SPD-Kreisverband Miltenberg:
Sanierung der Berufsschule nicht verschleppen
- hochgeladen von Sabine Balleier
Nicht zu fassen: CSU-Landratskandidat will Sanierung der Berufsschule verschleppen und Handwerk im Regen stehen lassen!
Die Sanierung der Berufsschule in Miltenberg ist die nächste große Aufgabe des Landkreises und eine Herausforderung für den Kreishaushalt in den nächsten Jahren. Vor dieser Herausforderung wollen sich CSU und Neue Mitte mit ihrem Landratskandidaten nun drücken: Sie wollen lieber noch mal über einen Neubau nachdenken, statt die Sanierung endlich konsequent anzupacken.
Die Planungen sind schon sehr weit. Jetzt noch einmal zu prüfen, ob ein Neubau günstiger wäre, ist nicht sinnvoll und würde den Bau am Ende noch teurer machen: doppelte Arbeit für Architekten, Ingenieure, Kreis-Bauamt, doppelte Raumplanung, und währenddessen steigen die Baukosten weiter… Hinzu kommt: Für den bereits sanierten Teil der Friseure müsste der Kreis sogar Zuschüsse vom Freistaat zurückzahlen, wenn die Schule nicht weiter genutzt wird.
Bei der Diskussion des Haushalts im Mai war eine Mehrheit dafür, dass der Kreis dieses Jahr noch kein Geld für die Berufsschule zurücklegt. Auch CSU und Neue Mitte wussten, dass es damit schwieriger wird, die Sanierung zu bezahlen. Nun doch wieder mit einem Neubau anzukommen, ist ein fadenscheiniger Vorwand dafür, die Berufsschule auf die lange Bank zu schieben und sich vor den nächsten Haushaltsberatungen im Wahlkampf zu drücken.
Was schlimm ist: Die Zauderei, um im Wahlkampf vermeintlich gut dazustehen, wird auf dem Rücken der Berufsschüler und des Handwerks ausgetragen. Seit Jahren warten sie darauf, endlich gute Lernbedingungen vorzufinden. Wie lange sollen sie darauf noch warten? Und wie sollen die Handwerksbetriebe merken, dass sie uns wichtig sind, wenn nicht durch solche Investitionen in ihre Zukunft?
Die SPD steht zur Sanierung der Berufsschule, und die muss jetzt beginnen. Wir lassen unser Handwerk nicht im Regen stehen!
Autor:Sabine Balleier aus Miltenberg |
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