Gau-Ehrenbrief für Dieter Meesmann
Empfang zum 90. Geburtstag
- TVM-Vorsitzender Georg Kümmel und der stellvertretende Turngauvorsitzende Marcus Schneider überreichen Dieter Meesmann den Gau-Ehrenbrief.
- Foto: Ute Schreckenberg
- hochgeladen von Georg Kümmel
Miltenberg. Bei einem Empfang im Vereinsheim des TV Miltenberg haben aus Anlass des 90. Geburtstags von Dieter Meesmann eine Reihe von Festrednern die große Lebensleistung und das vielfältige ehrenamtliche Engagement der früheren Chefarztes der Urologie des einstigen Miltenberger Krankenhauses gewürdigt.
Für Meesmanns große Verdienste um den Sport konnten der stellvertretende Turngauvorsitzende Marcus Schneider und der Vorsitzende des Turnvereins Miltenberg, Georg Kümmel, den Jubilar den Gau-Ehrenbrief überreichen. Als Mediziner, so Kümmel in der Würdigung seines Vorgängers im Amt des TV-Vorsitzenden, sei Dieter Meesmann, ein überzeugter und überzeugender Missionar für gesundes und bewegungsorientiertes Leben gewesen. Engagiert habe er sich dabei für alle Generationen – über 40 Jahre lang als Gründer und betreuender Arzt in Herzsportgruppen im Landkreis Miltenberg aber auch als Motivator und Pädagoge für Grundschüler im Projekt „Klasse 2000 – Kinder stark machen.“
Die Liste der herausfordernden und bedeutenden beruflichen Stationen Meesmanns sei lang, so Kümmel weiter, werde aber von seinem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement noch übertroffen. Lionsclub, Weißer Ring, der Förderkreis Historisches Miltenberg, die Sanitätsbrigade Ulm, die Marburger Studetenverbindung Arminia und natürlich der Turnverein hätten von der Energie und Tatkraft Meesmanns profitiert.
Glückwünsche und Dank überbrachten auch der Bürgermeister von Meesmanns Wohnortgemeinde Bürgstadt, Thomas Grün, Oberstarzt Jörg Trowitzsch von der Sanitätsbrigade Ulm, Arminen-Bundesvorsitzender Jörg Schmülling, Jens Dietrich von der Reservistenkameradschaft Miltenberg sowie berufliche Weggefährten und persönliche Freunde. Für den Geburtstagsempfang hatte einige von ihnen weite Anreisen in Kauf genommen.
Anstelle von Geschenken hatte Dieter Meesmann seine Gäste um Spenden zugunsten der Ukraine auf ein Konto der Hilfsorganisation Care Deutschland gebeten. Aus seiner Kindheit seien ihm die „Care-Paket“ in den Notzeiten nach dem Krieg unvergesslich in Erinnerung geblieben. Auch als Zeichen der Humanität unter vorherigen Feinden, so Meesmann zur Begründung. Heute bräuchten die Menschen in der Ukraine in dem schon vier Jahre dauernden Krieg umfassende Unterstützung.
Autor:Georg Kümmel aus Miltenberg |
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