10 Jahre erfolgreich für die Zukunft gearbeitet

Die Feier des 10 jährigen Jubiläums war ein voller Erfolg

Zu Beginn wurde am Donnerstag durch den Vortrag von Prof. Quaschning, mit der sogenannten Sektorenkopplung ein neuer, wichtiger Aspekt der Energiewende beleuchtet.
Herr Prof. Quaschning wies darauf hin, dass für die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder der CO2 Ausstoss drastisch gesenkt werden muss. Dies gelingt nur durch das Einsparen von Energie und den beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung. Dazu müssen auch die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität verbunden werden. Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind und Biomasse kann sehr gut Wärmespeichern und E-Autos gespeichert werden oder in Power-to-Gas Anlagen in Erdgas gewandelt und im Erdgasnetz werden. Energiespeicher sind somit schon heute in ausreichender Größe vorhanden, es muss nun der Zubau von Fotovoltaik und Windkraftanlagen beschleunigt werden, wenn die CO2 Ziele von Paris erreicht werden sollen. Es werden auch weitere flexible Biomasse und Gaskraftwerke benötigt, denn diese erzeugen Energie, wenn Wind und Sonne nicht ausreichen.

Kohlekraftwerke blockieren die Netze

Zur Zeit blockieren aber die alten Grundlast Kohle- und Atomkraftwerke die Stromnetze. Neben dem Atomausstieg ist nun auch der Kohleausstieg bis 2030 zu planen.

Die Energiewende stockt

Jedoch geht die Energiewende viel zu langsam voran. Es werden zu wenige Häuser energetisch saniert, wir fahren mit den falschen Autos und der Zubau von erneuerbaren Energien ist ins Stocken geraten. Die bayer. Staatsregierung wollte z.B. den Anteil des EE-Stroms von 30% im Jahr 2011 auf 50% bis zum Jahr 2021 steigern. Aktuell liegen wir bei 35%. Durch die umstrittene und nutzlose 10H Regelung zum Abstand der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung, ist im Jahr 2016 in Bayern der Ausbau der Windkraft ganz zum Erliegen gekommen. Bayern wird die selbst gesteckten Ziele nicht erreichen und in Zukunft abhängig von teuren Stromimporten, Arbeitsplätze im Freistaat sind gefährdet.

Darum war es nach Meinung aller Besucher notwendig, dass das Energieforum die erfolgreiche Arbeit der letzten 10 Jahre fortsetzt.

Autor:

Karlheinz Paulus aus Mainbullau

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