Über 1000 Zuschauer beim Sportspektakel in der Untermainhalle

Anmut und Körperbeherrschung zeigten diese vier jungen Damen des TV Erlenbach.
4Bilder
  • Anmut und Körperbeherrschung zeigten diese vier jungen Damen des TV Erlenbach.
  • hochgeladen von Landratsamt Miltenberg

Auch in diesem Jahr lockte der 41. Tag des Sports über 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Elsenfelder Untermainhalle. Sie wurden Zeugen eines unterhaltsamen sportlichen Rahmenprogramms und konnten bei den Sportler-Ehrungen sehen, dass der Landkreis Miltenberg seinen Ruf als Sportlandkreis zu Recht trägt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Stefan Klemm und Susanne Heß, die als Nachfolgerin von Rudi Martin eine perfekte Premiere feierte.

BLSV-Kreisvorsitzender Adolf Zerr konnte auf den Tribünen zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen und hoffte darauf, dass die Vorführungen und Ehrungen Motivation für viele Sportlerinnen und Sportler sein mögen, ebenfalls mit hartem Training erfolgreich zu sein.

Stellvertretender Landrat Thomas Zöller bat um eine Gedenkminute für Altlandrat Roland Schwing und den ehemaligen Sportbeauftragten des Landkreises, Otto Karrer, die im abgelaufenen Jahr verstorben waren. Beide würdigte Zöller als große Förderer und Unterstützer des Tags des Sports. Den Tag des Sports bezeichnete er als eine der ältesten und traditionsreichsten Sportlerehrungen Deutschlands. Der Tag sei eine Wertschätzung aller sportlich Aktiven – egal welchen Alters, welcher Leistungsfähigkeit und in welcher Sportart. Die über 400 auszuzeichnenden Sportlerinnen und Sportler „repräsentieren in hervorragender Weise den vielseitigen sowie leistungsfähigen Landkreis und die Vielzahl sportbegeisterter Menschen“, so Zöller, der besonders die 52 Gold-Ehrungen hervorhob – Rekord beim Tag des Sports. Im Sport zeige sich zudem ein starkes bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement, stellte er fest. Er dankte allen an der Veranstaltung Beteiligten für ihren Einsatz, besonders dem Organisationsteam unter Leitung des Sportreferenten Thorsten Schork.

Für Zöller galt es aber auch, Abschied zu nehmen: Franz Miltenberger, seit über 40 Jahren Presseberichterstatter der Sportveranstaltungen des Landkreises und als „rasender Reporter“ bekannt, will sich aus dieser Tätigkeit zurückziehen. Der Amorbacher, der in diesem Jahr bereits zum 50. Mal das goldene Sportabzeichen abgelegt hat, hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten – unter anderem den Ehrenpreis des Landkreises, die BLSV-Verdienstnadel in Gold mit Brillanten und Kranz, das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten sowie die Ehrenzeichen des Turnbezirks und der Bayerischen Sportjugend. Gemeinsam mit Sportreferent Thorsten Schork dankte Zöller dem Geehrten für sein langjähriges Engagement und überreichte ein Präsent.

Jugendförderschecks von jeweils 250 Euro, bereitgestellt von der Sparkasse Miltenberg-Obernburg, bekamen der KKSV Trennfurt, der Judoclub Obernburg und der Tennisclub Dorfprozelten.

Ein attraktives Rahmenprogramm machte den Tag des Sports auch in diesem Jahr zu einer unterhaltsamen Veranstaltung. Die Zuschauerinnen und Zuschauer wurden Zeugen von Vorführungen aus dem Bereich des Leistungs- und Breitensports. Viel umjubelt wurde die Kampfsportshow des SV UNSU Mömlingen unter Leitung von Moh’D Abu Wahib. Moderiert von Dana Vogel, zeigten die jungen Karateka ihre Kampfkunst. Beim Dance Mix der Mittelschule Miltenberg (Leitung: Elfriede Zerr) tanzte die ganze Halle zum „Macarena“. Jürgen Steegmüller moderierte die Großraumvorführung des Turngaus Main-Spessart. Hier führten die Leistungsturnerinnen des TV Kleinheubach Kunstsprünge am Trampolin vor, die Kinder- und Jugendturnerinnen und -turner des TV Niedernberg zeigten Übungen, bei denen der Spaß an der Bewegung im Vordergrund steht. Die Modern-Line-Tänzerinnen des TV Niedernberg bewegten sich anmutig zur Musik und die jungen Leichtathletinnen und Leichtathleten des TV Weilbach vermittelten viel Spaß bei Geh-, Lauf- und Sprungübungen. Mitglieder der Herzsportgruppe Miltenberg zeigten Übungen für die ambulante Prävention, aber auch für die Rehabilitation bei Herz- und Kreislauferkrankungen.
Dass in den Reihen des Leichtathletikzentrums Obernburg-Miltenberg zahlreiche Talente trainieren, sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer beim Hoch- und Weitsprung. Unter Leitung von Carsten Hohm demonstrierten sie, wie man Anlauf, Absprung und Landung beim Weitsprung trainiert. Beim Hochsprung wurde die Latte immer höher gelegt und mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit übersprangen Jungen und Mädchen die Latte. Richtig Stimmung brachte die Zumba-Gruppe unter Leitung von Silke Maar in die Untermainhalle. Sie bewegten sich zu rhythmischen Klängen vom Band und zeigten dabei, wie gut sie aufeinander eingespielt sind. Spontan schlossen sich viele Zuschauerinnen und Zuschauer an und brachten den Hallenboden zum Beben.

Die seit Jahren bewährte musikalische Umrahmung lieferte auch in diesem Jahr die Big Band der Miltenberger Johannes-Hartung-Realschule unter Leitung von Peter Knapp.

Anmut und Körperbeherrschung zeigten diese vier jungen Damen des TV Erlenbach.
Im Rampenlicht der Untermainhalle demonstrierten diese Kata-Kämpfer des SV UNSU Mömlingen ihre Künste.
Abschied von einem Urgestein: Sportreferent Thorsten Schork (links) und stellvertretender Landrat Thomas Zöller (rechts) würdigten Franz Miltenbergers jahrzehntelanges Engagement für den Sport im Landkreis. | Foto: Winfried Zang
Die Zumba-Truppe brachte die Untermainhalle zum Beben.

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Bauen & WohnenAnzeige

Drei Fehler, 80.000 € Verlust
Ich habe mich in die Immobilie verliebt und wichtige Warnsignale ignoriert. Statt nüchtern zu prüfen, habe ich mit dem Herzen entschieden. Mängel, Sanierungskosten und Risiken habe ich unterschätzt.

Ich dachte, ich hätte mein Traumhaus gefunden – doch drei Fehler haben mich am Ende über 80.000 € gekostet. Fehler Nummer 1: Ich habe mich von der schönen Optik blenden lassen und notwendige Sanierungen am Dach, der Heizung und der Elektrik unterschätzt – Mehrkosten rund 45.000 €. Fehler Nummer 2: Ich habe mich auf mündliche Aussagen verlassen, statt alles schriftlich prüfen zu lassen. Später stellte sich heraus, dass einige Angaben nicht vollständig waren, was weitere Kosten von etwa 15.000 €...

Beruf & AusbildungAnzeige

Tag des Handwerks: Realschule Amorbach zu Besuch

Beim Tag des Handwerks blickten Schüler:innen der Realschule Amorbach hinter die Kulissen und lernten den Beruf Elektriker:in kennen. Tag des Handwerks: Ein spannender Blick hinter die KulissenDie Schüler:innen der Realschule Amorbach konnten erleben, was hinter Steckdosen, Sicherungen, Kabelwegen und moderner Gebäudetechnik steckt. Sie bekamen einen ehrlichen Einblick in den Beruf als Elektriker:in und durften spüren, wie vielseitig dieser Arbeitsalltag wirklich ist. Für viele Jugendliche...

GartenAnzeige

Kundenprojekt (Teil 2)
4.500 Blumenzwiebeln für ein Blütenmeer

Ein Garten lebt von guter Planung, hochwertiger Gestaltung und den richtigen Details. Im zweiten Teil unseres Gartenrundgangs steht deshalb die Bepflanzung im Mittelpunkt. Und die hat es wirklich in sich. In diesem Garten wurden über 4.500 Blumenzwiebeln gesetzt. Dadurch entsteht nicht nur ein beeindruckender Look, sondern auch ein Garten, der sich im Laufe der Jahreszeiten immer wieder verändert. Frühling, Sommer und darüber hinaus zeigen sich neue Farben, neue Blüten und neue Highlights....

Mann, Frau & FamilieAnzeige

Wusstest du schon
Feuchtigkeitssensoren im Wäschetrockner reinigen

So reinigst du die Feuchtigkeitssensoren deines Wäschetrockners richtig. Mit einfacher Schritt für Schritt Anleitung für bessere Trocknung. Feuchtigkeitssensoren Trockner reinigen: So misst dein Gerät wieder richtigDie Wäsche fühlt sich nach dem Trocknen noch klamm an, obwohl das Programm eigentlich fertig ist? Oder läuft der Trockner deutlich länger als sonst? Dann lohnt sich ein Blick auf ein kleines Bauteil, das im Alltag oft vergessen wird: die Feuchtigkeitssensoren. Wenn du die...

Beruf & AusbildungAnzeige
0:38

Karriere bei WIRL: Vom Azubi zum Meister

Jonas startete als Azubi bei WIRL. Heute leitet er Baustellen und macht seinen Meister. So wächst du im Elektrohandwerk mit uns. Karriere bei WIRL: Vom Azubi zum Meister Er kam als Auszubildender zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ins Unternehmen. Heute leitet er eigene Baustellen, spricht mit Kunden, denkt in Abläufen und wächst Schritt für Schritt in die Projektplanung hinein. Parallel macht er seinen Meister. Das klingt nach einem großen Sprung. In Wahrheit besteht dieser Weg...

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.