ZUVIEL WASSER AUF EINMAL : HOCHWASSER IM ANMARSCH - "Here comes trouble" ("Da braut sich was zusammen") - 05. 01. 2018 - Teil I

Hochwasser in Miltenberg
 
"Achtung Hochwasser!" warnt ein Schild in Schwimmbadnähe. Fußgänger, Radfahrer oder Mütter mit Kinderwägen finden noch Alternativen - nicht unmittelbar in der Hochwasser-Gefahrenzone.
Miltenberg: Brückenstraße 1 |

Impressionen vom Freitag-Vormittag (05.01.2018).

Weitere Bilder und Informationen folgen!

Der erste Januar-Vollmond hat sich bereits verabschiedet: jetzt ist unser Erd-Trabant in der Nacht bei entprechender Witterung noch im Abnehmen zu bewundern. Am 31. Januar gibt es dann den nächsten Vollmond zu bestaunen.

Seit den frühen Morgenstunden
schaffen in Miltenberg - wie an den Vortagen - emsige Bauhof-Mitarbeiter der Stadt am Mainufer. Hochwasser ist ohne Frage schon präsent.

Dennoch ist der Schiffverkehr noch nicht gestoppt. Ein Lastkahn müht sich mit voller Kraft gegen den Strom zu fahren.

Ihm geht es wie manchen Wasservögeln, die den Wasser-Widerstand aber nur wenige Minuten ausprobieren. Fliegen fällt ihnen leichter.

Vorbeugende Hochwasser-Schutzmaßnahmen
werden zwischen Schwimmbad, Mainbrücke und dem Parkplatz am Schwertfegertor realisiert.

Gesperrrt sind bereits die Parkplätze nahe der Stadtpfarrkirche und dem Lindenplatz sowie am Zwillingsbogen unterhalb der Mainbrücke. Derzeit werden prophylaktisch die Schrankensysteme abgebaut.

Kommen und Gehen
herrscht auf der Mainbrücke, von wo sich die Hochwasser-Situation wohl am besten einschätzen lässt. Ein junges Paar kommt vom Bahnhof, hält kurz auf  der Brücken-Mitte inne und fährt dann mit einem Stadtbus weiter.  Es ist windig, dennoch nicht unangenehm bei Temperaturen um die zehn Grad. Bald wird Nieselregen einsetzen.

In der Stadt sind bereits die Sternsinger unterwegs. Das freundliche Trio hat noch ein großes Besuch-Pensum vor sich und verabschiedet sich herzlich nach einer kleinen Spende.

Am Main sind ruhige Uferbuchten bei hier ansässigen Wasservögeln sehr beliebt: dennoch  gibt es auch Streit um das eine oder andere  Revier und um angeschwemmtes Fressbares.

"Achtung Hochwasser!" warnt ein Schild in Schwimmbadnähe. Fußgänger, Radfahrer oder Mütter mit Kinderwägen finden noch Alternativen - nicht unmittelbar in der Hochwasser-Gefahrenzone.

Die langsam belebtere Innenstadt mit ihren Läden, ,Lokalen, Geschäften und Cafés lockt mit Sonderangeboten, Einkehrmöglichkeiten und Gesprächen.

Lagebericht Bayern
Hochwasserlagebericht Nr. 10 ausgegeben am 05.01.18, 17:00 Uhr

In der Mitte und im Norden Bayerns verbreitet
Ausuferungen und Überflutungen der Meldestufe 1 und 2,

vereinzelt der Meldestufe 3. Hochwasserscheitel der Donau im Bereich Günzburg. Übergang zu Hochdruckeinfluss.

Nordbayern:
An den Meldepegeln der Mainzuflüsse kommt es derzeit vielfach zur Überschreitungen der Meldestufen 1 und 2, insbesondere im Einzugsgebiet der Regnitz.

An einzelnen Pegeln im Einzugsgebiet des oberen Mains und der Regnitz wird derzeit die Meldestufe 3 überschritten.

Die Hochwasserwellen verlagern sich flussabwärts.

An den Pegeln Kemmern / Main und Neumühle / Rednitz und Laufermühle / Aisch kann das Erreichen der Meldestufe 3 derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Die vorhergesagten, eher geringen, Niederschlagsmengen können in den Oberläufen im Laufe der heutigen Nacht und im Bereich der Fränkischen Saale auch noch am Wochenende zu einem leichten Wiederansteigen der Wasserstände führen.

Am schiffbaren Main steigen die Wasserstände und befinden sich knapp unter oder im Bereich der Meldestufe 1.
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