Bildergalerie und Essay
„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende“ - offizieller Spatenstich zum neuen FFW - Haus in Wenschdorf
- Den offiziellen Spatenstich in Wenschdorf zum Bau des neuen Feuerwehrhauses vollzogen sieben Persönlichkeiten:
v. l. Kreisbrandrat Martin Spilger, Erster Kommandant aus Miltenberg Joao Lopes Meira, Erster Kommandant Manuel Walther aus Wenschdorf, Miltenbergs Bürgermeister Bernd Kahlert, der stellvertretende städtische Bauamtsleiter Johannes Hortig, Diplom-Ingenieur aus Amorbach Christian Klingenmeier,sowie Geschäftsführer Michael Henrich von der Firma Kastor HolzBau GmbH aus Wiebelsheim.. - hochgeladen von Roland Schönmüller
Miltenberg-Wenschdorf. Bürgermeister Bernd Kahlert aus Miltenberg begrüßte die Ehrengäste sowie Besucherinnen und Besucher des kleinen Festes zum offiziellen Spatenstich im Wenschdorfer Dorfzentrum.
„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende“ – so zitierte das Stadtoberhaupt den griechischen Philosophen Demokrit und hieß damit zahlreiche Einheimische und Gäste am Freitagnachmittag bei sonnigem Bilderbuchwetter willkommen.
Für ihn sei es eine Herzensangelegenheit und zugleich Pflichtaufgabe gewesen, die Sicherheit und Schlagkraft unserer Feuerwehr stetig zu stärken, betonte der Bürgermeister.
Seit dem ersten Tag seiner Amtszeit habe er mit Nachdruck dafür gekämpft, dass dieses Gerätehaus auf sichere Beine gestellt würde. Wörtlich resümierte er: „Die Feuerwehr ist kein kostspieliges Extra, sondern ein lebenswichtiger Eckpfeiler unserer Stadtgemeinschaft!“
Ehrengast Kreisbrandrat Martin Spilger überbrachte die Grüße der gesamten Kreisbrandinspektion zum offiziellen Spatenstich. In seiner Ansprache lobte er das Engagement der hiesigen „Floriansjünger“ und hob die allgemeine Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr im Allgemeinen für die Gemeinschaft hervor. Spilger stellte heraus, wie wichtig es sei, dass die Feuerwehrleute für die Sicherheit und das Wohl der gesamten Kommune rund um die Uhr präsent seien.
Erster Kommandant Manuel Walther aus Wenschdorf freute sich über den zahlreichen Besuch von Jung und Alt zum Spatenstichfest im Dorfzentrum unweit von Brunnen, Sitzgruppe und Maibaum. Er bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung und Organisation sowie bei der Odenwälder Trachtenkapelle Monbrunn-Wenschdorf für den zünftigen musikalischen Rahmen.
Fazit: Die hohe Beteiligung der Wenschdorfer und Gäste am feierlichen Spatenstich dokumentierte den Stellenwert der Freiwilligen Feuerwehr im Höhenstadtteil Wenschdorf und seiner Umgebung.
Den offiziellen Spatenstich vollzogen sieben Persönlichkeiten: v. l. Kreisbrandrat Martin Spilger, Erster Kommandant aus Miltenberg Joao Lopes Meira, Erster Kommandant Manuel Walther aus Wenschdorf, Miltenbergs Bürgermeister Bernd Kahlert, der stellvertretende städtische Bauamtsleiter Johannes Hortig, Diplom-Ingenieur aus Amorbach Christian Klingenmeier,sowie Geschäftsführer Michael Henrich von der Firma Kastor HolzBau GmbH aus Wiebelsheim.
Roland Schönmüller
Weitere Infos folgen!
„Grünes Licht“ für ein lang ersehntes Projekt.
Miltenberg-Wenschdorf. Eine frohe Nachricht verkündete Bürgermeister Bernd Kahlert am Donnerstagabend, 20.03.2025, im Saal des Gemeindehauses des Höhenstadtteils:
Dank des besonderen Engagements eines hiesigen FFW-Arbeitskreises, der städtischen erfolgreichen Planung und Zusage sowie der Gewährung staatlicher Fördermittel, ist es ab April 2025 soweit.
Wenschdorf erhält ein neues Feuerwehrgerätehaus mit moderner Ausstattung.
Johannes Hortig, der stellvertretende städtische Bauamtsleiter, erläuterte die geplante Ausstattung des zweigeschossigen Gebäudes.
Die Stadt Miltenberg beabsichtigt, das alte Feuerwehrhaus abzureißen (Stand: 20.03.2025) und durch einen modernen und den aktuellen technischen Anforderungen entsprechenden Neubau zu ersetzen.
Im Gebäude werden zukünftig innerhalb einer Ebene zwei Einstellplätze für Einsatzfahrzeuge, eine Werkstatt sowie ausreichend Sanitärräume mit WC und Umkleideräumen enthalten sein. Im Obergeschoss steht neben einem Büro ein Gruppenraum für Schulungszwecke zur Verfügung.
Mit Solarmodulen wird der Neubau den aktuellen energetischen Anforderungen gerecht und bietet den freiwilligen Einsatzkräften Wenschdorfs langfristig eine dauerhafte Arbeitsbasis.
Der erste Kommandant der FFW Wenschdorf, Manuel Walther, bedankte sich wie Bürgermeister Bernd Kahlert, für die positive Resonanz und den regen Besuch der Informationsveranstaltung im geräumigen Gemeindehaus, der ehemaligen Schule.
Der offizielle Spatenstich zum Neubau erfolgte am Freitag, dem 16. Mai 2025, mit einer kleinen Feier für die Ortsbevölkerung.
Die Fertigstellung des neuen Feuerwehr-Gerätehauses im Ortszentrum ist bis spätestens Mai 2026 geplant.
Fazit: Die Freiwillige Feuerwehr Wenschdorf, insbesondere die Vorstandsschaft und der rege FFW- Planungs-Arbeitskreis sowie die Bevölkerung „auf der Odenwaldhöhe“ rundum, freuen sich über die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur.
Hintergrund: Wenn ein neues Feuerwehrhaus erforderlich ist ...
Der Bau eines neuen Feuerwehrhauses stellt für viele Feuerwehren eine notwendige, aber auch eine herausfordernde Aufgabe dar.
Insbesondere nach Corona und in Zeiten knapper Kassen sowie steigender Anforderungen müssen sich viele Kommunen in Stadt und Land mit ihren Feuerwehren mit erheblichen finanziellen, zeitlichen und organisatorischen Belastungen auseinandersetzen.
Diese Maßnahmen entstehen nicht nur durch die hohen Baukosten, sondern auch oft durch die strikten Sparzwänge, den die Gemeinden und Städte unterliegen.
- Die Anforderungen an moderne Feuerwehrhäuser sind in den letzten Jahren gewachsen:
- sie müssen nicht nur ausreichend Platz für größere Einsatzfahrzeuge und
- zusätzlicheAusrüstungen bieten,
- sondern auch den gestiegenen Umwelt-und Sicherheits-Standards entsprechen.
- Außerdem benötigt man eine zeitgemäße Ausstattung, die den Ansprüchen an die Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute gerecht wird.
Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich in der Organisation wie der Freiwilligen Feuerwehr.
So sollten auch die sozialen Bedingungen den heutigen Erfordernissen entsprechen, denn man möchte ja auch neue, insbesondere junge Mitglieder gewinnen können.
Ein neues Feuerwehrhaus ist somit eine notwendige Maßnahme, um die Einsatzbereitschaft, Sicherheit als auch die Motivation der Feuerwehrkräfte zu gewährleisten.
Nicht nur deutschlandweit steigt der Bedarf an neuen und modernen Feuerwehrgebäuden:
viele bestehende Feuerwachen sind veraltet und erfüllen nicht mehr die aktuellen Anforderungen an Sicherheit, Technik und Funktionalität.
Ein höherer Anteil an weiblichen Einsatzkräften und die dringende Nachwuchsarbeit erfordern neu angepasste Raum-Programme.
Außerdem hat sich das Aufgabenspektrum der Feuerwehren insgesamt erweitert:
Neben der Brandbekämpfung gehören auch technische Hilfeleistungen, Rettungsdienste und Katastrophenschutz dazu.
Dies erfordert weitere Ausrüstung und auch mehr Platz.
Fahrzeughalle, Sozialtrakt, kleine Werkstatt und Mehrzweckraum sind heute für ein modernes Feuerwehrgerätehaus bedarfsorientiert und für den Ernstfall bestens gerüstet.
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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