
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Endlich etwas aufatmen und bitte lächeln ! Was ist das Besondere am vierten Fastensonntag?

Lätare – Mitten in der Fastenzeit ein Sonntag des Aufatmens. Vierter Fastensonntag: Geschichte, Gegenwart, Brauchtum und Stimmen aus den Generationen.  Historischer Hintergrund. Der 4. Fastensonntag, lateinisch Laetare – „Freue dich“ –, gehört zu den ältesten liturgischen Markierungen der österlichen Bußzeit. Schon im frühen Mittelalter galt er als „Kleine Osterfreude“, ein bewusst gesetzter Lichtpunkt in der strengen Vorbereitungszeit auf das Pascha-Mysterium. Die Kirche erlaubte an diesem Tag...

Gesundheit & Wellness
Saharasand ist Naturphänomen, Nervensäge und Narrenspiegel in einem. Er kitzelt den Körper, schaukelt die Seele und weitet den Blick. Und wenn er das nächste Mal kommt, wissen wir: Er bringt nicht nur Staub, sondern auch Stoff – für Gespräche, für Geschichten und für ein kleines bisschen Sternenstaunen.
85 Bilder

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Sahara-Staub bei uns - gefährlich oder harmlos?

Staub, Stimmung, Sternenstaunen. Wie Saharasand Körper, Kopf und Klima kitzelt. Wenn der Morgenhimmel über dem Maintal plötzlich aussieht, als hätte jemand einen vergilbten Diafilm über die Landschaft gelegt, dann ist er wieder da: der Saharasand. Ein transkontinentaler Vielreisender, der seit Jahrtausenden ohne Passkontrolle unterwegs ist und zuverlässig dort landet, wo er nicht eingeladen wurde – auf Autodächern, Fenstersimsen und in den Nasennebenhöhlen der Bevölkerung. Medizinisch...

Kultur
Die Freudenberger Friedhofskapelle
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Warum sollte man die Freudenberger Friedhofskapelle besuchen?

Drei Generationen vor einem seltenen Lächeln. Wer die Friedhofskapelle St. Laurentius in Freudenberg betritt, steht unvermittelt in einer anderen Zeit: romanischer Chorturmbau des 12. Jahrhunderts, frühgotische Raumfassung, und an den Wänden ein Bildzyklus aus den Jahren 1290 bis 1340, der zu den ältesten im Main‑Tauber‑Gebiet zählt. Die Malereien sind heute vor allem als rötelfarbene Vorzeichnungen erhalten – ein Glücksfall, weil sie den Blick auf die mittelalterliche Werkstattarbeit...

Natur & Tiere
Der  Weg zur Nahrung ist oft eine akrobatische Herausforderung. Die Hummel muss sich mit ihren kräftigen Flügeln gegen noch frische Winde behaupten, während die Biene geschickt die filigranen Staubbeutel umkreist.
33 Bilder

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Hummel, Honigbiene, Himmelsschmetterling – Frühlingsfrische Flugfreunde.

.  Die erste Nahrungsaufnahme der Bestäuber im Erwachen der Natur.  Ein Märzmorgen in der Region, die Sonne blinzelt zaghaft durch noch winterliche Wolken. Im Vorgarten lockt ein lilafarbenes Krokusmeer – und plötzlich summt es leise: Eine plüschige Hummel landet behutsam auf einer Blüte, taucht tief hinein, ihre kleinen Beine zittern vor Vorfreude. Dieses Schauspiel ist ein Sinnbild für das Frühlingserwachen, das nicht nur uns Menschen, sondern vor allem die geflügelten Bestäuber voller...

Kultur
Der März-Vollmond gilt traditionell als Übergangsmond zwischen Winter und Frühling. Seine historischen Namen – etwa Wurm-Mond, Krähen-Mond, Saft-Mond oder Fasten-Mond – leiten sich aus Naturbeobachtungen ab: dem Auftauen der Böden, der Rückkehr erster Vögel, dem beginnenden Saftfluss in Bäumen und der kirchlichen Fastenzeit. In vielen Regionen markiert er den praktischen Beginn der neuen Saison, weil landwirtschaftliche Arbeiten, Amphibienwanderungen und erste Pflegegänge in der Landschaft einsetzen. Gleichzeitig besitzt er eine kulturelle und symbolische Bedeutung als „Schwellenlicht“, das den Winter verabschiedet und den Frühling ankündigt.
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Mond, Matsch, März.

So beginnt der Reigen, mit einem Stabreim-Trio, das den Ton setzt für einen Vollmond, der über dem Odenwald hängt wie ein helles Fragezeichen über einer Region, die gerade aus dem Winterschlaf stolpert und sich den ersten Frühlingsschritten entgegenstreckt. Der Märzmond ist kein Star am Himmel, aber ein Meister der Übergänge: Er beleuchtet das, was war, und kündigt an, was kommt. Stimmen unter dem Märzmond. Der Hobbyastronom. „Der März-Vollmond“, sagt er und wischt beschlagene Brillengläser...

Kultur
Märchenhafte März-Szenerie beim Frühlingsmarkt in Großheubach.
71 Bilder

Bildergalerie und Essay.
Sehr gut besuchter Frühlingsmarkt am 01.03.2026 !

Impressionen vom ersten März-Sonntag in der Marktgemeinde Großheubach: der Frühlingsmarkt zog bei angenehmer Märzensonne und seinen attraktiven Sonderangeboten jung und alt an! Frühlingsfreude, Farbenfest, Familienglück – Der Frühjahrsmarkt 2026 in Großheubach. Ein poetisches Erlebnis für Groß und Klein. Blüten blühten, Blicke begegneten sich, Begeisterung begann – Großheubach lud am ersten Märzsonntag ein zum Frühjahrsmarkt 2026! Im Herzen der Gemeinde am und im Alten Rathaus, wo Generationen...

Kultur
März-Morgensonne: Der März markiert den Übergang vom Winter zur ersten Wärme des Frühlings und ist ein Monat voller Lebendigkeit, Aufbruch und Brauchtum. Inmitten der wechselhaften Wetterlagen erwacht die Natur, und die Menschen sehnen sich nach Licht und Erneuerung.
85 Bilder

Bildergalerie und Essay.
März, Morgensonne, Melodien.

Ein Monatsporträt zwischen Tradition und Neubeginn. Der März markiert den Übergang vom Winter zur ersten Wärme des Frühlings und ist ein Monat voller Lebendigkeit, Aufbruch und Brauchtum. Inmitten der wechselhaften Wetterlagen erwacht die Natur, und die Menschen sehnen sich nach Licht und Erneuerung. Brauchtum: Märztage voller Traditionen. Im März werden vielerorts alte Bräuche gepflegt: Das Osterfest steht bevor, und mit dem „Frühlingsputz“ werden Häuser und Höfe auf Vordermann gebracht. Der...

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