Reisetipp
Wohnmobil: Was das Campen in der Stadt kostet und welche Vorschriften dabei gelten

Mit dem Camper unterwegs in Deutschlands Städten.
  • Mit dem Camper unterwegs in Deutschlands Städten.
  • hochgeladen von Sylvia Kester

Freizeitfahrzeuge, wie Wohnwagen oder Wohnmobile, dürfen in Deutschland nicht überall parken, geschweige denn zum Übernachten genutzt werden. Campanda, die weltweit größte Online-Plattform zum Mieten und Vermieten von Wohnmobilen und Campern, klärt auf, was auf öffentlichen Straßen erlaubt ist und wo Reisemobilisten vorsichtig sein sollten.

Auf Nummer sicher gehen Camper, wenn sie ihr Reisefahrzeug auf ausgewiesenen Stellplätzen parken. Diese eignen sich für Kurzaufenthalte, da die Grundversorgung mit Wasser und Strom gewährleistet ist. Häufig weist ein spezielles Schild darauf hin, dass auch das Übernachten erlaubt ist. Wieviele Stadt-Stellplätze die 20 größten deutschen Städte bieten und was diese kosten, wurde ebenfalls analysiert.

Schwergewichtige Wohnmobile dürfen nicht überall stehen.

Die wichtigste Voraussetzung für das Bewegen und damit auch dem Parken eines Wohnmobils ist die Zulassung. Ist der Camper aufgrund eines Saisonkennzeichens nicht zugelassen, darf er auch nicht auf öffentlichen Straßen geparkt werden. Dementsprechend müssen nicht zugelassene Fahrzeuge auf dem eigenen oder einem angemieteten Grundstück abgestellt werden. Für zugelassene Wohnmobile gelten für das Parken auf dem Bürgersteig besondere Regeln: Wiegt das Gefährt mehr als 2,8 Tonnen, darf es nicht mit zwei Rädern auf dem Gehweg stehen. Ist schließlich ein Parkplatz gefunden, darf das Wohnmobil auch für unbegrenzte Zeit an der selben Stelle geparkt werden. Zum Übernachten darf es aber nur in Ausnahmefällen genutzt werden: Lediglich zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit darf die Nacht im Fahrzeug verbracht werden. Um aus der Übernachtung keine ordnungswidrige Sondernutzung zu machen, sollten Campingmöbel im Fahrzeug bleibenund auch die Markise sollte eingefahren bleiben.

Wohnwagen müssen regelmäßig bewegt werden

Anders als das Wohnmobil darf der Wohnwagen nicht länger als zwei Wochen am Straßenrand abgestellt werden. Ist der Anhänger mit dem PKW verbunden, ist das Parken allerdings unbegrenzt möglich, solange es nicht durch Verkehrsschilder untersagt wird.

Außerdem gilt auch hier die Gewichtsbegrenzung bis 2,8 Tonnen, wenn mit zwei Rädern auf dem Gehweg geparkt werden soll. Die Schwierigkeit besteht darin eine passende Parklücke zu finden, denn der Wohnwagen darf nicht über die Parkflächenmarkierung hinaus ragen.

Urban Camping in manchen Städten sogar kostenlos möglich

Wer auf der sicheren Seite sein will, stellt sein Fahrzeug direkt auf einem ausgewiesenen Stellplatz ab. Im Unterschied zu einem Campingplatz sind diese nämlich zentral gelegen, bieten aber auch nur eine Parkmöglichkeit und die Grundausstattung zur Wasser-und Stromversorgung. Jede der 20 größten deutschen Städte verfügt über mindestens einen Stellplatz und ermöglicht so Urban Camping in der Stadt. Die größte Auswahl haben Reisende in der Bundeshauptstadt Berlin und in Leipzig mit jeweils sechs Stellplätzen.

Besonders günstig wird es Nürnberg, Wuppertal, Bonn, Münster und Karlsruhe: Hier ist das Abstellen des Wohnmobils kostenfrei möglich. Der günstigste Preis für einen Tag wird mit 5 Euro in Bielefeld und Bremen aufgerufen. In Frankfurt am Main und Düsseldorfmuss am tiefsten in die Tasche gegriffen werden. Für einen Tag werden in diesen Städten mindestens 24 Euro fällig.

Die  PreisAnalyse von Campanda für die 20 größten deutschen Städte ist  HIER  im Link zu finden.

Autor:

Sylvia Kester aus Miltenberg

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.