Bildergalerie und Essay.
Prunk, Prinzenpaare, Perspektiven.

Mit einem warmen, zugleich würdevollen Auftakt begann in der Brunnenstadt die diesjährige Narrenring Kampagne. Hier Vertreter von „die Schnocke Königshofen“ mit dem Prinzenpaar Sina und Sebastian. Foto Roland Schönmüller
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  • Mit einem warmen, zugleich würdevollen Auftakt begann in der Brunnenstadt die diesjährige Narrenring Kampagne. Hier Vertreter von „die Schnocke Königshofen“ mit dem Prinzenpaar Sina und Sebastian. Foto Roland Schönmüller
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Narrenring Main-Neckar e.V. lud im Vorfeld der Eröffnungssitzung ein und vergab „Ehren-Till 2026“

Külsheim. Mit einem warmen, zugleich würdevollen Auftakt begann in Brunnenstadt die diesjährige Narrenring Kampagne. Die „Aktiv-Welt“ in der Prinz Eugen Straße bot den passenden Rahmen für den Empfang, zu dem die Brunnenputzer und die Stadt eingeladen hatten.

Abordnungen aus dem gesamten Narrenring Main Neckar zwischen Mudau im Westen und Igersheim im Osten, Allfeld im Süden und Wertheim im Norden trafen ein, begleitet von festlich gekleideten Prinzenpaaren, die dem vergangenen Samstag-Nachmittag einen repräsentativen Glanz verliehen. Die Atmosphäre war geprägt von Wiedersehen, Gesprächen und einem spürbaren Gemeinschaftsgefühl.

Bürgermeister Thomas Schreglmann begrüßte die Gäste als Schirmherr. Das Külsheimer Stadtoberhaupt betonte die Bedeutung der Fasnacht für das gesellschaftliche Miteinander und präsentierte die Stadtgeschenke – Freigetränke, verstanden als Zeichen der Wertschätzung. Ein kurzer gereimter Einschub lockerte seine Ansprache auf und sorgte für zustimmende Reaktionen.

Ein besonderer Moment war die Verleihung des Ehren -Tills, der alle zwei Jahre vergeben wird, an Heike Seifert aus Lauda – erstmals in der Geschichte an eine Frau. Die Auszeichnung würdige ihr langjähriges Engagement und setze ein Zeichen für die Weiterentwicklung der närrischen Kultur, so Laudator Jörg Zwirner.

Für einen modernen Akzent sorgte die zwei jüngsten Külsheimer Prinzengarden. Ihr schwungvoller Einzug und die präzise ausgearbeiteten Tanzbeiträge verbanden Tradition und Gegenwart auf überzeugende Weise und wurden mit sichtbarer Anerkennung aufgenommen.

Drei Stimmen aus dem Publikum spiegelten die Vielfalt der Perspektiven wider:

Junge Frau 24Jahre, aus Lauda:
„Der Auftritt der jungen Garde war beeindruckend. So modern habe ich Fasnacht noch nie erlebt. Die Stimmung hat mich sofort mitgenommen.“

Erwachsener (45) aus Külsheim:
„Dieser Empfang ist jedes Jahr ein Stück Heimat. Man spürt, wie viel Engagement in den Vereinen steckt. Tradition und moderne Elemente ergänzen sich hier sehr stimmig.“

Seniorin (68) Jahre aus Amorbach:
„Ich habe viele Kampagnen erlebt, aber heute wurde wieder deutlich, wie stark die Fasnacht verbindet. Besonders gefreut hat mich, dass der Ehren Till an eine Frau ging. Solange Jung und Alt zusammenkommen, bleibt die Fasnacht lebendig.“

Der Empfang bildete den stimmungsvollen Prolog zur abendlichen Eröffnungssitzung in der Festhalle. Külsheim setzte damit einen überzeugenden Startpunkt in die Kampagne – getragen von Tradition, neuen Impulsen und einer Vorfreude, die die kommenden Wochen prägen wird.

Roland Schönmüller

BU 1 /2: Bürgermeister Thomas Schreglmann begrüßte die Gäste als Schirmherr. Das Külsheimer Stadtoberhaupt betonte die Bedeutung der Fasnacht für das gesellschaftliche Miteinander und präsentierte die Stadtgeschenke – Freigetränke, verstanden als Zeichen der Wertschätzung. Ein kurzer gereimter Einschub lockerte die Ansprache auf und sorgte für zustimmende Reaktionen.

v. l. Prinzenpaar Maren und Martin, örtlicher Sitzungspräsident Alex Difloé, Külsheims Bürgermeister Thomas Schreglmann, Präsident Stefan Schulz (Lauda), Vizepräsident Stefan Schwab (Amorbach).
Foto Roland Schönmüller

BU 3: Ein besonderer Moment war die Verleihung des Ehren Tills, der alle zwei Jahre vergeben wird, an Heike Seifert aus Lauda – erstmals in der Geschichte an eine Frau. Die Auszeichnung würdige ihr langjähriges Engagement und setze ein Zeichen für die Weiterentwicklung der närrischen Kultur,so Laudator Jörg Zwirner. Foto Roland Schönmüller

BU 4: Rosenberg war auch zugegen mit einer Abordnung der „Rouschebercher Milchsäuli“: Caro und Joel mit skurrilem Gefolge. Foto Roland Schönmüller

BU 4: Mit einem warmen, zugleich würdevollen Auftakt begann in der Brunnenstadt die diesjährige Narrenring Kampagne. Hier Vertreter von „die Schnocke Königshofen“ mit dem Prinzenpaar Sina und Sebastian mit Anhang. Foto Roland Schönmüller

Autor:

Roland Schönmüller aus Miltenberg

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