Informatikstudiengang für Miltenberg
Liberale Miltenberger fordern Erweiterung des Studienangebotes

Jürgen Ripp, Sprecher der Initiative für Informatik am bayerischen Untermain
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  • Jürgen Ripp, Sprecher der Initiative für Informatik am bayerischen Untermain
  • hochgeladen von Cornelius Faust

Im Mai 2018 trafen sich einige Unternehmer aus der Region und schlossen sich zu einer Initiative zusammen mit dem Ziel einen Studiengang Informatik an der TH Aschaffenburg zu erreichen. Die Initiative für Informatik „IFI“ war geboren. In der Zwischenzeit haben sich über 60 Unternehmen aus der Region bayerischer Untermain der Initiative angeschlossen. Die TH freut‘s.
Der Studiengang Informatik wurde von der bayerischen Staatsregierung und dem Wissenschaftsministerium genehmigt.
Der Studiengang Informatik mit der Bezeichnung „Software Design“ startet im Oktober diesen Jahres.

Jürgen Gerhard Ripp, Sprecher der Initiative stellt dar, dass ein Informatik-Studiengang sehr wichtig ist für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen am bayerischen Untermain. Wachstum ist nur möglich mit Nachwuchskräften, die Topp ausgebildet sind. Damit unsere Unternehmen am Untermain nicht abgehängt werden benötigen wir herausragende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. In Zeiten der der Digitalisierung ist eine Informatikausbildung dafür die Basis.

Ein Studienangebot alleine reicht aber nicht. Laut Ripp, muss auch die Infrastruktur den Anforderungen genügen. Es fehlt nicht an Ausbildungs- und Studienplätzen die Unternehmen von bayerischen Untermain anbieten. (Nach einer aktuellen Umfrage gibt es derzeit mehr als hundert offene Stellen für Informatiker am Untermain). Es herrscht Bedarf an Wohnraum, Mobilität und einer ausbaufähigen Infrastruktur.

Die Zweigstelle der TH Aschaffenburg am Standort Miltenberg ist heute bereits stark frequentiert und hat nur noch begrenzte Expansionsmöglichkeiten.

Cornelius Faust, Liberaler Miltenberger, will Abhilfe schaffen. „Wir haben im südlichen Teil des bayerischen Untermain ebenfalls großen Bedarf an Informatikern. Des Weiteren ist ein umfangreiches Bildungsangebot ein wichtiger Eckpfeiler für eine starke Region und ein wichtiger Faktor für unsere Wirtschaft. Das Bildungsangebot und die Infrastruktur für unsere Bürger bereit zu stellen ist unsere Aufgabe“.

Oft fehlt es an Wohnraum für junge Studierende als auch am Raum- und Platzangebot für Schulen und Hochschulen. Geplante Gebäude und Räumlichkeiten halten mit dem Ansturm und Bedarf kaum mit. Laut Faust ist im Schulbauprogramm des Landkreises Platz für die Technische Hochschule in Miltenberg vorgesehen. Er plädiert dafür im Raumprogramm auch den neuen Studiengang Informatik zu berücksichtigen. Dafür ist er auch in engem Austausch mit Landrat Jens Marco Scherf.

Aus seiner Sicht würde mit der Ansiedlung des Studiengangs Informatik die regionale Wirtschaft, gestärkt und es böte den Bürgern, in Miltenberg und Umgebung eine herausragende Perspektive für die Zukunft.

Ein Informatikstudiengang bietet den Einstieg für lukrative Arbeitsmöglichkeiten im Bereich Software Engineering, Software-Design, Netzwerksicherheit, Cloud Computing oder in der Robotic um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Liberalen Miltenberger unterstützen die Initiative für Informatik und stellen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft und ein (er)lebenswertes Miltenberg.

Jürgen Ripp, Sprecher der Initiative für Informatik am bayerischen Untermain
Landrat Jens Marco Scherf und Bürgermeisterkandidat Cornelius Faust kämpfen gemeinsam für den Hochschulstandort Miltenberg

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